Basketball

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BC Vienna (#5) hat seine „best-of-3“-Viertelfinalserie in den Playoffs 2018 erfolgreich abgeschlossen. Wien gewann das Heimspiel gegen die Flyers Wels (#4) mit 91:60 und qualifizierte sich damit für das Semifinale (gegen Kapfenberg, ab Sonntag 13. Mai; Anm.) in der Basketball Bundesliga. Wien dominierte die Begegnung von Beginn an und lief nie Gefahr die Kontrolle über das Spiel zu verlieren.

In der zweiten Viertelfinalserie ist den Klosterneuburg Dukes (#6) der Ausgleich gelungen. Die Niederösterreicher erzwangen mit einem 82:74-Heimsieg über die Swans Gmunden (#3) ein entscheidendes Spiel am Donnerstag. Klosterneuburg profitierte vor allem von einer starken Trefferquote von außen (57%).

Der BC Vienna (#5) hat zum 5. Mal in der Vereinsgeschichte das Semifinale der Basketball Bundesliga erreicht. Die Wiener gewannen Viertelfinale #2 gegen die Flyers Wels (#4) mit 91:60 und entschieden die „best-of-3“-Serie mit 2:0 für sich. Damit hat sich zum bereits 3. Mal im „kleinen Viertelfinale“ ein schlechter gesetztes Team durchgesetzt.

Wien dominierte die Begegnung von Beginn an, lag nach vier Minuten 12:4 in Führung – wenig später bereits zweistellig voraus (17:6). Wels fand defensiv kein Rezept gegen Wien, das „in the paint“ zu viele einfache Punkte erzielten konnte. Mit dieser Leichtigkeit gelang es Wien auf +21 davonzuziehen (46:25 / 16. Min) und fortan die Begegnung zu kontrollieren. Wels fehlte die Energie und offensive Entschlossenheit, um das Spiel nochmals drehen zu können. Am Ende sprach eine deutliche bessere Trefferquote (50%:40%) und weniger Turnover (5:12) für den verdienten Sieg von Wien. Stjepan Stazic und Reger Dowell machten jeweils 28 Punkte. Bei Wels war Carlos Novas-Mateo mit 17 Punkten Top-Scorer.

Die Klosterneuburg Dukes (#6) haben in ihrer „best-of-3“-Viertelfinalserie gegen die Swans Gmunden (#3) auf 1:1 gestellt. Die Niederösterreicher gewannen Viertelfinale #2 der Playoffs 2018 daheim mit 82:74. Dieser Erfolg war Klosterneuburgs erster Sieg in einem Playoff-Spiel seit dem 30. April 2015. Dazwischen gab es sechs Viertelfinalspielniederlagen in Serie. Gmunden musste sich nun zum bereits 8. Mal in Folge in einem Playoff-Auswärtsspiel geschlagen geben.

Dabei hatte Gmunden den deutlich besseren Beginn (10:2 / 5. Min) und lag bis zur Pause fast immer voran. Weil es vor allem gelang, Dukes Top-Scorer Fabricio Vay (0 PTS) in der ersten Halbzeit komplett zu neutralisieren. Doch Klosterneuburg, das schon zur Halbzeit herausragende 57% vom Dreier getroffen hat, legte im dritten Abschnitt noch eines drauf: In den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit trafen die Dukes alle ihre 6 Dreipunkteversuche (76% 3pt FG) und übernahmen damit die Führung (60:54 / 27. Min). Gmunden wurde zunächst nicht nervös, verkürzte wieder – hatte aber am Ende nicht die nötige Konstanz und Kraft, das Spiel noch zu drehen. Auch weil Klosterneuburg Gmundens Team-Play limitierte (12 Assists bedeuten den drittniedrigsten Wert der Swans in dieser Saison; Anm.) und den Swans kaum Möglichkeit auf zweite Chancen gab (6 Offensivrebounds; Anm.). Dukes-Kapitän Edin Bavcic (22 PTS, 16 RB) legte ein „double-double“ auf, Predrag Miletic machte 21 Punkte. Bei Gmunden waren drei Spieler mit je 13 Punkten beste Werfer.

Das entscheidende Viertelfinalspiel zwischen den Swans Gmunden (#3) und den Klosterneuburg Dukes (#6) findet bereits am Donnerstag um 19.30 Uhr in der Volksbank Arena statt.

Klosterneuburg Dukes vs Swans Gmunden
82:74 (15:21, 38:43, 64:63)

Stand in der „best-of-3“-Serie: 1:1

Fabricio Vay, Spieler der Dukes: „Wir haben verdient gewonnen und freuen uns auf das zusätzliche Spiel am Donnerstag.“

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Gratulation an Klosterneuburg, sie haben die entscheidenden Sachen richtig gemacht – wir sehen uns am Donnerstag.“

Matthias Hager, Manager der Dukes: „Nach einer schwachen ersten Halbzeit haben wir in der zweiten körperlich stark dagegen gehalten und unsere Würfe getroffen, das hat uns von Gmunden unterschieden.“

Daniel Friedrich, Spieler der Swans: „Wir hatten offensiv und defensiv einen guten Beginn, aber dann leider den Faden verloren. Wir waren unkonzentriert und haben nicht mehr exekutiert und haben den Klosterneuburgern viele offene Würfe gegeben.“

BC Vienna vs Flyers Wels
91:60 (30:16, 52:38, 67:54)

Endstand in der „best-of-3“-Serie: 2:0

Stjepan Stazic, Kapitän vom BCV: „Super Stimmung. Phänomenaler Kampfgeist von unserer Mannschaft. Ich bin auf jeden Einzelnen sehr stolz, auch auf den Trainer. Das war eine perfekte Teamarbeit heute.“

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Gratulation an Wien. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Halbfinalserie gegen Kapfenberg.“

Petar Stazic, Manager vom BCV: „Die fünfte Semifinalteilnahme in den letzten sechs Jahren spricht für den Verein. Die Leistung dieser Jungs und des Trainers ist sicherlich die beste Leistung unserer Vereinsgeschichte.“

Presseinfo ABL/ÖBL/red.

06.05.2018