Wacker Innsbruck, Admira

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FC Wacker Innsbruck verliert gegen FC Flyeralarm Admira mit 1:3. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

FC Wacker Innsbruck – FC Flyeralarm Admira 1:3 (0:1)
Schiedsrichter: Oliver Drachta

Karl Daxbacher (Trainer FC Wacker Innsbruck):
…über den Saisonstart von Wacker: „Es ist einfach zu wenig. Ich habe mir vorgestellt, dass es nach acht Runden zwölf Punkte wären, das wäre voll okay gewesen. Heute haben wir natürlich schon damit gerechnet, dass wir drei Punkte machen könnten. Dann wären es neun gewesen, aber sechs sind natürlich viel zu wenig.“

…vor dem Spiel über seine Aussagen zu Schiedsrichter Hameter nach dem letzten Spiel: „Eigentlich will ich es gar nicht kommentieren.“

…vor dem Spiel über die Situation bei Wacker: „Wir haben auch schon im Teammeeting vor der Saison gesagt, dass wir uns einfach mit mehr Niederlagen abfinden und damit umgehen können müssen, weil, als Aufsteiger wird es nicht so sein, dass wir da ganz vorne mitspielen. Aber wie schwer es ist mit Niederlagen umzugehen, hat man, glaube ich, bei mir am besten gesehen in Wolfsberg und das ist natürlich nicht in Ordnung und kein gutes Vorbild für die Spieler.“

Matthias Maak (FC Wacker Innsbruck):
…über das Spiel: „Wenn wir die letzten acht Spiele sehen, wissen wir, dass wir noch Einiges zu verbessern haben. Wir haben immer mindestens ein Tor gekriegt und das ist dann halt immer eines zu viel. Dann wird es schwierig, dass wir gewinnen. Wir haben Torchancen, aber die machen wir auch nicht. Nichtsdestotrotz müssen wir schauen, dass wir hinten einmal die Null halten, damit mehr rausschaut.“

Alfred Hörtnagl (General Manager FC Wacker Innsbruck):
…über das Spiel: „Wir müssen in der Lage sein, einfach auch einmal so zu spielen, dass wir selbstbestimmt sind und selbstbestimmt auftreten und, dass wir in der Defensive weniger zulassen, alle gemeinsam mehr in der Defensive arbeiten, und das Umschaltspiel, das uns in der Vergangenheit ausgezeichnet hat, damit wir wieder schneller nach vorne kommen. Wir hatten auch heute wieder Chancen, das haben wir gesehen, aber die haben wir nicht realisiert. Bei dem Mix, Tore relativ einfach zu bekommen und dann Chancen in der Offensive auszulassen, bleibt am Ende nicht allzu viel übrig.“

…darüber, wie es jetzt weitergehen soll: „Wir haben jetzt ein enges Programm. Wir spielen jetzt am Mittwoch im Cup auswärts und spielen dann gegen Mattersburg auswärts. Es wird schon wichtig, wie wir auftreten und die Spiele bestreiten. Wir brauchen Punkte, schauen auf jeden Fall, dass wir jetzt auf Spur bleiben und werden weiter hart arbeiten.“

Ernst Baumeister (Trainer FC Flyeralarm Admira):
…über das Spiel: „Es ist wichtig für die Mannschaft, die Moral und für den Kopf, weil sie jetzt die letzten Wochen gemerkt haben, dass sie eigentlich eine teilweise gute Leistung abgeliefert haben, aber wir nicht belohnt worden sind. Und ich habe das Gefühl, jetzt kommen die nächsten drei, vier Spiele auf uns zu, wo ich sage, dass die Gegner auf unserer Augenhöhe sind. Da müssen wir punkten und gewinnen. Den ersten Schritt dazu haben wir heute getan. Das ist, glaube ich, für den Kopf und für die Mannschaft das Wichtigste, nicht für den Verein. Für den Verein ist es auch okay, aber ich glaube vor allem für die Mannschaft ist es das Wichtigste.“

Stephan Zwierschitz (FC Flyeralarm Admira):
…über das Spiel: „Ich glaube, wenn man sieht wie wir gejubelt haben und was wir heute alles reingehaut haben, dann sieht man wie wichtig das Spiel für uns war, wie wichtig wir das Spiel genommen haben. Speziell nach letzter Woche, wo wir drei Punkte hergeschenkt haben, wussten wir, dass wir heute punkten müssen, egal wie. Ich glaube es fallt jedem in der Mannschaft und im Verein ein Riesenstein vom Herzen, dass wir jetzt endlich wieder einmal drei Punkte gemacht haben.“

Dominik Starkl (FC Flyeralarm Admira):
…über das Spiel und den Sieg: „Es ist natürlich ein Befreiungsschlag. Wir haben so viel investiert in den letzten Wochen und sind jedes Mal mit leeren Händen dagestanden. Wir haben uns jedes Mal was erarbeitet und es uns dann wegnehmen lassen. Heute ist uns viel aufgegangen und wir sind natürlich immens froh, dass wir diese Partie gewonnen haben. Wir haben gewusst, dass wir Qualität haben. Wir trainieren jeden Tag, sehen in jedem Training was wir können und heute haben wir es einmal gut rübergebracht. In den letzten Spielen haben wir den finalen Pass und so weiter nicht kontrolliert gespielt und heute ist uns Einiges aufgegangen.“

…über sein Tor und seinen Assist: „Natürlich tut das auch gut. Jedem einzelnen tut das sehr gut, aber das zählt heute nicht. Heute zählt die gesamte Mannschaft. Das war eine geschlossene Leistung und wir haben uns endlich dafür belohnt.“

Hans Krankl (Sky Experte):
…über das Spiel: „Die Admira hat das schon kontrolliert und sie waren im Abschluss schon besser. Die Innsbrucker hatten schon große Probleme, Chancen zu kreieren und herauszuspielen.“

…vor dem Spiel über Daxbacher und Baumeister: „Der Karl Daxbacher ist ein 53er Jahrgang, wie ich. Das ist ein ganz edler Jahrgang. Der andere, der Baumeister, ist eine Rotzpippn, der ist erst sechzig Jahre. Der war immer ein frecher Hund, das ist der Unterschied zwischen den Zwei.“

…vor dem Spiel darüber, dass Karl Daxbacher im letzten Spiel auf die Tribüne verwiesen wurde und seine Kritik an Schiedsrichter Hameter: „Da ist er auch einmal narrisch geworden. Aber gut, auch das passiert jedem Trainer, auch ihm, obwohl er eigentlich absolut von der ruhigen Abteilung ist. Es ist absolut zu verstehen. Ich verstehe das. Schiedsrichter Hameter, ohne ihm zu nahe zu treten, zählt sicherlich nicht zu den besten Schiedsrichtern in Österreich. Da muss ich ihm auf jeden Fall Recht geben.“

Walter Kogler (Sky Experte):
…über die Situation bei Wacker: „Nicht einfach, aber es ist ja, meiner Meinung nach, jetzt auch nicht so die Situation, dass es komplett zum Verzweifeln wäre. Es fehlt überall ein kleines Stück. Das hat auch Alfred Hörtnagl gesagt.“

…über den wunderschönen Treffer von Dieng: „Ja, aber leider ist der Wert nur mehr minimal. Er hatte in der fünfundsiebzigsten Minute die Chance auf 1:2 zu stellen. Da wäre das Spiel noch einmal spannend geworden, da hat er an die Latte geschossen. Viel wichtiger wäre es gewesen diese Situation in ein Tor umzumünzen. So gesehen war es nur noch Ergebniskosmetik.“

…vor dem ersten Aufeinandertreffen der Trainer Daxbacher und Baumeister darüber, was sie auszeichnet: „Unwahrscheinlich, dass beide schon so lange im Geschäft sind und heute erstmals mit ihren Mannschaften gegeneinander spielen. Ich glaube, dass sie auch die Auffassung von Fußball ähnlich vertreten. Beide sind ehemalige Austrianer und legen viel Wert auf Spielkultur.“

Medieninfo Sky Österreich:

23.09.2018