Young Violets, Andreas Ogris

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Für die Young Violets Austria Wien wird es am morgigen Freitagabend erstmals in der neugeschaffenen 2. Liga ernst. Das Team von Chef-Coach Andy Ogris gastiert ab 19:10 Uhr „bestens vorbereitet“ bei der KSV 1919.

Vor ziemlich genau zehn Wochen fixierten die Young Violets mit dem 1:0-Auswärtssieg in Parndorf den Aufstieg in die 2. Liga, heute gastieren sie in Kapfenberg. Erstmals seit dem 28. Mai 2010, also knapp 3.000 Tagen, spielt die zweite Mannschaft von Austria Wien wieder in der zweithöchsten Spielklasse.

Für alle im Klub war das ein freudiges Ereignis, eine Auszeichnung für die hervorragende Arbeit im Nachwuchs- und Akademiebereich. „Für die Weiterentwicklung aller Spieler ist es großartig, in der zweithöchsten Spielklasse zu spielen“, weiß Trainer Andy Ogris. „Der Kader steht, bis morgen könnte es noch die eine oder andere Ergänzung aus der Kampfmannschaft geben, das werden wir sehen“, blickt der 53-Jährige in die Zukunft.

Dass es unter der Woche kein gemeinsames Training gibt, sei dabei nicht gravierend. „Wir kennen uns ja bereits lange, das macht also nicht allzu viel aus. Sie wissen, wie wir spielen und umgekehrt, deshalb wird das für uns alle als Mannschaft kein Problem sein“, erklärt Abwehrspieler Stefan Jonovic.

Sein Teamkollege Marco Stark, der 2016/17 bereits eine Saison in der zweithöchsten Spielklasse für Austria Lustenau spielte, freut sich auf die neue Herausforderung: „In der Regionalliga haben denke ich die Topmannschaften durchaus das Niveau der 2. Liga. Die Dichte an guten Gegnern ist jetzt nach dem Aufstieg aber deutlich größer. Für uns geht es darum, von Spiel zu Spiel zu schauen und uns selbst und als Team weiterzuentwicklen.“

Mit der Vorbereitung ist das Trainerteam – neben Ogris auch die Assistenz-Coaches Christoph Glatzer und Robert Sara sowie Tormann-Trainer Thomas Fasching – sehr zufrieden. „Wir haben uns in den letzten Tagen auch sehr gut auf Kapfenberg eingestellt, viele Informationen zum Gegner eingeholt“, erklärt das violette Urgestein.

Was man von der KSV erwartet? „Sie sind ein schwerer Gegner, verfügen zwar auch über eine junge Mannschaft, bringen aber auch viel Routine mit, sind beinahe schon ein Liga-Dino. Wir werden ins kalte Wasser springen und versuchen, bestmöglich zu schwimmen“, so Ogris einen Tag vor dem Spiel.

Medieninfo Young Violets

26.07.2018