Wisla

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Am kommenden Wochenende stehen für Österreichs Skispringer in Wisla (POL) die ersten Wettkämpfe beim FIS Grand Prix am Programm. Nach der kompletten Neuaufstellung im Trainerteam und vielen Trainingsstunden in der Vorbereitung ist man jetzt heiß auf die ersten Vergleiche mit der internationalen Konkurrenz.

Die Mannschaft von Neo-Cheftrainer Andreas Felder befindet sich seit Dienstag in Polen und hat dort unter erschwerten Wetterbedingungen (tagelang starker Regen) den bereits fünften, gemeinsamen Trainingskurs in dieser Saisonvorbereitung absolviert.

Die Mannschaft ist mit insgesamt sieben Springern in Wisla vertreten. Darunter auch der erfolgreichste heimische Springer der vergangenen Jahre: Stefan Kraft. Der Salzburger Gesamtweltcupsieger der Saison 2016/2017 sagt: „Man merkt, da ist schon richtig viel aufgestaute Energie in der ganzen Mannschaft.“ Zum Auftakt am Samstag steht ein Teambewerb am Programm. Am Sonntag folgt das erste Einzelspringen.

***FIS Grand Prix***
Seit 1994 findet die Wettkampfserie für die Skispringer im Sommer bereits statt, seit 2012 auch für die Damen. Im Lauf der Jahre hat sich die Sommer-Serie zu einer festen Größe entwickelt. Bei den Herren stehen insgesamt neun Stationen auf dem Wettkampf-Kalender, bei den Damen sind heuer fünft Stationen geplant.

***ÖSV-Kader für Wisla (POL)***
Clemens Aigner, Manuel Fettner, Michael Hayböck, Daniel Huber, Stefan Kraft, Andreas Kofler, Gregor Schlierenzauer

***Cheftrainer Andreas Felder***
„Bei den ersten Wettkämpfen ist immer so ein kleines Fragezeichen dabei, wo man international steht. Egal ob im Sommer oder Winter. Da ist jeder immer neugierig. Wir haben in den vergangenen Wochen bei mehreren Trainingskursen daran gearbeitet eine solide Basis bei unseren Sprüngen zu schaffen. Die Stimmung unter den Burschen ist gut, alle arbeiten fleißig und sehr engagiert mit. Für mich ist aber auch wichtig, dass wir im Wettkampf halbwegs vorne dabei sind. Auch schon jetzt im Sommer. Das wäre für unsere Arbeit sehr befriedigend. Ich will, dass die Burschen das, was sie draufhaben, auch umsetzen.“

***Stefan Kraft***
„Wir sind froh, dass es jetzt endlich losgeht. Wir trainieren doch schon seit Mitte April wieder und das Training ist zwar gut und schön, aber wir wollen das dann auch im Bewerb umsetzen. Man merkt, da ist schon richtig viel aufgestaute Energie in der ganzen Mannschaft. Jeder will was weiterbringen. Jeder ist vollmotiviert und gibt sein Bestes. Jeder Athlet, jeder Betreuer und so weiter. Mit persönlich fehlt noch etwas die Konstanz bei meinen Sprüngen. Da sind immer wieder sehr gute dabei, aber von mir aus könnten es ruhig noch mehr sein. Ich hoffe, dass ich jetzt im Wettkampf meine besten Sprünge auspacken kann.“

19.07.2018