Basketball, Gmunden, Swans Gmunden

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Am Mittwoch steigt um 19.30 Uhr (Volksbank Arena, Gmunden) Spiel #4 der „best-of-7“-Finalserie in der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Die Swans Gmunden (#3) liegen in der Finalserie der Snickers®-Playoffs 2018 mit 2:1 voran und haben damit vor heimischem Publikum die Chance, sich ihren ersten „Matchball“ für Titel Nummer fünf zu sichern. Titelverteidiger ece bulls Kapfenberg (#1) steht nach der 69:78-Niederlage in Finale #3 erneut unter Druck und kämpft um den Ausgleich in der Serie.

In der „best-of-7“-Finalserie der ADMIRAL Basketball Bundesliga liegt der „underdog“ Swans Gmunden (#3) gegen den Titelverteidiger ece bulls Kapfenberg (#1) mit 2:1 voran. Die Oberösterreicher haben vergangenen Sonntag mit einem schlussendlich doch klaren 78:69-Heimsieg ihren insgesamt 21. Sieg in einem Finalspiel bzw. 12. Erfolg in einem Finalheimspiel gefeiert und damit den Druck auf den regierenden Meister und aktuellen Cupsieger erhöht. Kapfenberg liegt somit bereits zum zweiten Mal in dieser Serie zurück. Auch wenn die bisherigen Finalduelle zwischen Bulls und Swans nach dem Modus „best-of-5“ gespielt wurden, darf man diese als Elle heranziehen. Die Steirer standen nämlich schon ein Mal mit dem Rücken zur Wand: 2003 lagen die Bulls mit 0:2 zurück, ehe sie die Serie drehten. Auch 2002 – damals gegen Fürstenfeld – mussten die Steirer einen zweimaligen Rückstand ausgleichen, um den Titel zu holen. 2017 lag man gegen Oberwart 0:1 zurück.

Der 78:69-Erfolg in Finale #3 gelang Gmunden trotz der 19 Turnover (höchster Wert der Swans in dieser Saison; Anm.), weil die Defense insgesamt und im Speziellen die Zonen-Defense der Oberösterreicher – wie schon in der zweiten Halbzeit von Finale #2 – Kapfenberg vor mächtige Probleme stellte. Die Bulls fanden offensiv keinen Rhythmus: 69 Zähler bedeuten für die Bulls nahezu „season-low“ (59 war der niedrigste Score von Kapfenberg in dieser Saison; Anm.). Dreimal warfen die Steirer in der „regular-season“ weniger Punkte, wobei einmal gar ein Sieg gelang. Auch die„key-player“, wie etwa Brian Oliver (0/4 FG) oder Filip Krämer (0/3 FG), ließen komplett aus. Kareem Jamar (er warf durchschnittlich im Playoff 18,2 Punkte pro Partie; Anm.) kam nur auf 10 Zähler. Überhaupt büßen die Bulls im Finale durchschnittlich 20,4 Punkte ein. In der Halbfinalserie gegen Wien warfen sie noch 95 Zähler pro Spiel, gegen Gmunden sind es 74,6.

Dies ist in erster Linie einer exzellenten, intensiven Defensive der Swans geschuldet – denn sie lassen in dieser Serie um 4,1 Punkte weniger zu, als noch im gesamten Grunddurchgang. Vergleicht man die „regular-season“ mit der kompletten Defense-Performance in den Playoffs, sind es gar 5,6 Punkte weniger. Kapfenberg hadert auch ein wenig mit seiner Leistung am Rebound: 38,5 „boards“ sind es für das beste Rebound-Team der ABL zwar immer noch im Schnitt, in den letzten drei Partien waren es jedoch „nur“ 31,3. Gmunden pflückte in den Finals durchschnittlich um zwei Rebounds mehr.

Womit Gmundens Stärken augenscheinlich sind, Kapfenberg am Rebound und in der Offensive nachbessern muss, um erneut den Ausgleich zu schaffen.

Swans Gmunden (#3) – ece bulls Kapfenberg (#1)
Mittwoch, 19.30 Uhr in der Volksbank Arena, Gmunden
Live auf Sky Sport Austria ab 19.15 Uhr
Stand in der „best-of-7-„Finalserie: 2:1

Stimmen zur bevorstehenden Finale #4:

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Es gilt wie immer das Gleiche: Gut regenerieren, die kleinen Fehler, die wir gemacht haben ansehen und korrigieren. Und dann werden wir voll fit und voll vorbereitet versuchen, den Heimvorteil weiter zu verteidigen.“

Richard Poiger, Geschäftsführer der Swans: „Keine 70 Punkte zu bekommen war natürlich sehr stark. Genau dort müssen wir auch in Spiel 4 ansetzen, um den Druck auf Kapfenberg zu erhöhen. Mit unseren Fans im Rücken haben wir da beste Voraussetzungen.“

Mike Coffin, Headcoach der Bulls: „In den bisherigen drei Spielen ist es uns über weite Strecken nicht gelungen, unser Potential abzurufen. Das muss jetzt vorbei sein. Am Mittwoch werden wir anders auftreten.“

Bogic Vujosevic, Spieler der Bulls: „Uns ist bewusst, dass wir uns zuletzt nicht so präsentiert haben, wie man es von uns kennt. Gmunden spielt mit vollem Einsatz, wirft alles in die Spiele. Wir werden uns unserer Stärken besinnen und am Mittwoch ein anderes Gesicht zeigen.“

Medieninfo Basketball Bundesliga

05.06.2018