Basketball, Bundesliga

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Am kommenden Wochenende steigen auch die Kapfenberg Bulls und die Klosterneuburg Dukes in die ADMIRAL Basketball Bundesliga ein. Ihre Auftaktbegegnung aus Runde eins musste wegen Kapfenbergs Qualifikationsspiel im FIBA Europe Cup verschoben werden. Der Meister gastiert bereits am Samstag bei Aufsteiger Vienna D.C. Timberwolves. Die Niederösterreicher empfangen am Sonntag den UBSC Raiffeisen Graz. Sky Sport Austria zeigt am Samstag (ab 20.00 Uhr) die Begegnung Raiffeisen Flyers Wels gegen BC Hallmann Vienna.

ADMIRAL Basketball Bundesliga, 2. Runde:
6. Oktober, Vienna D.C. Timberwolves – Kapfenberg Bulls, 17.00 Uhr
6. Oktober, Raiffeisen Flyers Wels – BC Hallmann Vienna, 20.05 Uhr (ab 20.00 Uhr live auf Sky Sport Austria)
7. Oktober, Arkadia Traiskirchen Lions – UNGER STEEL Gunners Oberwart, 17.00 Uhr
7. Oktober, Swans Gmunden – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers, 17.00 Uhr
7. Oktober, Klosterneuburg Dukes – UBSC Raiffeisen Graz, 18.00 Uhr

6. Oktober, Vienna D.C. Timberwolves – Kapfenberg Bulls, 17.00 Uhr
im T-Mobile Dome, Wien 22.

Aufsteiger Vienna D.C. Timberwolves empfängt in seinem ersten Heimspiel in der ADMIRAL Basketball Bundesliga prompt Meister Kapfenberg Bulls. Die „Wölfe“ feierten bereits in der ersten Runde ihren ABL-Premierensieg. Sie rangen Fürstenfeld mit einem Tip-In in letzter Sekunde 84:82 nieder. Der aktuelle Supercup-Sieger Kapfenberg trat am Mittwoch im FIBA Europe Cup an und musste dort im Qualifikationshinspiel eine 62:79-Niederlage akzeptieren.

Die Timberwolves haben zum Auftakt große Moral bewiesen: Nach einem zwischenzeitlichen -15, verhalf ein 23:8 im dritten Viertel zu den ersten ABL-Punkten. Speziell die Legionäre der Wiener haben eine feine Leistung geboten: Der doppelte „2BL-Finals-MVP“ machte 25 Punkte, Joseph Scott kam auf 20 Zähler und traf dabei 7 seiner 11 Wurfversuche. Insgesamt wirkten die „Wölfe“ schon sehr eingespielt, 25 Assists waren der beste Wert einer Mannschaft in der ersten Runde. Kapfenberg startet am Samstag als Titelverteidiger in die neue Saison, hat aber bereits zwei Bewerbsspiele in seinen Beinen. Auf den fulminanten Sieg im Supercup folgte eine bittere Niederlage im FIBA Europe Cup.

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: „Nach dem Erfolg in Fürstenfeld wartet mit Kapfenberg die dominierende Mannschaft der letzten Jahre auf uns. Wir wollen uns auch gegen die Bulls nicht verstecken und unseren Fans bei der ABL-Heimpremiere einen tollen Basketballabend bieten.“

Philipp D’Angelo, Kapitän der Timberwolves: „Wir konnten in Fürstenfeld aufgrund einer sehr guten zweiten Halbzeit noch einen glücklichen Sieg einfahren. Wir wollen diesen Schwung ins erste ABL-Heimspiel mitnehmen! Wir hoffen natürlich auf die zahlreiche und laute Unterstützung unserer Fans, damit es auch mit dem ersten Heimsieg der Saison klappt!“

Mike Coffin, Headcoach der Bulls: „Wir erwarten ein schwieriges Auswärtsspiel gegen einen motivierten Gegner. Die Timberwolves haben ihr erstes Heimspiel in der ABL und werden definitiv alles daransetzen, um zu gewinnen.“

Bogic Vujosevic, Spieler der Bulls: „Wir müssen die schwache Leistung gegen Leiden schnellstmöglich aus dem Kopf bekommen – das geht am besten mit einem Sieg in Wien. Wir werden von Beginn an konzentriert auftreten und dominant spielen müssen.“

Personelles Timberwolves: Jonas John (Leiste) fällt aus, Philipp D’Angelo nach seinem Muskelfasereinriss wahrscheinlich auch noch. Julien Hörberg (krank) ist fraglich.
Rahmenprogramm: Im Anschluss an das ABL-Spiel feiern die Wölfinnen im Spiel gegen die Basket Flames ihre AWBL-Premiere (19.20 Uhr). Lucky Shot (250 Euro), tolle Tombola-Preise (inkl. VIP-Karten bei FC Bayern Basketball), DJ Stari, Vikings Cheerleader, Maskottchen TIWO.

6. Oktober, Raiffeisen Flyers Wels – BC Hallmann Vienna, 20.05 Uhr
in der Raiffeisen Arena
ab 20.00 Uhr live auf Sky Sport Austria

Im Duell Raiffeisen Flyers Wels gegen BC Hallmann Vienna treten zwei Teams gegeneinander an, die in der ersten Runde jeweils klare Niederlagen akzeptieren mussten. Die Oberösterreicher unterlagen in Oberwart mit 64:89, die Wiener daheim Gmunden mit 78:86.

Wels, das offensiv wie defensiv noch Luft nach oben hat, zeigte sich zum Auftakt vor allem am Rebound „ready“. Die Mannschaft von Headcoach Sebastian Waser holte insgesamt 37 Rebounds, 15 davon am offensiven Brett. Diese Tatsache sollte gegen den vermeintlich „kleinen“ Gegner Wien ein Vorteil sein, zumal die Bundeshauptstädter ohne Center auskommen. Unter dem Korb hatten die Wiener im Auftaktspiel gegen Gmunden auch grobe Probleme, verloren das Duell am Brett mit 18:54. Während bei Wels Neuzugang Jaren Sina weiterhin noch nicht eingesetzt werden kann, droht auch Addison Spruill auszufallen.

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Um gegen Wien eine Chance zu haben, müssen wir uns im Vergleich zum ersten Spiel in Oberwart gehörig steigern.“
Erwin Zulic, Spieler der Flyers: „Die Niederlage in Oberwart ist bitter, aber wir blicken nun nach vorne und konzentrieren uns voll auf die Partie gegen Wien. Ich freue mich auf unser 1. Heimspiel in der neuen Saison.“

Luigi Gresta, Headcoach von Vienna: „Wir haben im ersten Spiel aufopferungsvoll gekämpft. Das müssen wir gegen Wels wiederholen, um zu bestehen.“
Personelles Flyers: Neuzugang Jaren Sina wird noch nicht spielberechtigt sein, Addison Spruill fraglich aufgrund von Verletzung, Danilo Tepic fraglich aufgrund von HSZ;
Personelles Vienna: Stjepan Stazic (Meniskus) fällt weiterhin aus.

7. Oktober, Arkadia Traiskirchen Lions – UNGER STEEL Gunners Oberwart, 17.00 Uhr
im Lions Dome

Im Spiel Arkadia Traiskirchen Lions gegen UNGER STEEL Gunners Oberwart treten zwei Sieger aus der Auftaktrunde gegeneinander an. Die Niederösterreicher rangen sich in Graz zu einem knappen 70:68-Sieg durch, nachdem sie im Schlussviertel schon 55:66 zurückgelegen waren. Die Burgenländer fuhren einen klaren 89:64-Heimsieg über Wels ein und stehen damit nach der ersten Runde an der Tabellenspitze.

Traiskirchen, dass im Vorjahr alle vier Duelle gegen Oberwart gewonnen hat, haderte in der Auftaktbegegnung vor allem mit seiner Ausbeute von der Freiwurflinie. Aus 40 Versuchen verwerteten die „Löwen“ lediglich 20 Würfe. Sie ließen aber auch im Spielfluss Schwächen erkennen, hatten 19 Turnover. Im Vorjahr unterliefen ihnen nur 11,5 Ballverluste (#2). Oberwart zeigte sich bei seinem Saisonauftakt gut in „Schuss“: Die Kanoniere trafen 52% ihrer Dreipunktewürfe (13/25) und imponierten insgesamt mit 61% Trefferquote.

Shawn Ray, Spieler der Lions: „Wir freuen uns auf unser erstes Heimspiel der Saison vor unseren großartigen Fans. Wir werden bereit sein und um unseren zweiten Saisonsieg kämpfen.“

Paul Handler, Pressesprecher der Lions: „In Graz hat man gesehen, dass die Abstimmung mit Neuzugang Rados noch nicht perfekt klappt. Die Mannschaft hat aber nie aufgegeben und das macht Lust auf mehr. Die Gunners werden nach dem Sieg gegen Wels mit viel Selbstvertrauen nach Traiskirchen fahren. Im Idealfall fahren sie aber ohne wieder ins Burgenland!“

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Wir müssen in Traiskirchen über uns hinauswachsen. Anders wird es nicht möglich sein, gegen einen der Titelkandidaten zu bestehen.“
Personelles Gunners: Sebastian Käferle (Knochenmarksödem) fällt weiterhin aus.

7. Oktober, Swans Gmunden – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers, 17.00 Uhr
in der Volksbank Arena Gmunden

Vizemeister Swans Gmunden ist mit einem 86:78-Auswärtssieg in Wien in die neue Saison der ADMIRAL Basketball Bundesliga gestartet. Die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers mussten sich in ihrem Heimspiel Aufsteiger Vienna D.C. Timberwolves in aller letzter Sekunde mit 82:84 geschlagen geben. Im Vorjahr trafen die beiden Mannschaften viermal aufeinander. Gmunden gewann drei Spiele und auch beide Heimbegegnungen.

Gmunden zeigte sich im ersten Saisonspiel vor allem unter dem Korb dominant: In Wien holten sie 54 Rebounds und trafen 70% aus dem Zweierbereich. Offensiv fehlte jedoch noch ein wenig die Kontrolle, am Ende unterliefen dem Vizemeister 16 Turnover. Fürstenfeld fehlte zum Auftakt die Konstanz: Neben drei guten Vierteln, gab es ein 8:23 im dritten Abschnitt – wo die Panthers eine 15-Punkte-Führung schlussendlich noch aus der Hand gab. Fast alles lief bei den Panthers in der ersten Begegnung über ihr Legionärs-Quartett: Lediglich 4 Punkte kamen von Alexander Heuberger. Bei Gmunden war das Scoring deutlich besser verteilt.

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Nach einem durchwachsenen Saisonbeginn, bei dem wir gerne den Sieg aus Wien mitgenommen haben, freuen wir uns jetzt auf das erste Spiel zu Hause. Wir werden uns bestmöglich auf die schwierige Aufgabe gegen Fürstenfeld vorbereiten.“

Richard Poiger, sportlicher Leiter der Swans: „Respekt an meine Mannschaft, sie haben es trotz kurzer Schwächephasen in Wien souverän gelöst. Jetzt freuen wir uns auf unser erstes Heimspiel der Saison. Wir müssen es wieder schaffen, unsere Vorteile gekonnt auszuspielen.“

Adnan Bajramovic, Headcoach der Panthers: „Das Spiel gegen Gmunden ist für unsere junge Mannschaft eine große Herausforderung. Wir hoffen, dass wir uns weiter entwickeln können gegen einen starken Gegner mit guten österreichischen Spielern und guten Legionären. Wir freuen uns auf das Spiel gegen den Vizemeister.“

Erich Feiertag, Team-Manager der Panthers: „Wir können von der jungen Mannschaft zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der kurzen Vorbereitung nicht erwarten, dass wir 40 Minuten auf höchstem Niveau spielen können. Wir haben vor dem Vizemeister Respekt, aber werden versuchen das Spiel solange wie möglich offenzuhalten. Im Sport ist Alles möglich.“

Personelles Swans: Linortner und Hieslmaier fallen aus.

7. Oktober, Klosterneuburg Dukes – UBSC Raiffeisen Graz, 18.00 Uhr
im FZZ Happy Land Klosterneuburg

Saisonauftakt für die Klosterneuburg Dukes. Nachdem die Niederösterreicher ihr Spiel der ersten Runde erst zu einem späteren Zeitpunkt austragen, starten die Herzöge am Sonntag gegen den UBSC Raiffeisen Graz in die neue Saison. Gleich auch zwei Rückkehrer dürfen sich die Fans der Dukes freuen. Werner Sallomon selbst nimmt wieder am Chefsessel platz, um sein Team auf die kommenden Aufgaben einstellen. Zurück ist auch Moritz Lanegger, der bereits von 2011 bis 2015 den Dress der Herzöge trug. Mit Maximilian Hopfgartner sicherte sich das Team von Sallomon die Dienste eines weiteren Nationalteamspielers. Fabricio Vay hingegen verließ Klosterneuburg in Richtung Basket Flames (2BL). In der Vorbereitung gewannen die Niederösterreicher das Finale des NÖ-Cup gegen die Lions, bei dem vor allem Predrag Miletic und Lanegger überzeugen konnten.

Der Sieg gegen die Lions blieb den Grazern knapp aber doch verwehrt. In der ersten Runde gaben die Steirer das Spiel in den Schlussminuten aus der Hand, nachdem sie beinahe die gesamte Begegnung führten. „Zu viele Eigenfehler und Angst vor dem Gewinnen,“ nannte Neo-Headcoach Milos Sporar die Gründe. Trotz der Niederlage war aber das Potential der Grazer deutlich zu erkennen. Während der UBSC in den vergangenen Jahren noch die unteren Tabellenplätze für sich gepachtet hatte, lautet das erklärte Saisonziel das Tabellenmittelfeld zu erreichen. Im Sommer blieb bei den Grazern kein Stein auf dem anderen. Neben der neuen Halle bekam Kapitän Anton Maresch vier Legionäre sowie die beiden Talente Jakob Ernst und Ian Moschik zur Seite gestellt, die in dieser Saison viel Verantwortung übernehmen sollen.

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Graz hat über den Sommer enorm aufgerüstet und ist sicher ein starker Gegner. In unserem ersten Heimspiel wollen wir uns aber ordentlich präsentieren und die Partie für uns entscheiden.“

Clemens Leydolf, Spieler der Dukes: „Das lange Warten hat ein Ende, wir haben eine gute Saisonvorbereitung hinter uns und wollen mit einem Sieg starten. Graz hat sich gegenüber der letzten Jahre enorm verstärkt, wir erwarten ein spannendes Match, werden aber alles daran setzen, die Grazer mit einer Niederlage nach Hause zu schicken.“

Milos Sporar, Headcoach UBSC: „Wir müssen als Team konzentriert bis zum Ende spielen. Das Team ist auf einem gutem Weg. Jetzt müssen nur mehr die richtigen Ergebnisse kommen.“

Michael Fuchs, Manager UBSC: „Man sollte die letzten fünf Minuten gut analysieren und schnell aus den Köpfen bringen. Das müssen wir besser machen.“
Personelles Dukes: Christoph Greimeister fällt aus

05.10.2018