Fußball, David Atanga, SKN St. Pölten, Relegation, SC Wiener Neustadt

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Laut der FIFA war David Atanga vom SKN St. Pölten gegen SC Wiener Neustadt nicht spielberechtigt. Muss die Truppe von Dietmar Kühbauer jetzt doch den Gang in die zweithöchste Spielklasse antreten? Aus dem Triumph über den Klassenerhalt könnte schnell Ernüchterung werden.

Der Jubel beim SKN St. Pölten über den Klassenerhalt nach der Relegation gegen SC Wiener Neustadt war groß. Doch nun könnte sich das Blatt wenden. Grund dafür ist eine Kooperationsspieler-Regelung, die neuen Staub aufwirbeln könnte. Beim 1:1 im Rückspiel hätte David Atanga laut FIFA nicht eingesetzt werden dürfen. Das FIFA -„2/3-Regulativ“ besagt, dass ein Spieler zwar bei drei Klubs registriet sein darf. Allerdings darf er nur für zwei der drei Vereine auflaufen. Das würde die Kooperationsspieler-Regelung obsolet machen.

Auch Alex Sobczyk, Igor (WAC), Tetteh (LASK) und David Atanga erhielten von der Bundesliga Spielgenehmigungen. Die Präsidentin von Wiener Neustadt meinte: „Ich bin als Vorstand verpflichtet, das Beste für meinen Verein zutun.“. Daher wird es höchstwahrscheinlich ein Protest bei der Bundesliga geben. Sollte es zu einer Strafverifizierung kommen, müsste das Hinspiel mit 3:0 für Wiener Neustadt gewertet werden. Demnach wäre die Mannschaft von Roman Mählich mit einem Gesamtscore von 3:2 weiter. Und SKN St. Pölten müsste absteigen. Die unabhängigen Gremien der Bundesliga werden darüber entscheiden.

05.06.2018