ASVÖ KING OF THE LAKE 2018 - Tage der Rekorde am Attersee

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Am 15. September lud der Radsportverein Atterbiker.at erneut zum europaweit einzigartigen Einzel- und Mannschaftszeitfahren rund um den Attersee ein.

Bei der achten Auflage des ASVÖ King of the Lake kämpften 1.275 Radfahrer aus 14 Nationen, darunter das „Who is Who“ der österreichischen und deutschen Zeitfahrszene um die heißbegehrte „Krone“ am Attersee. Mit dabei waren Profis wie Georg Preidler oder der mehrfache Race-Across-America-Gewinner Christoph Strasser. Auch die österreichische Radbundesliga nützte die perfekten Bedingungen, die dank der für den Verkehr gesperrten Straße geboten wurden, als Generalprobe für die kommende Weltmeisterschaft in Tirol. Als Sieger im Mannschaftszeitfahren der Budesliga powered by Zipfer ging das Team Felbermayer Simplon Wels mit einer Rekordzeit von 0:52:37, 42 hervor. Zum „King“ powered by Sport 2000 krönte sich der Hamburger Marcus Baranski, als „Queen“ powered by Lenzing darf sich einmal mehr seine Landsfrau Adelheid Schütz bezeichnen. Der steirische World Top Tour Profi Georg Preidler holte sich mit seinem zweiten Streckenrekord nach 2017, und einer Zeit von 53:29,35, den Titel „Elite King of the Lake“ powered by Aufwind. Den Titel im Mannschaftszeitfahren der Amateure powered by Bioracer nahm das Team RC Grieskirchen mit nach Hause.

Ganz im Zeichen der schnellsten Zeitfahrer stand der Attersee am 15. September bei der mittlerweile achten Auflage des ASVÖ King of the Lake. Dieser Herausforderung stellte sich neben der österreichischen Radbundesliga auch heuer wieder ein mit Spitzenfahrern wie Top World Tour Profi Georg Preidler, Adelheid Schütz oder Race-Across-America Sieger Christoph Strasser besetztes Starterfeld. Einmal mehr traf sich somit das „Who is Who“ der österreichischen und deutschen Zeitfahrszene am Attersee. Dank der für den Straßenverkehr komplett gesperrten Strecke rund um den See, konnten die aus insgesamt 14 Nationen stammenden Sportler bei perfekten Bedingungen um jede Sekunde und jeden Meter kämpfen. Um 13.00 Uhr fiel der Startschuss in Schörfling am Attersee für die Teams der österreichischen Radbundesliga, welche das Zeitfahren als Generalprobe für die kommende Weltmeisterschaft in Tirol nützten. Danach ging es im 4er Mannschaftszeitfahren weiter, die ersten der 1.275 Teilnehmer starteten kurz nach den Profis. Im Mannschaftszeitfahren der Radbundesliga powered by Zipfer setzte sich das Team Felbermayer mit einer Zeit von 0:52:37,42 vor den Siegern von 2017, dem Hrinkow Advarics Cycleang Team mit beinahe einer Minute Vorsprung in Führung und sorgte so für einen neuen Streckenrekord. Das Mannschaftszeitfahren der Amateure powered by Bioracer gewann das Team RC Grieskirchen in einer Zeit von 1:00:59,06 vor dem Vorjahressiegerteam Bernhard Kohl Racing Team 1.

Im Einzelzeitfahren konnte sich Adelheid Schütz aus Deutschland erneute mit ihrer, bis dato schnellsten Zeit am Attersee von 1:05:25,78, vor der starken Lokalmatadorin Barbara Mayer (1:06:38,30) und der Deutschen Esther Fennel (1:08:16,91) durchsetzen und kürte sich nun zum fünften Mal verdient zur „Queen“ of the Lake powered by Lenzing. „Dieses Jahr dachte ich wirklich, dass Barbara Mayer mich schlagen wird, da sie heuer wirklich sehr stark ist. Daher war klar, dass ich wirklich alles geben musste. Auf der Strecke war ich mir noch sicher, dass es nicht geklappt hat und auch im Ziel war ich mir nicht sicher, aber dass es dann eine so klare Sache war, freut mich natürlich umso mehr“, zeigt sich die Deutsche begeistert von ihrem fünften Sieg am Attersee. Bei den Herren entwickelte sich das Finish zu einem spannenden Wettkampf – mit einer tollen Performance gelang es dem Hamburger Marcus Baranski mit 1:00:02,87 seine Konkurrenz zu deklassieren. Mit dieser Zeit sicherte er sich den ehrenvollen Titel „King of the Lake“ powered by Sport 2000 vor dem Österreicher Wolfgang Eibeck (1:00:10,07) und dem ebenfalls aus Österreich stammenden Martin Geretschnig (1:00:12,46). „Nachdem ich beim letztjährige King of the Lake aufgrund eines Sturzes ausgeschieden bin, war es für mich klar, dass ich noch einmal teilnehme. Ich habe auch meine ganze Saison darauf ausgelegt, dass ich dafür fit bin und der ganze Tag war wunderbar, es hat alles super geklappt. Ich bin total happy, da ich nicht gedacht hätte, dass es so gut läuft. Und es ist wirklich eine super Veranstaltung, deren Teilnahme ich jedem Zeitfahrer nur empfehlen kann“, freut sich der frischgebackene „König“, nach seinem missglückten Rennen vom letzten Jahr über seinen verdienten Sieg.

Der Kampf um den „Elite King“ powered by Aufwind wurde ein erneutes „Heimspiel“ für den Streckenrekordhalter von 2017, dem World Top Tour Profi Georg Preidler. In herausragender Manier pulverisierte er seinen eigenen Vorjahresrekord von 0:55:57,97 und legte eine Wahnsinns-Zeit von 0:53:29,35 (Schnitt 53,0 km/h) hin. Hinter ihm erreichte der Deutsche Patrick Haller mit einem Respektabstand nach einer Zeit von 0:59:32,36 das Ziel in Seewalchen. Der Steirer konnte seine Freude über den erneuten Sieg und tollen Streckenrekord nach dem Rennen kaum in Worte fassen. „Das war wirklich ein gelungener WM-Test und es macht immer wieder Spaß hier zu sein. Die Zeit vergeht so schnell hier am Rad und ich genieße es jedes Mal hier mitzufahren“, zeigte sich der Steirer begeistert von seiner zweiten Teilnahme am ASVÖ King of the Lake am Attersee. Auch zahlreiche oberösterreichische Topfahrer konnten sich im vorderen Spitzenfeld platzieren, wie etwa Wolfgang Götschhofer aus Lenzing vom Team Melasan, der sich mit einer beeindruckenden Zeit von 1:01:20,21 den zehnten Platz sicherte.

Begeistert zeigten sich sowohl Teilnehmer als auch die unzähligen Zuseher entlang der Strecke und waren sich einig, wenn es um die perfekten Bedingungen ging. Zum bereits vierten Mal sorgte die für den Verkehr komplett gesperrte, 47.2 km lange Strecke selbst bei Amateuren für „Profifeeling“ und sicheres Zeitfahren auf höchstem Niveau. Das Großaufgebot von rund 150 Einsatzkräften aus Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und 20 Motorrad-Marshalls sorgte gemeinsam mit dem Organisationsteam zu dem für die Sicherheit der Teilnehmer. Auch die Organisatoren zeigten sich äußerst zufrieden mit dem ASVÖ King of the Lake 2018. „Wir sind sehr glücklich, dass die achte Auflage des ASVÖ King of the Lake ein so großer Erfolg war! Dass die Radbundesliga zum bereits zweiten Mal mit dabei war und unser Rennen als Generalprobe für die WM in Tirol genützt hat, ehrt uns natürlich umso mehr und zeigt auch die Klasse des Events. Darauf sind wir wirklich stolz! Georg Preidlers Zeit war einmal mehr phänomenal, wir freuen uns sehr über seinen erneuten Streckenrekord. Aber natürlich auch besonders über die Leistung der Damen, allen voran Adelheid Schütz und „unserer“ Barbara Mayer, sowie jene des neuen „King“ Marcus Baranski“, zeigt sich Organisator Erwin Mayer vom veranstaltenden Radsportverein Atterbiker.at begeistert über eine gelungene achte Auflage des ASVÖ King of the Lake.

Presseinfo ASVÖ King of the Lake

16.09.2018