Volleyball

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Die SG Klagenfurt gewann das zweite AVL-Finalduell mit den Damen des UVC Holding Graz nach dramatischem Spielverlauf und über zwei Stunden 3:2 (24:26, 17:25, 25:11, 25:23, 15:13). Die Wildcats konnten somit in der „Best-of-5“-Serie ausgleichen und in ihrer Heimhalle ungeschlagen bleiben. Bereits am Mittwoch steht in der Bluebox-Arena das dritte Finalspiel auf dem Programm. ORF Sport+ überträgt ab 20.15 Uhr live.

Nach einem umkämpften ersten Satz gaben die Murstädterinnen im zweiten klar den Ton an und konnten auf 2:0 stellen. Bereits im ersten Finalduell waren die ersten beiden Durchgänge an den Austrian Volley Cup-Sieger gegangen, und wieder verspielte man den Vorsprung. Im dritten Satz waren die Grazerinnen völlig von der Rolle, im vierten gaben sie leichtfertig eine 12:6-Führung aus der Hand. So musste die Entscheidung erneut im Tie-Break fallen. Und diesmal hatten die Wildcats die besseren Nerven. Sie verwerteten nach 128 Spielminuten ihren ersten Matchball zum 15:13, nachdem sie u. a. 3:6 und 10:12 zurückgelegen waren.

Die Statistik spiegelt das knappe Ergebnis wider: Graz erzielte zwei Angriffspunkte mehr (53:51), Klagenfurt hatte bei den Blockpunkten die Nase knapp vorne (14:12). Beide Teams verzeichneten neun Asse. Einzig bei den Eigenfehlern lag man deutlicher auseinander. Die Gäste leisteten sich 32, die Wildcats nur 24. Topscorerinnen: Sophie Wallner (19 Punkte) und Nikolina Bajic (17) bzw. Ursula Ehrhart 19 und Birgit Ebster-Schwarzenberger (14).

Man darf gespannt sein, wer sich am kommenden Mittwoch den ersten „Matchball“ sichern kann. Fest steht hingegen bereits, dass es am Ende einen neuen Champion geben wird. Denn Graz und Klagenfurt waren noch nie Meister.

Stimmen zum zweiten AVL-Finalduell
Klagenfurt-Topscorerin Sophie Wallner: „Wir haben wieder zu lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Wir wollten hier unbedingt gewinnen. Das ist unsere Halle, da zählt nur ein Sieg. Dass wir uns 0:3 aus der Halle schießen lassen, war keine Option für uns. Wir haben dann mehr gefightet, danach hat alles gestimmt.“

Graz-Kapitänin Eva Dumphart: „Schade, dass es zum fünften Satz kommen musste, dass es dort knapp wird, ist eh klar. Wir haben die Partie ziemlich unnötig aus der Hand gegeben. Wir müssen die Niederlage verdauen, dürfen sie nicht zu sehr in die Köpfe kommen lassen. Es steht 1:1. Es ist nichts passiert, das nächste Spiel ist wieder bei uns in Graz.“

AVL Women
Finalserie (best-of-5)

01.04.: UVC Holding Graz – SG Kelag Klagenfurt 3:2 (25:21, 25:19, 19:25, 17:25, 15:6)
08.04.: SG Kelag Klagenfurt – UVC Holding Graz 3:2 (24:26, 17:25, 25:11, 25:23, 15:13)
11.04., 20:25: UVC Holding Graz – SG Kelag Klagenfurt
14.04., 20:25: SG Kelag Klagenfurt – UVC Holding Graz

falls notwendig
17.04., 20:25: UVC Holding Graz – SG Kelag Klagenfurt

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

08.04.2018