Young Violets

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Nach zuletzt drei Siegen in Serie empfangen die Young Violets am Freitag mit dem SKU Amstetten einen altbekannten Gegner. Chefcoach Andy Ogris wünscht sich etwas weniger Nervenkitzel und will gegen die Niederösterreicher die nächsten drei Punkte einfahren.

Aus 0:1 mach 2:1. Das gelang den Young Violets zuletzt gegen Austria Klagenfurt, Juniors OÖ und Ried. Die letzten drei Begegnungen drehten die Veilchen jeweils in Siege um, keinem anderen Team der 2. Liga gelang das in der laufenden Saison so häufig. Der Wille und die Moral stimmen also, wie auch Andy Ogris weiß.

Tabellensituation wird ausgeblendet
„Wir sind mit den letzten Ergebnissen natürlich nicht unzufrieden, es wäre mir aber etwas lieber, wenn nicht immer so viel Nervenkitzel dabei wäre, wir nicht immer ins Hintertreffen geraten würden“, so Ogris. Nachsatz: „Sollte es aber so weitergehen, nehmen wir das natürlich auch.“

Bedingt durch die tolle Punkteausbeute in den letzten Wochen kletterten die Young Violets in der Tabelle auf den fünften Platz, sind aktuell der beste Aufsteiger. Ein Thema ist das für das Trainerteam und die Mannschaft aber nicht.

„Die Tabellensituation ist eine Momentaufnahme, es ist vor allem im Mittelfeld enorm eng. Unser Ziel ist es, uns Woche für Woche weiterzuentwickeln. Wir müssen in der Defensive konstanter und robuster werden, in der Offensive den Ball besser zirkulieren lassen, mehr in die Spitze spielen.“

Alter Bekannter zu Gast
Im Training funktioniere das sehr gut, wie Ogris berichtet, nun soll das auch in den Spielen greifen. „Wir haben das zuletzt teilweise und über längere Strecken schon gut gemacht, müssen aber noch mehr Akzente setzen“, verlangt der 53-Jährige von seiner Mannschaft.
Im Idealfall gegen die Amstettner, die mit zwei Niederlagen in Serie nach Wien-Favoriten kommen. „Ein Gegner, den wir gut aus der Regionalliga kennen. Sie sind auswärts zuletzt immer sehr tief gestanden und haben versucht, mit ihren schnellen Spielern Nadelstiche zu setzen und zu kontern.“

Die Young Violets wollen sich davon aber nicht beirren lassen, ihr Spiel durchziehen. „Das Selbstvertrauen ist nach den drei gedrehten Spielen sicher nicht kleiner geworden. Wir müssen unsere Leistung abrufen, dann bin ich überzeugt davon, dass wir die drei Punkte in der Generali-Arena behalten können.“

Medieninfo Young Violets Austria Wien

27.09.2018