Basketball

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„Alles Gute in den USA.“ Wenn Luka Brajkovic in diesen Tagen durch seine Heimatstadt Feldkirch spaziert oder in Dornbirn unterwegs ist, wo mit den Lions sein mittlerweile ehemaliger Basketball-Club zu Hause ist, hört der Power Forward oft derartige Glückwünsche. Er ist bereit für die neue Herausforderung am US-College. Die Reise beginnt am Sonntag.

Brajkovics Weg führt bekanntlich nach Davidson in North Carolina. Das College-Team spielt in der Atlantic 10 Conference der NCAA I. Luka wechselt damit auch das „Rudel“: Er geht von den Lions zu den Wildcats (Spitzname von Davidson, Anm.).

Seit Jahresbeginn mit Athletik-Coach
Der 2,08 Meter große Power Forward, der als eines der hoffnungsvollsten heimischen Talente gilt, hat sich seit dem Ende der Saison für Dornbirn in der Zweiten Bundesliga vor mittlerweile mehr als zwei Monaten (Out im Viertelfinale, Anm.) lediglich „eine Woche freigenommen“. Danach stand „von Montag bis Freitag zwei Mal täglich“ Training auf dem Programm, am Wochenende „je nach Hallenverfügbarkeit“. Zudem hat Luka bereits seit Jahresbeginn regelmäßig und intensiv mit einem Athletik-Coach gearbeitet.

In Davidson erwarten den noch 18-Jährigen vorerst Summer Workouts und Fitness Training. Zudem wird sich Brajkovic auf dem Parkett mit ehemaligen Davidson-Spielern messen können. Zu ihnen zählen etwa Power Forward/Center Jake Cohen (2009-.2013 an dem College in North Carolina, zuletzt Maccabi Tel Aviv) oder De’Mon Brooks (2010-2014 bei den Wildcats, aktuell medi bayreuth unter dem Wiener Coach Raoul Korner).

Bob McKillop, der Langzeit-Trainer von Davidson (seit 1989!), wollte Brajkovic unbedingt. Zwei Mal ist er allein wegen des Ländle-Talents nach Österreich gereist. Jetzt bekommt der 67-Jährige seinen Wunschspieler, den er keinesfalls als reinen Center einsetzen will. McKillop ist auch bereits der Coach von Stephen Curry (2006-2009) gewesen, der in diesen Tagen mit den Golden State Warriors zum vierten Mal in Serie im NBA-Finale steht. Der Star-Point Guard pflegt weiterhin engen Kontakt zu seiner früheren Universität.

Nr. 35 wie in Dornbirn
„Ich freue mich sehr. Ich werde zum ersten Mal nicht zu Hause wohnen und bin schon gespannt, wie es sein wird“, sagt Luka vor der Abreise. Er wird in Davidson auf dem Campus leben.

Wie bei den Lions wird der Power Forward auch bei den Wildcats mit der Nr. 35 spielen. Die hat übrigens nichts mit „Chef Currys“ Warriors-Teamkollegen Kevin Durant zu tun. Es handelt sich vielmehr um reinen Zufall. Als Brajkovic seinerzeit in den Kader der Dornbirner Bundesliga-Mannschaft aufgerückt ist, hat es schlicht und einfach keine andere Nummer gegeben.

Für letzte administrative Tätigkeiten kommt der dann 19-Jährige im Juli noch einmal nach Österreich. Spätestens ab Mitte August ist er fix in Davidson. Die Saison in der NCAA beginnt Mitte November.

Presseinfo Medienbetreuung Luka Brajkovic

31.05.2018