Teresa Stadlober

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Starker Regen und Nebel erschwerten die Bedingungen beim diesjährigen „Climb the Goas“ – dem wohl bekanntesten Bergrollerrennen Österreichs am Salzburger Gaisberg vergangenes Wochenende. Dennoch stellten sich 65 motivierte Athletinnen und Athleten dem trotzigen Wetter und kämpften sich bis nach oben. Die 9 Kilometer lange Strecke zog sich von Guggenthal über die Zistelalm, wo die Damen und Jugendläufer ihr Ziel nach 6,3 Kilometern erreichten, bis zur Gaisbergspitze. Hierbei galt es für die Damen und Jugendläufern 350 Höhenmeter und für die Herren 630 Höhenmeter zu bewältigen.

Die beiden Salzburger Favoriten Teresa Stadlober (SC Radstadt) und Bernhard Tritscher(SC Saalfelden) entschieden das Rennen mit Glanzleistungen für sich. Teresa gelang es mit einer Zeit von 22:21,08 den bisherigen Streckenrekord von Katerina Smutna aus dem Jahr 2011 deutlich zu unterbieten. Mit knapp zwei Minuten Rückstand musste sich die finnische Biathletin Mari Eder(früher Laukkanen) mit einer Zeit von 24:10,90 von der starken Österreicherin geschlagen geben. Der 3. Platz ging an die Tirolerin Lisa Achleitner, die mit nur 7 Sekunden Rückstand auf die Finnin ein starkes Finish hinlegte.

Stimme Teresa Stadlober
„Trotz Dauerregen und schlechter Sicht konnte ich gleich am Anfang einen guten Rhythmus finden und mich sehr früh von der Gruppe absetzen. Vor allem, weil ich gerade ein umfangreiches Trainingslager in Oberhof hinter mir habe, bin ich mit meiner heutigen Leistung sehr zufrieden.“

Am Sonntag ging es für viele Athletinnen und Athleten zum nächsten Roller-Event „Skate the Ring“, wo sie jeweils 30 und 50 Kilometer auf dem Salzburgring zurücklegten. Erstmals wurde die Strecke allerdings in klassischer Technik absolviert.

Heute konnte sich bei den Damen Lisa Achleitner mit einer Zeit von 1:06:56,93 vor Barbara Walchhofer (1:06:58,57) und den Juniorinnen Anna Juppe (1:06:59,05) und Sophie Adrigan (1:07:00,63) im Zielsprint durchsetzen. Stadlober war hierbei nicht am Start.

Bei den Herren entschied Dominik Baldauf das Rennen über 50 Kilometer mit einer Zeit von 1:45:08,43 für sich. Auch bei den Herren trennten die ersten Vier nur wenige Sekunden. Den zweiten Platz belegte Bernhard Tritscher (1:45:09,65) vor dem drittplatzierten Max Hauke (1:45:10,94). Tobias Habenicht erreichte mit 1:45:12,18 den 4.Platz.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten der Athletinnen und Athleten ist das Event auch für Zuschauer jedes Jahr ein absolutes Highlight. Mit durchschnittlich 2:05 min/km (entspricht ca. 30 km/h) wurden die 50 Kilometer auf der 4,2 Kilometer langen Runde am Salzburgring absolviert.

Medieninfo ÖSV

02.09.2018