Vienna Capitals, VSV, #VICVSV

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Am Sonntag stand in der 6. Runde der Erste Bank Eishockey Liga das Duell Vienna Capitals vs. VSV auf dem Programm. Der Tabellenführer aus Bundeshauptstadt präsentierte sich dabei wieder von seiner souveränen Seite und feiert nach einem 0:2-Rückstand im ersten Drittel am Ende einen verdienten 4:3-Erfolg.

Die ersten Minuten des Spiels entwickelten sich durchaus unterhaltsam. In einem raschen, intensiv geführten Spiel hatten die Vienna Capitals die besseren Spielanteile. Der VSV versteckte sich keineswegs und suchte das Heil ebenfalls in der Offensive. Eine Unachtsamkeit in der Verteidigung der Gastgeber sorgte in der sechsten Minute für die Führung der Gäste. Die Caps-Verteidigung verliert Trevino aus den Augen – Selbiges passiert dem Ex-Wiener Pollastrone nicht. Nach seinem Traumpass steht der Stürmer alleine vor Torhüter Lamoureux, behält die Nerven und netzt zum 0:1 ein. 52 Sekunden gab es für die Vienna Capitals den nächsten Nackenschlag. Spielmacher Rotter musste wegen eines Bandenchecks für 2+2 Minuten in die Kühlbox. Ein Umstand den die Gäste zum 0:2 nutzten. Die Wiener waren in Unterzahl zu offensiv und somit in der Defensive ungeordnet. So schickt Trivino Krompf auf die Reise und der überwindet Lamoureux zum 0:2 (7.). Exakt drei Minuten später schlugen die Vienna Capitals in ihrem ersten Powerplay des Spiels zurück. Ein satter Schuss von Rotter bedeutete den 1:2-Zwischenstand nach 20 Minuten

Das zweite Drittel begann im Grunde genommen so wie der erste Abschnitt. Beide Mannschaften waren durchaus offensiv ausgerichtet mit hoher Intensität und Leidenschaft. In der Vorwärtsbewegung fehlten beiden Teams jedoch die nötige Genauigkeit. In der 25. Minute konnten die Zuschauer über den vierten Treffer des Spiels jubeln. Dieser war den Vienna Capitals vorbehalten. Schneider fälscht einen Hackl-Schuss ab unhaltbar für Gäste-Goalie Bakala zum 2:2 in die Maschen ab. Das Spiel in der Folge weiter kurzlebig auf gehobenem Niveau. In der 32. Minute fanden die Vienna Capitals einen 2-gegen-1-Konterangriff vor und nutzten diese Situation zum erstmaligen Führungstreffer. Schneider legt den Puck quer zu DeSousa der die Scheibe zum 3:2 in den Maschen versenkt. In der Folge hatten die Vienna Capitals hatten die Vienna Capitals zwar einige ausgezeichnete Torchancen. Ein weiterer Treffer sollte jedoch nicht gelingen. Zwischenstand nach 40 Minuten somit 3:2.

Auch zu Beginn des letzten Abschnitts änderte sich wenig an der Charakteristik des Spiels. Die Gastgeber hatten von der Charakteristik her mehr vom Spiel und fanden durch Schneider in der 45. Minute die beste Einschusschance des Abschnitts vor. Das vierte Tor der Gastgeber lag in der Luft und 120 Sekunden später fiel es dann auch. Nissner setzt Schneider ideal in Szene. Sein Schuss zischt zum 4:2 in die Maschen (47.). In der Folge deute alles auf einen souveränen Heimsieg der Gastgeber hin. Trotzdem wurde es am Ende nochmal spannend. Nach einer vermeidbaren Strafe gegen Rotter hatte der VSV in der Schlussphase nochmal in Überzahl. Ex-Caps-Stürmer Sharp trag in der Schlussminute zum 4:3-Endstand. Der VSV versuchte in den Schlusssekunden noch alles. Mit Glück, Geschick und Lamoureux brachten die Vienna Capitals den verdienten Heimsieg über die Zeit.

Der Siegeszug des Tabellenführers geht somit weiter. Die Mannschaft von Head Coach Cameron ist somit weiter ungeschlagen und ist überlegener Tabellenführer der Erste Bank Eishockey Liga. Der VSV konnte phasenweise die Vienna Capitals durchaus ärgern. Am Ende waren die Kärntner jedoch nicht konstant genug und gehen leistungsgerecht als Verlierer vom Eis.

Vienna Capitals vs. VSV 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)
Tore: Rotter (10./PP), Schneider (25., 47.), DeSousa (32.) bzw. Trevino (6.), Kromp (7./PP), Sharp (60./PP)

Strafminuten: 16 bzw. 22

30.09.2018