Seidl/Waller, Seidl, Waller

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Heute, Mittwoch, beginnt für Österreichs Beachvolleyball-Paar Robin Seidl/Philipp Waller das Abenteuer Olympische Spiele in Tokio 2020. Zumindest hebt heute das Flugzeug des ÖVV-Duos nach China ab, wo mit den FIVB World Tour Events in Qinzhou (3 Sterne; 30. Sept. – 4. Okt.) und Yangzhou (4 Sterne; 9. – 14. Okt.) der Auftakt zur bis Mitte Juni 2020 dauernden Olympia-Qualifikation erfolgt. Nach dem Ausflug in den Fernen Osten geht es weiter nach Las Vegas (4 Sterne; 17. – 21. Okt.). Auch dort wird um Olympia-Punkte gebaggert. Da die 12 besten Resultate der Olympia-Qualifikations-Turniere zählen, haben Vielspieler einen Vorteil. Seidl: „Je mehr man spielt, umso größer sind die Chancen. Das kann aber natürlich schon an die Substanz gehen. Deshalb wird es auf die richtige Mischung ankommen.“

Wie er die Chancen einschätzt? „Einfach wird es nicht, die Qualifikation zu schaffen, weil die Dichte wirklich hoch ist. Aber wir haben reelle Chancen“, so der 28-Jährige, der seit Juli fix mit Waller – feiert heute den 23. Geburtstag – ein Paar bildet. Es war nicht zuletzt Wunsch des ÖVV, in Hinblick auf Olympia eine bestmögliche Paarung (Block, Verteidigung) auf die Beine zu stellen. Seither spielt Seidl gemeinsam mit Waller. Der Erfolg der Maßnahme ließ nicht lange auf sich warten: Noch im selben Monat gewannen Seidl/Waller das 3*-Turnier in Haiyang (China). Seidl: „Wir haben schnell harmoniert, verstehen uns auf dem Court gut und denken auch taktisch ähnlich… Wir sind jetzt schon richtig heiß auf den Auftakt der Olympia-Qualifikation!“

Da sich einige ÖVV-Teams mit Verletzungen herumschlagen, sind Seidl und Waller die einzigen, die nach heutigem Stand China und Las Vegas in Angriff nehmen. „Wir drücken ihnen die Daumen! Robin und Philipp haben extrem schnell zueinander gefunden und harmonieren toll! Beide haben einen kaltschnäuzigen Stil und gehen ein gewisses Risiko, das sich gleich zu Beginn ausgezahlt hat. Robin hat wieder auf die Blockerposition gewechselt und schöpft sein ganzes Potential aus“, erklärt ÖVV-Sportdirektor Beachvolleyball Nik Berger.

Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio werden die Beachvolleyball-Bewerbe mit je 24 Teams ausgetragen. Einen Startplatz hat Japan als Gastgeber, ein weiteres Ticket kann bei der Weltmeisterschaft 2019 gelöst werden. Bei einem Qualifikationsturnier werden zwei Startplätze vergeben, über die Weltrangliste 15. Fünf Quotenplätze gehen an die Continental Cup-Sieger.

Medieninfo ÖVV

26.09.2018