Basketball

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Mit dem Stand von 2:2 kehrt die „best-of-7“-Finalserie der Playoffs 2018 zwischen den bulls Kapfenberg (#1) und den Swans Gmunden (#3) zurück in die Steiermark. Der Titelverteidiger hat mit einem 79:75-Auswärtssieg in Spiel #4 erneut ausgeglichen und vorübergehend wieder das Heimrecht in der Finalserie der Basketball Bundesliga zurückgeholt.

Am Samstag (19.30 Uhr in der Sporthalle Walfersam) haben beide Mannschaften nun die Chance, sich den ersten „Matchball“ im Kampf um den Titel zu sichern.

Die „best-of-7“-Finalserie der Basketball Bundesliga ist nach vier Spielen wieder ausgeglichen. Zwischen den bulls Kapfenberg (#1) und den Swans Gmunden (#3) steht es 2:2. Der jüngst erkämpfte 79:75-Auswärtssieg der Bulls verlagerte eine mögliche Entscheidung um den Titel auf ein sechstes Spiel, womit erstmals eine Finalserie der ABL über zumindest sechs Spiele gehen wird und damit jetzt schon die längste Serie der Geschichte sein wird. Bevor es zu einem ersten „Show-Down“ am Dienstag in Gmunden kommt, bestreiten beide Mannschaften Finale #5 und kämpfen um den ersten „Matchball“.

Aufgrund des wiedergewonnen Heimvorteils, scheint Kapfenberg – auch wenn die Bulls ihre einzigen beiden Heimniederlagen in dieser Saison gegen Gmunden erlitten haben – leichter Favorit zu sein. Die Steirer haben in Spiel #4 ihre Stärken unter dem Korb (44:24 „points in the paint“) und am Rebound (33:29) nahezu perfekt ausgespielt. Gmunden ließ in dieser Begegnung 12 Offensivrebounds zu. Damit erhielt Kapfenberg bei fast jedem zweiten eigenen Fehlwurf eine weitere Chance zu punkten (18 DR Gmunden). Das „box out“ der Swans könnte zum Schlüssel in Finale #5 werden. Aber auch defensiv brauchen die „Schwäne“ eine bessere Leistung, um etwa die Kapfenberger „big men“ Rados, Krämer und Stegnjaic von ihren Positionen in der Nähe des Korbs fernzuhalten. Mögliche neue Lösungen dürfen aber nicht zu Lasten der starken Defense gegen den gefährlichen Distanzwurf der Bulls gehen (37,5% insgesamt / 29% in Finale #4).

Für Gmunden könnte auch mit Fortdauer der Serie – und vielleicht schon in Spiel #5 – ihre Fitness wertvoll sein: während die Swans aus einer starken 9er-Rotation schöpfen, agieren die Bulls zu acht. Foulprobleme (drei Spieler mit 5 Fouls; Anm.) brachten den noch amtierenden Meister bereits am Mittwoch ins Wanken. Ein Forcieren von Fouls dürfte wohl auch am Samstag im „gameplan“ der Swans eine wichtige Rolle spielen.

bulls Kapfenberg (#1) – Swans Gmunden (#3)
Samstag, 19.30 Uhr in der Sporthalle Walfersam, Kapfenberg

Stand in der „best-of-7-„Finalserie: 2:2

Stimmen zur bevorstehenden Finale #4:
Richard Poiger, Geschäftsführer der Swans:
„Uns sind zu viele kleine individuelle Fehler unterlaufen, die wir in Spiel 5 ausmerzen müssen. Es wird wieder ein Fight auf Biegen und Brechen, bei dem Kleinigkeiten entscheiden werden.“

Marck Coffin, Kapitän der Bulls: „Der Sieg in Gmunden war natürlich sehr wichtig für uns. Jetzt müssen wir noch einen Gang zulegen und im Heimspiel am Samstag den nächsten Schritt machen. Wir wissen, dass wir uns weiter steigern müssen.“

Jozo Rados, Spieler der Bulls: „Wir haben im letzten Spiel hart für den Sieg gekämpft, eine bessere Leistung als davor gezeigt. Wir wissen aber auch, dass wir am Samstag noch besser spielen müssen. Jetzt heißt es dran zu bleiben, fokussiert zu bleiben und den Heimvorteil am Samstag zu nutzen.“

Presseinfo ABL/ÖBL/red.

08.06.2018