Markus Schairer, Wings for Life World Run, Wings for Life, Snowboardcross, ÖSV

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Es war die große Schrecksekunde für das rot-weiß-rote Team bei den Olympischen Winterspielen im vergangenen Februar in Pyeongchang! Die Rede ist vom schweren Sturz von Markus Schairer im Snowboardcross-Bewerb der Herren, bei dem sich der Vorarlberger einen Bruch des fünften Halswirbels zuzog. Der SBX-Weltmeister 2009 trug bei diesem furchterregenden Unfall zum Glück keine bleibenden Schäden davon. Der gebrochene Halswirbel wurde vier Tage nach dem Sturz bei einer Operation im LKH Feldkirch mit einer Platte stabilisiert.

Die Genesung ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass der 30-Jährige bereits wieder mit Lauftraining beginnen konnte. Schairer hat sogar ein Fitness-Level erreicht, das es ihm erlaubt, am kommenden Sonntag in Wien beim „Wings for Life World Run“ an den Start zu gehen. Die Erlöse dieses Charity-Laufes, der weltweit ausgetragen wird, kommen der Rückenmarksforschung zugute.

„Ich bin sehr froh, dass es mir so gut geht, dass ich mich schon wieder sportlich betätigen kann. Ich habe in Pyeongchang aber auch gesehen, wie schnell sich im Leben von der einen auf die andere Sekunde alles ändern kann. Die Menschen, die nicht so viel Glück hatten wie ich, brauchen unsere volle Unterstützung. ‚Für die laufen, die es nicht können‘ lautet das Motto der Veranstaltung. Nach meinen Erfahrungen von Pyeongchang ist es für mich ein großes Anliegen, durch die Teilnahme am ‚Wings for Life World Run‘ ebenfalls einen Beitrag zu leisten, um die Rückenmarksforschung voranzutreiben“, erklärt Schairer.

Über die Fortsetzung seiner Snowboard-Karriere hat der Montafoner noch keine Entscheidung getroffen. „Um hier eine definitive Aussage zu machen, ist es noch zu früh. Ich muss abwarten, wie mein Körper reagiert, wenn die Trainingsbelastungen gesteigert werden“, ergänzt Schairer.

Markus Schairer nimmt zweieinhalb Monate nach seinem schweren Sturz in Pyeongchang am kommenden Sonntag am „Wings for Life World Run“ teil.

Medieninfo: ÖSV

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04.05.2018