Volleyball

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Auch das dritte Match der AVL Women-Finalserie wurde erst im fünften Satz entschieden! Und erneut gab es einen Heimsieg: Die Damen des UVC Holding Graz bezwangen die SG Klagenfurt nach zweimaligem Satzrückstand und Abwehr eines Matchballs in 123 Minuten 3:2 (13:25, 25:20, 15:25, 25:19, 16:14). Die Austrian Volley Cup-Siegerinnen führen in der Serie somit 2:1 und greifen am Samstag in Klagenfurt nach ihrem ersten Meistertitel. ORF Sport+ überträgt wieder live ab 20.15 Uhr!

Anders als in den ersten beiden Finalspielen waren es am Mittwoch nicht die Grazerinnen, die zu Beginn den Ton angaben und 2:0 in Führung gehen konnten. Vielmehr legten die Klagenfurterinnen zweimal vor. Im fünften Satz holten die Gastgeberinnen sogar einen 3:8- und 8:11-Rückstand auf und verwerteten ihren ersten Matchball. Topscorerinnen waren Anja Dörfler (16 Punkte) und Eva Dumphart (15) bzw. Noemi Oiwoh (16) und Nikolina Bajic (12). Graz erzielte einen Angriffspunkt mehr (50:49) und hatte bei den Blockpunkten mit 12:7 die Nase vorne. Klagenfurt beging wesentlich weniger Eigenfehler (23:37) und erzielte ein Ass mehr (10:9).

Am Mittwoch wurde es auch in der AVL Women-Relegation (best-of-3) ernst. Der TSV Sparkasse Hartberg ließ gegen den Vizemeister der zweithöchsten Spielklasse nichts anbrennen, gewann souverän 3:0 (25:19, 25:19, 25:17). Der Meister der zweiten Bundesliga, SU inzingvolley, konnte sich gegen das AVL-Team TI-Fun-Box-Volley 3:2 (27:25, 17:25, 19:25, 25:14, 15:13) durchsetzen. Die Serien werden am Samstag fortgesetzt und vielleicht auch bereits entschieden.

Stimmen zum 3. AVL-Finale
Anja Dörfler, Topscorerin Graz: „Wir haben Moral und Kampfgeist bewiesen. Wir wussten, dass wir um jeden Ball kämpfen müssen, nie aufgeben dürfen. Heute haben wir als Team super zusammengespielt. Wir sind bereit für Samstag. Die Wildcats und wir sind auf Augenhöhe. Dass es immer so knapp ist, ist super für das Publikum. Die Wildcats sind daheim extrem stark.“

Eva Dumphart, Graz: „Insgeheim haben wir immer daran geglaubt, dass wir es noch schaffen können.“ Nur noch ein Sieg, dann ist man Meister? „Das klingt fast unfassbar. Wir sind aber noch etwas davon entfernt. Wir brauchen auswärts eine tolle Leistung.“

Maria Empure, Klagenfurt: „Wir waren in Annahme und Angriff besser, am Ende waren blöde Bälle dabei, beim nächsten Mal machen wir das wieder besser. 10 Service in Folge habe ich schon einmal geschafft, aber es passiert nicht so oft.“

Sophie Wallner, Klagenfurt: „Wir hatten alle Karten in der Hand. Wir waren im fünften Satz schon 8:3 vorne. Es ist unsere Schuld, wir haben Angriffe nicht genützt. Wir waren heute besser, aber die Grazerinnen haben unglaublich gefightet und viel zurückgebracht.“

AVL Women
Finalserie (best-of-5)

01.04.: UVC Holding Graz – SG Kelag Klagenfurt 3:2 (25:21, 25:19, 19:25, 17:25, 15:6)
08.04.: SG Kelag Klagenfurt – UVC Holding Graz 3:2 (24:26, 17:25, 25:11, 25:23, 15:13)
11.04.: UVC Holding Graz – SG Kelag Klagenfurt 3:2 (13:25, 25:20, 15:25, 25:19, 16:14)
14.04., 20:25: SG Kelag Klagenfurt – UVC Holding Graz

falls notwendig
17.04., 20:25: UVC Holding Graz – SG Kelag Klagenfurt

Relegation (best-of-3)
1. Duell

11.04.: TSV Sparkasse Hartberg – SG Sportunion Bisamberg/Hollabrunn 3:0 (25:19, 25:19, 25:17)
14.04., 16:30: SG Sportunion Bisamberg/Hollabrunn – TSV Sparkasse Hartberg

falls notwendig
18.04.: TSV Sparkasse Hartberg – SG Sportunion Bisamberg/Hollabrunn

2. Duell
11.04.: SU inzingvolley – TI-Fun-Box-Volley 3:2 (27:25, 17:25, 19:25, 25:14, 15:13)
14.04., 16:00: TI-Fun-Box-Volley – SU inzingvolley

falls notwendig
18.04.: SU inzingvolley – TI-Fun-Box-Volley

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

11.04.2018