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Rudolf Hundstorfer, Präsident der Bundes-Sportorganisation (BSO), BSO-Finanzausschuss-Vorsitzender Herbert Houf und BSO-Geschäftsführer Rainer Rößlhuber haben mit Finanzminister Hartwig Löger wichtige Anliegen des Sports besprochen. Dabei handelte es sich vorwiegend um jene Punkte, die auch im Regierungsprogramm aufscheinen, und von der BSO bereits im Vorfeld der Regierungsbildung gefordert worden sind.

So wurden vor allem zusätzliche Finanzierungsquellen für den Sport und steuerliche Entlastungsmöglichkeiten besprochen: Die Möglichkeit der Absetzbarkeit von Spenden an gemeinnützige Sportvereine, steuerliche Anreizmodelle für die Freiwilligentätigkeit, berufsspezifische Besonderheiten des Sports mit der Notwendigkeit einer vom sonstigen Arbeitsrecht abweichenden gesetzlichen Grundlage (z. B. Sportarbeitszeiten, Dienstnehmereigenschaften, etc.), die Klarstellung der Valorisierungsbestimmung des § 20 des Glückspielgesetzes sowie die Einbeziehung der Sportwetten-Anbieter (Online Sportwetten) in das Glückspielgesetz (samt Zweckwidmung für den Sport) sind behandelt worden. Zum Thema der unverbrauchten Mittel der Sportförderung ist festgehalten worden, dass rund 78 Mio. Euro an Rücklagen für den Sport im Bundeshaushalt ausgewiesen sind.

BSO-Präsident Rudolf Hundstorfer: „Als die Stimme des österreichischen Sports ist es uns in unserer Interessenvertretung ein Anliegen, möglichst optimale Rahmenbedingungen für den Sport zu schaffen. Dazu brauchen wir die Politik. Mit Hartwig Löger haben wir einen Finanzminister, der über die Wichtigkeit des österreichischen Sports – aus eigener Erfahrung in Funktionen des Sports, aber auch aus volkswirtschaftlicher Sicht – bestens Bescheid weiß und viel Verständnis für den Sport mitbringt. Wir haben in diesem ersten Arbeitsgespräch gemeinsame Zielsetzungen getroffen, um das Umfeld für den Sport zu optimieren. Ich möchte mich daher für den positiven Termin und sein Engagement bedanken und bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam gute Lösungen erarbeiten werden.“

Presseinfo BSO

25.04.2018