Alle Stimmen zu den Spielen der 28. Runde der Sky Go Ersten Liga

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Am Freitag wurde die 28. Runde in der Sky Go Ersten Liga gespielt. Tabellenführer FC Wacker Innsbruck ist weiter auf dem besten Weg in Richtung Bundesliga. Die Tiroler gewinnen vor eigenem Publikum mit 4:0 gegen Blau-Weiß-Linz.

Verfolger Ried verliert weiter an Boden. Sie mussten sich auswärts bei SC Wiener Neustadt mit 0:1 geschlagen geben.

Wir haben die Stimmen zu den Spielen.

TSV Hartberg – WSG Wattens 4:0 (2:0)
Schiedsrichter: Manuel Schüttengruber

Stefan Meusburger (TSV Hartberg):
… über das Spiel: „Ich habe definitiv schon schlechtere Tage gehabt. Dario schießt bei uns die Corner. Wir haben einen Haufen große Leute und haben schon einige Standardtore geschossen. Dass die drei auf mich kommen ist ein bisschen Glück natürlich, aber einfach unglaublich.“

Florian Faist (TSV Hartberg):
… über das Spiel: „Drei Mal hintereinander ein 4:0 Sieg – ein Wahnsinn, was da zurzeit abgeht. Ich freue mich natürlich, dass wir mit mir noch nie verloren haben, aber das Wichtigste ist natürlich, dass die Mannschaft gewinnt und dass wir weitermarschieren.“

… über die letzten Spiele ohne Gegentor: „Bis jetzt hat es noch keine Mannschaft geschafft die letzten Spiele. Wir stehen einfach sehr gut. Heute haben meine Vorderleute alles abgeräumt und darüber bin ich glücklich.“

… über die Leistung von Stefan Meusburger: „Der ist ein richtiger Holzg’schnitzter, sagt man bei uns in der Steiermark. Der köpfelt alles weg hinten und vorne ins Netz, also perfekt.“

Dario Tadic (TSV Hartberg):
… über die Leistung von Stefan Meusburger: „Schon langsam wird er mir unheimlich. Wir haben gewusst, dass er kopfballstark ist, aber dass er jedes Mal so aufsteigt ist ein Wahnsinn.“

… über die momentane Stärke von TSV Hartberg: „Wir schauen, dass wir von der ersten Minute an alles geben, unsere Aufgaben erledigen und wir lassen sehr wenig zu. Die Mannschaft spielt auf Topniveau und vorne schießen wir auch die Tore – zurzeit läuft es richtig gut. Wahrscheinlich können wir nur uns selber schlagen.“

… über Bundesligaambitionen: „Es sind noch acht Runden, da kann noch einiges passieren, aber den zweiten Platz geben wir nicht freiwillig her und wir werden sehen, was am Ende hinausschaut.“

Christian Ilzer (Trainer TSV Hartberg):
… über das Spiel: „Das Ergebnis ist überragend, die Leistung war eine durchschnittliche. Es ist verbesserungsfähig, aber wir hatten heute einen Meusburger, der überragend war. Es war eine schwierige Partei und da sind dann Kleinigkeiten entscheidend. Wir gehen 2:0 in die Pause und haben dann das Spiel gut neutralisieren können.“

… über die Leistung von Stefan Meusburger: „Es waren nicht nur die Tore, die er gemacht hat. Er hat auch defensiv drei ganz brenzlige Situationen überragend geklärt. Er hat ein Spiel, das uns nicht leicht von der Hand gegangen ist, mit dem 1:0 schon aufgemacht und den Sieg sicher nach Hause gebracht.“

… über die Leistung von Florian Faist: „Souverän. Er gibt der Mannschaft den Rückhalt, der nötig ist.“

… über einen möglichen Abgang als Trainer: „Es ist schön, wenn es Interesse gibt, aber ich fühle mich hier so wohl. Meine Konzentration gilt nur dem TSV Hartberg. Ich hatte ein Gespräch mit dem WAC und mehr hat es bis jetzt noch nicht gegeben.“

Thomas Silberberger (Trainer WSG Wattens):
… über das Spiel: „Wenn du aus drei Standardsituationen drei Tore einfängst und dann das vierte, da fehlen mir dann die Worte. Wir haben drei Stunden Videoanalyse gemacht über Standardsituationen und dann schießt Meusburger drei Tore. Vielleicht muss ich das auch auf meine Kappe nehmen, dass ich einen völlig Leblosen auf einen Menschenfresser ansetze. Sich so zu präsentieren ist eine mentale Geschichte. Den Spielern ist es wichtiger, auf der Playstation Erfolge zu feiern als auf dem Rasen. Es klingt blöd, wenn ich sage, wir haben keine schlechte Performance geliefert, nur mit dem 3:0 war der Deckel drauf. Hartberg hat bis zum 1:0 keinen einzigen Torschuss abgefeuert. Im Endeffekt hätten wir uns die Videoanalyse sparen können. Es ist besser, wenn ich mich in den Bus hineinsetze und sechs Stunden die Goschen halte.“

SC Wiener Neustadt – SV Ried 1:0 (0:0)
Schiedsrichter: Christopher Jäger

Mario Ebenhofer (SC Wiener Neustadt):
… über das Spiel: „Es ist ein unglaubliches Gefühl. Es war klar, dass es ein hektisches Spiel wird. Wir wollten unbedingt gewinnen und ich bin froh, dass mir der Siegestreffer gelungen ist.“

… über sein Gespräch mit Roman Mählich in der Halbzeit: „Er hat gesagt, dass ich bald reinkomme und dass ich nur das machen soll, was ich kann. Das habe ich gemacht.“

… über die momentane Situation von SC Wiener Neustadt: „Weg waren wir nie, aber wir hatten eine Phase, wo es nicht so gut gelaufen ist. Ich glaube, mit dem heutigen Sieg sind wir wieder voll dabei.“

Fabian Miesenböck (SC Wiener Neustadt):
… über das Spiel: „Wir haben heute ein richtig gutes Spiel gehabt und haben uns Fußball spielen getraut. Heute ist uns einiges aufgegangen und ich bin richtig stolz auf die Mannschaft.“

… über sein Handspiel: „Ich habe meinen Kopf geschützt und es ist nicht so, als hätte ich die Hand irgendwo oben gehabt, von dem her glaube ich nicht, dass es eine gelbe Karte ist.“

Roman Mählich (Trainer SC Wiener Neustadt):
… über das Spiel: „Befreiungsschlag möchte ich es nicht nennen, weil es nur ein Spiel war, aber mich freut es besonders, dass wir heute das verhaltene Spiel der ersten Runde abgelegt haben. Wir waren gehemmt, aber heute hat es „klick“ gemacht. Wir waren mutig, haben nach vorne gespielt, haben Druck gemacht, waren läuferisch da und es war dann eine hervorragende Leistung. Die Burschen wissen jetzt, was möglich ist im Fußball.“

… über das Handspiel von Fabian Miesenböck: „Es ist müßig. Wir können uns jede Woche hinstellen und über die Schiedsrichter diskutieren. Im Fußball ist das leider so. Wir können nicht immer diskutieren und aus einer Ameise einen Elefanten machen.“

… über die weitere Saison: „Weg waren wir nie. Wenn wir uns trauen und die Angst ablegen, dann können wir gewinnen. Es geht darum, das Gefühl zu konservieren und in den nächsten Wochen in die Spiele hineinzugehen wie heute.“

Seifedin Chabbi (SV Ried):
… über das Spiel: „Ich habe eine Riesenchance gehabt und es ist schön, weil wir alles versucht haben, aber scheinbar läuft es im Moment nicht. Wir müssen weiterarbeiten und versuchen, es zu erzwingen. Es geht ein Knacks durch die Mannschaft, wenn die Chancen nicht reingehen. Natürlich ist es heikel. Die Fans sind sauer und es ist verständlich. Mir fehlen die Worte.“

… über einen möglichen Trainerwechsel: „Wir können nicht fünf Trainer wechseln. Irgendwann müssen wir uns selber hinterfragen und einfach Gas geben.“

Julian Wießmeier (SV Ried):
… über das Spiel: „Es ist Scheiße zurzeit. Es läuft nicht, wie wir uns das vorstellen. Wir hatten in der ersten Halbzeit Chancen und hätten ein Tor machen müssen. In der zweiten Halbzeit sind wir ganz gut reingekommen und hatten das Spiel unter Kontrolle, aber nach der roten Karte ist es dann natürlich schwer.“

… über sein Foul und die rote Karte: „Es ist ein taktisches Foul und da kann man Gelb geben. Ein paar Minuten vorher kann man auch auf der anderen Seite eine rote Karte geben.“

… über die momentane Verfassung der Mannschaft von SV Ried: „Wir sind schon das ganze Jahr nicht zufrieden. Wir haben uns viel mehr erwartet. Wir müssen weitermachen und unsere Spiele gewinnen. Dann ist noch alles möglich. Wir haben die Qualität, wir müssen es schaffen, sie kontinuierlich zu zeigen.“

Franz Schiemer (Trainer SV Ried):
… über das Spiel: „Wiener Neustadt hat es in der ersten Halbzeit gut gemacht. Sie haben uns viel laufen lassen über die Flügel. Wir hatten zwei Riesenchancen. In der zweiten Halbzeit haben wir auch das Spiel unter Kontrolle bekommen, haben keine Chancen zugelassen, aber schlussendlich sind wir durch dubiose rote Karten – unfassbar, was da eigentlich passiert – benachteiligt worden. Es geht um die Summe an roten Karten und Elfmetersituationen in den den letzten Spielen, durch die wir benachteiligt waren. Es ist aber keine Ausrede. Wir haben die Torchancen nicht genutzt und wenn wir vorne nicht treffen wird es irgendwann hinten schwierig.“

… über eine Trainersuche und die weitere Saison: „Wir machen uns natürlich unsere Gedanken. Es ist noch immer extrem eng. Wir haben noch alle Chancen.“

FC Wacker Innsbruck – FC Blau Weiß Linz 4:0 (2:0)
Schiedsrichter: Rene Eisner

Zlatko Dedic (FC Wacker Innsbruck):
… über das Spiel: „Natürlich war die erste Hälfte nicht optimal für uns. Aber auch wenn wir nicht optimal spielen, schießen wir Tore und das ist auch eine Qualität. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Chancen kalt ausgenutzt und verdient gewonnen.“

… über die weitere Saison: „Es erwarten uns noch ein paar Siege zu unserem großen Ziel und deswegen bleiben wir konzentriert, bis alles fix ist.“

Karl Daxbacher (Trainer FC Wacker Innsbruck):
… über das Spiel: „Der Start im Frühjahr war sensationell und dass wir das jetzt durchhalten und jedes Spiel gewinnen ist unglaublich. Ich kann der Mannschaft nur gratulieren. Es können aber einige Dinge besser gemacht werden.“

… über Zlatko Dedic: „Er hat – ähnlich wie im Vorjahr – im Frühjahr einen tollen Lauf. Er trifft fast in jedem Spiel, in dem er spielt und er ist uns eine große Hilfe.“

… über das Foul von Dimitry Imbongo Boele gegen Daniel Kerschbaumer: „Der Schiedsrichter hat nicht einmal Foul gegeben und ich hatte es auch nicht so gesehen. In der ersten Halbzeit hat er unnötig den Tormann attackiert, aber hier könnte ich nicht sagen, ob das ein Foul war.“

Thomas Sageder (Trainer FC Blau Weiß Linz):
… über das Spiel: „Wir haben es geschafft, die Innsbrucker fast zu spiegeln. Sie bekommen keine Tore und stehen sehr kompakt, wir sind momentan genau das Gegenteil. Wir schießen keine Tore, uns fehlt im letzten Drittel das Selbstvertrauen, Aktionen zu Ende zu spielen und hinten bekommen wir leichtfertig Tore. Mittlerweile schießen wir uns sie sogar selbst. Es ist ein Problem, wenn wir jede Woche mit einer neuen Abwehr auflaufen und permanent umstellen müssen.“

… über die weitere und die kommende Saison: „Wir wollen weg vom letzten Platz und das sind wir momentan und das wollen wir bleiben. Wichtig ist aber, die Planungen voranzutreiben für Sommer, damit wir im Sommer ein klares Bild haben, mit welcher Mannschaft wir auflaufen. Der Unterschied zwischen uns und den Topteams in der Liga ist momentan so groß wie der Altersunterschied zwischen Herrn Daxbacher und mir – das wollen wir nach oben treiben und im nächsten Jahr kein böses Erwachen haben.“

SC Austria Lustenau – FAC 2:1 (0:1)
Schiedsrichter: Andreas Heiß

Gernot Plassnegger (Trainer SC Austria Lustenau):
… über das Spiel: „Die erste Halbzeit war nicht so gut. Ich glaube auch, dass uns das 4:0 vom letzten Freitag noch ein bisschen in den Knochen gesteckt ist. Wir hatten wenig Bewegung, dann noch eine nicht verwertete Torchance. Aber aufgrund der zweiten Halbzeit ist es in Ordnung. Dass wir die Qualität hatten, das Spiel zu drehen, gibt Hoffnung für die Zukunft.“

… über die Verletzung von Jose Lucas Santos Barbosa de Lima: „Es ist etwas mit den Bändern, aber ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist.“

… über die neue Offensivkraft durch Marcel Canadi und Nicolai Bösch: „Sie haben das ganz gut gemacht. Wir wollten immer, dass sie tiefe Wege gehen. Wir hatten mehr Tiefe im Spiel und das war in Ordnung.“

Marco Sahanek (FAC):
… über sein Tor: „Ich wollte ihn schon aufs kurze Eck spielen und er ist dann glücklich reingegangen, aber ein Tor ist zu wenig gewesen. Wir müssen schauen, dass wir drei Punkte holen und damit müssen wir langsam anfangen.“

… über das Spiel: „Wir müssen im letzten Drittel die Chancen besser zu Ende spielen, schön langsam müssen wir uns fragen, ob das mangelnde Qualität ist. Heute hätten wir in der ersten Halbzeit schon zwei, drei Tore schießen müssen. Die zweite Halbzeit war irgendetwas, wir haben keinen Fußball gespielt.“

Martin Fraisl (FAC):
… über das Spiel: „Wir machen ein sehr glückliches Tor und kommen dann wie ausgetauscht aus der Pause. Unterm Strich müssen wir es nicht gewinnen, weil wir in der zweiten Halbzeit nicht gut waren. Wir hätten uns vorgenommen, vorne tief zu spielen, das ist uns aber nicht gelungen und wir haben uns hinten hineindrücken lassen.“

Mario Handl (Trainer FAC):
… über das Spiel: „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Speziell in der ersten Halbzeit waren wir sehr aktiv und haben das Spiel offengehalten. In der zweiten Halbzeit ist der Gegner dann besser ins Spiel gekommen und war mit der Fortdauer des Spiels überlegen. Das Tor ist ein kleiner Schritt, dass man weiß, dass man auch Tore machen kann, aber es ändert nichts an der Niederlage. Die Mannschaft hat den Spielplan gut umgesetzt.“

… über Edrisa Lubega: „Er war jetzt lange Zeit verletzt und das ist das dritte Spiel innerhalb einer Woche und da merkt man schon, dass die Müdigkeit da ist. Man kann ihm keinen Vorwurf machen.“

FC Liefering – KSV 1919 1:1 (0:0)
Schiedsrichter: Dieter Muckenhammer

Gerhard Struber (Teamchef FC Liefering):
… über das Spiel: „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir trainiert haben. Der Gegner war sehr verdichtet und klar besser im persönlichen Duell. Wir haben uns schwergetan, in die Partie und in die Räume zu finden. Die Jungs sind jung und in gewissen Situationen noch sehr unerfahren. Wir müssen lernen, in einer klareren Form die Bälle zu klären.“

… über die Entwicklung der Mannschaft über die letzten Runden: „Es gibt Spielphasen, wo wir richtig dominant sind und unser Spiel durchbringen. Es gibt aber auch Phasen, an denen wir arbeiten müssen. Wir sind dran und werden versuchen den Jungs, die im Winter zu uns gestoßen sind, diese Prinzipien zu verinnerlichen, die wir im großen Teil der Mannschaft schon drinnen haben.“

Daniel Rosenbichler (KSV 1919):
… über das Spiel: „Ich bin enttäuscht, dass wir das nicht hinübergebracht haben. Meiner Meinung nach war es ein Foul vor dem Tor. Wir hätten gute Konteraktionen gehabt, es war eine gute Partie. Die Spieler, die heute statt den anderen gespielt haben, haben Gas gegeben. Es war eine tolle Mannschaftsleistung und darauf können wir stolz sein.“

Paul Gartler (KSV 1919):
… über das Spiel: „Mit dem späten Tor ist die Enttäuschung natürlich groß. Wir haben gut gekämpft und gut dagegengehalten, trotzdem muss man sagen, dass Liefering die bessere Mannschaft war. Wir haben keinen großen Kader. Die Männer hauen sich rein ohne Ende und somit muss man auch zufrieden sein mit dem 1:1 gegen Liefering.“

Stefan Rapp (Trainer KSV 1919):
… über das Spiel: „Riesenkompliment an die Mannschaft – sie hat heute sehr viel richtiggemacht. Der Ausgleich war eine logische Konsequenz, weil wir die Bälle überhaupt nicht mehr halten konnten und den einen oder anderen Ball leichtfertig hergeschenkt haben. Unterm Strich können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein.“

… über die Qualität der Mannschaft von KSV 1919: „Qualität ist vorhanden. Die Mannschaft hat heute sehr viel umgesetzt, von dem, was wir uns vorgenommen hatten, aber für einen Sieg hätten wir vielleicht noch ein bisschen cleverer spielen müssen.“

Presseinfo Sky Austria

13.04.2018