Pech für Max Hofer beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring - Vorschau GT4 Central European Cup

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Das deutsche Phoenix Racing Team von Max Hofer, setzte an diesem Wochenende beim 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring unter anderem auch einen AUDI R8 LMS GT4 ein, bei dem sich neben dem Österreicher auch der Niederländer Milan Dontje, der Däne Nikolaj Möller-Madsen und der Chinese Xiaole He das Cockpit teilten.

Ziel für die junge Mannschaft war es, in der Klasse SP8 den Sieg einzufahren und damit auch in der Gesamtwertung einen Top 30 Platz zu erreichen.

Nach etwas mehr als 10 Stunden war man auf dem besten Weg diese Vorgaben des Teams zu erreichen. Bald nach dem Start war der Wagen auf Position 2 in seiner Klasse zu finden. In der Folge gelang es dem Quartett sich an die Spitze in der Klasse SP 8 zu setzen. Max Hofer war zu diesem Zeitpunkt bereits einmal im Einsatz und sollte den Wagen um ca. 02.00 Uhr am Sonntag in der Früh von Möller-Madsen zu seinem zweiten Stint übernehmen. Dazu kam es aber leider nicht, um 01,49 Uhr rollte der Wagen am Ende der Start-und- Zielgeraden aus und wurde von der Sicherheitsstaffel wegen eines technischen Defektes von der Strecke gebracht.

Dementsprechend enttäuscht war man im Team, bei den Teampartnern und bei Max Hofer selbst:“ Schade es ist trotz schwieriger Bedingungen sehr gut für uns gelaufen. Der erste Platz in der Klasse und in der Gesamtwertung Rang 34 zum Zeitpunkt des vorzeitigen Ausfalls stellten für uns eine gute Basis dar, diese Position weiter zu verbessern.“

GT4 Central European Cup mit 2 Rennen bei Rundstreckentrophy
Der GT4 Central European Cup dient hauptsächlich jüngeren Piloten um sich langsam auf größere Aufgaben im Motorsport vorzubereiten. Als Fahrerpaarungen sind Pro/ Amateure sowie Amateure/Amateure erlaubt. Die Rennen führen jeweils über eine Stunde, wobei etwa zur Hälfte der Distanz auch ein Fahrerwechsel vor gesehen ist.

Zum Einsatz kommen attraktive Fahrzeuge, wie Maserati GT4, McLaren GT4, Mercedes AMG GT4, Porsche CaymanGT4, Chevrolet Camaro GT4 und KTM X-Bow. Die Serie wird während ihrer ersten Saison fünf Veranstaltungen in fünf verschiedenen Ländern durchführen. Drei davon – Red Bull Ring, Nürburgring und Zandvoort – hier bietet man den Piloten die Möglichkeit, an aktuellen oder ehemaligen Formel1 Rennstrecken zu anzutreten.

Nach den ersten beiden Rennen zum Saisonauftakt in Most liegen in der Pro/Am Wertung die beiden Schweizer Patric und Marylin Niederhauser (KTM X-Bow) mit je 50 Punkten an der Spitze. Beiden Amateuren führt der Bulgare Ivan Vlachkov (SIN R1 GT4) 50 Punkte vor dem Deutschen Freddy Kremer und seinem Teampartner bei Allied Racing, Nicolas Schöll aus Österreich beide auf Porsche Cayman GT4 mit je 30 Punkten. Ebenfalls auf je 30 Punkte haben es die Italiener Guiseppe Fascicolo und Romy Dall Àntonia (Maserati GT4) gebracht.

Auf dem Red Bull Ring wurde vom Team Besagroup Racing das Antreten der Deutschen Cora Schumacher mit Partner Franjo Kovac aus Kroatien auf einem Mercedes AMG GT4 auf der Nennliste angekündigt.

Am Wochenende 18.-20. Mai 2018 werden auf dem Red Bull Ring in Spielberg insgesamt 17 Rennen gefahren. Man wird jeweils zwei Rennen in der Boss GP Serie (frühere F1+F2) sehen, weiteres zwei Läufe der attraktiven Serie DMV GTC, ebenfalls zwei Rennen in den Serien FIA CEZ-TW – 2000 ccm, FIA CEZ-TW + 2000 ccm und FIA CEZ Formula, ein Rennen über 1 Stunde in der Serie FIA CEZ-Endurance. Dazu kommen zwei Rennen im Octavia und KIA PLATINUM CUP.

Zeitplan des GT4 Central European Cup bei der LEEB Rundstreckentrophy:
Freitag, 18. Mai
10.00 – 11.00 Uhr freies Training
16.55 – 17.55 Uhr freies Training
Samstag, 19. Mai
08.45 – 09.35 Uhr Zeittraining1+2/ Qualifying 1+2
13.00 – 14.10 Uhr 1. Rennen
Sonntag, 20. Mai
13.00 – 14,15 Uhr 2. Rennen

Presseinfo Sportpressedienst Armin Holenia

13.05.2018