Fußball, Tipico Bundesliga, Sturm Graz, Rapid Wien

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In der 32. Runde der Tipico Bundesliga kommt es zum Duell Sturm Graz vs. Rapid Wien. Vorletzten Mittwoch behielten die Steirer bekanntlich im Pokal-Krimi in der Verlängerung nach einer mitreißenden Partie mit einem 3:2-Sieg das bessere Ende für sich, jetzt könnten die „Blackies“ mit einem weiteren vollen Erfolg wohl mehr als eine Vorentscheidung für Platz 2 in der Tabelle herbeiführen. Daher steckt im 200. Meisterschaftsduell der beiden Traditionsklubs noch mehr Brisanz als dies ohnehin üblicherweise der Fall ist.

Rapid-Cheftrainer Goran Djuricin blickt der Partie trotz des bitteren Ausfalls von Links-Verteidiger Boli Bolingoli mit Vorfreude entgegen: „Die Spiele gegen Sturm sind zuletzt immer sehr knapp ausgegangen, am Sonntag könnte entscheidend sein, wer den größeren Willen zum Sieg aufbringt. Wir können die Grazer auf alle Fälle unter Druck setzen, mit drei Punkten wäre der von vielen für Sturm schon sicher geglaubte zweite Platz doch noch ernsthaft in Gefahr. Auf alle Fälle müssen wir unsere Stärken ausspielen und besser als im Cup auf die schnellen Offensivspieler von Sturm aufpassen. Wir wollen natürlich unbedingt gewinnen, dementsprechend müssen wir in Graz auftreten und selbstverständlich wollen wir auch vor dem LASK bleiben, der derzeit einen sensationellen Lauf hat und bei dem wir nächste Woche gastieren. Jetzt zählt aber nur die Partie am Sonntag, auch wir sind gut drauf und haben mit den zuletzt fünf Ligasiegen in Serie Selbstvertrauen getankt“, so der 43jährige Wiener.

Besonders im Fokus steht mit Thomas Murg einer der Steirer im Rapid-Kader. Der 23jährige sorgt derzeit in der Liga für Furore und konnte im laufenden Monat April gleich fünf Tore erzielen. Auch er freut sich auf das erneute Gastspiel in der Hauptstadt seines Heimatbundeslandes: „Die Spiele gegen Sturm sind auch auswärts immer ein echtes Highlight. Sollte uns der angestrebte Sieg am Sonntag gelingen, wird es noch einmal richtig spannend im Kampf um Platz 2, allerdings dürfen wir auch nicht vergessen, dass wir mit dem LASK einen hartnäckigen Verfolger im Nacken haben. Sturm spielt heuer eine richtig gute Saison und hat eine starke Mannschaft, aber auch wir haben zuletzt bewiesen, dass wir sehr gut drauf sind.“

Personell muss Trainer Djuricin neben dem oben erwähnten Bolingoli weiter auf Christopher Dibon, Tamas Szanto, Ivan Mocinic und Joelinton verzichten. Gesperrt ist derzeit kein Spieler, mit Maximilian Hofmann, Thomas Murg, Giorgi Kvilitaia, Stefan Schwab und Mario Sonnleitner sind aber gleich fünf Grün-Weiße auf der Liste jener Spieler, die bei einer weiteren Verwarnung eine Partie pausieren müssen! Rapid reist bereits am Samstag nach dem geschlossenen Abschlusstraining vom Allianz Stadion aus die die Steiermark.

Medieninfo: Rapid Wien

28.04.2018