Eishockey, Alps Hockey League, Rittner Buam, Asiago

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Die Rittner Buam gewannen das sechste Finalspiel der Alps Hockey League am Donnerstag zu Hause gegen Asiago Hockey 1935 3:2. Damit muss der Meister am Sonntag in Asiago in einem entscheidenden, siebten Finalspiel ermittelt werden.

Verlieren verboten hieß das Motto für die Rittner Buam. Asiago wollte es aber nicht auf ein entscheidendes Spiel sieben ankommen lassen und wollte bereits in Ritten den Pokal erobern. Die erste große Chance fand Fabricio Pace für die Gäste vor, er scheiterte allerdinge an Patrick Killeen. In der sechsten Minute nahm Asiago die erste Strafe. Die Buam klopfen in Überzahl einige male gefährlich an., konnten Frederic Cloutier allerdings nicht überwinden. Im „Fünf gegen Fünf“ lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch. Das Scoring wurde in der zehnten Minute von den Hausherren eröffnet. Thomas Spinell wurde perfekt von Daniel Tudin bedient, der sich die Chance nicht nehmen ließ und einnetzte. Kurz nach dem 1:0 bekamen die Gäste ein Powerplay zugesprochen. Die Rittner Buam blieben im Penaltykilling souverän und durften unmittelbar darauf selbst in Überzahl ran., doch auch das blieb erfolglos. In den Schlussminuten des ersten Drittels erarbeiteten sich beide Teams einige gute Chancen, die Schlussmänner ließen aber keinen weiteren Treffer zu.

Asiago startete mit enorm viel Druck in den zweiten Abschnitt. Patrick Killeen konnte zu Beginn noch eine Großchance sehenswert vereiteln. In der vierten Minute war dann auch der Rittner-Goalie geschlagen. Anthony Bardaro sorgte nach Vorarbeit von Marco Rosa für den Ausgleich. Spätestens mit dem 1:1 hatte Asiago das Momentum erobert. In doppelter Überzahl war Killeen wieder gefordert. Anthony Nigro netzte nach einer Stafette in der 27. Minute zum 2:1. Die Buam ließen aber die Köpfe nicht hängen und stellten Frederic Cloutier im darauffolgenden Powerplay unter Dauerbeschuss. Die Linie wollte der Puck allerdings nicht überqueren. Im „Fünf gegen Fünf“ machte Asiago dicht. Zum Ende des Mitteldrittels klopfte Asiago im Überzahlspiel wieder gefährlich an. Nach einem wilden Gestocher vor dem Tor bejubelten die Gelb-Roten bereits den nächsten vermeintlichen Treffer, das Tor wurde allerdings nicht gegeben.

Im Schlussdrittel warf Ritten alles nach vorne und wurde dafür belohnt. Victor Ahlström hämmerte die Scheibe in der 46. Minute ins Kreuzeck zum vielumjubelten 2:2. Damit aber nicht genug: Die Lehtonen-Truppe übte enormen Druck auf Asiago aus und als Anthon Bardaro auf der Strafbank Platz nehmen musste, war es ausgerechnet der Ex-Verteidiger der „Stellati“, Andreas Lutz, der zehn Minuten vor Spielende zum 3:2 eintippte und die Arena Ritten auf den Kopf stellte. Asiago versuchte noch das 3:3 zu erzielen, nahm Cloutier für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch es blieb beim verdienten Sieg der Rittner.

Alps Hockey League, Finale Nummer 6 (best of seven):
Do, 12.04.2018: Rittner Buam (2) vs. Asiago Hockey 1935 (1) 3:2 (1:0; 0:2; 2:0)
Referees: BULOVEC, RUETZ, Rezek, Tschrepitsch; Zuseher: 1.815
best-of-seven-series, ASH – RIT: 3:3.

Tore: T.Spinell (9.), V.Alhstrom (46.) Lutz (50./PP1) bzw. Bardaro (24./Rosa), Nigro (26./PP2)

Medieninfo: Alps Hockey League

12.04.2018