Basketball

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Die Klosterneuburg Dukes feiern in ihrem ersten Saisonspiel einen knappen Erfolg über den UBSC Graz. Die Swans Gmunden übernehmen nach einem Blow-Out-Win gegen die Fürstenfeld Panthers die Tabellenspitze in der Basketball Bundesliga.

Die Lions verbuchen einen souveränen Heimerfolg über die UNGER STEEL Gunners Oberwart und halten ebenfalls bei zwei Siegen aus zwei Spielen.

7. Oktober, Traiskirchen Lions – UNGER STEEL Gunners Oberwart 80:67 (30:17, 47:30, 63:49)
Scorer: Ray 22, Danek 21, Güttl 13, Rados 13 bzw. Coleman 19, Lescault 15, Tawiah 13

Die Traiskirchen Lions gewannen auch das zweite Spiel der noch jungen Saison. Gegen die UNGER STEEL Gunners Oberwart verbuchten die Löwen einen souveränen 80:67 Erfolg. Die Lions kontrollierten von Beginn an das Geschehen auf dem Feld. Benedikt Danek eröffnete mit drei Dreiern aus ebenso vielen Versuchen und stellte blitzschnell auf 11:2. Die Niederösterreicher ließen die Gunners nicht gewähren, arbeiteten hart in der Defensive und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Zwischenzeitlich führten die Löwen bereits um 25 Punkte. In der Schlussphase der ersten Halbzeit verkürzten Cristioher Tawiah uns sein Team noch auf 30:47. Im dritten Viertel schienen die Lions erst den Vorsprung zumindest verwalten zu können. Wieder konnten sich die Gunners aber in den letzten Minuten etwas heranarbeiten. Vor allem Justin Coleman kam in dieser Phase immer wieder zum Erfolg. Die Gunners starteten motiviert in den finalen Abschnitt und verkürzten durch zwei Dreier von Coleman und Andrius Mikutis auf einen Rückstand von sechs Punkten. Die Lions behielten aber die Nerven, schalteten noch einmal einen Gang höher und gewannen schließlich mit 80:67.

Key-Facts:

Traiskirchen gewinnt auch zweites Spiel der Saison.
Die Lions führten zwischenzeitlich in der ersten Halbzeit um 25 Punkte.
Die Gunners verkürzten im vierten Viertel auf bis zu sechs Punkten.
Die Lions verbuchten 15 Steals, sieben davon gingen auf das Konto von Shawn Ray.
Die Gunners begingen 19 Turnover.

Shawn Ray, Spieler der Lions: „Der Sieg war für uns als Team extrem wichtig. Wir haben in Graz nicht gut gespielt, deswegen war es umso wichtiger heute mit einer guten Leistung zu überzeugen. Wir sind jetzt bereit für die kommenden Aufgaben und extrem motiviert.“

Jozo Rados, Spieler der Lions: „Wir haben in der ersten Doppelrunde zwei Siege verbucht, darauf sind wir stolz. Gegen Graz haben wir schlecht gespielt. Gegen Oberwart konnten wir von Beginn weg das Spiel kontrollieren. Wir haben trotzdem noch zu viele Fehler gemacht aber dennoch souverän gewinnen.“

Kristijan Nikolic, Assistant Coach der Gunners: „Das erste Viertel hat und uns sehr wehgetan. Wir konnten in der Anfangsphase nichts von unserem Gameplan umsetzen. Insgesamt unterliefen uns zu viele Turnover. Traiskirchen hat verdient gewonnen.“

Georg Wold, Spieler der Gunners: „Es war ein schweres Spiel in Traiskirchen. Die Lions haben wie erwartet mit hoher Intensität gespielt. Damit sind wir nicht zurechtgekommen. Wir konnten uns zwar in der zweiten Halbzeit nochmal zurückkämpfen. Es hat aber schlussendlich nicht gereicht.“

7. Oktober, Swans Gmunden – Fürstenfeld Panthers, 105:59 (24:16, 49:31, 77:41)
Scorer: Murati 18, White 18, Murray 17 bzw. Car 21, Spaleta 17, Suerums 7

Die Swans Gmunden feierten in ihrem ersten Spiel der Saison einen Blow-Out-Sieg über die Fürstenfeld Panthers. Die Swans ließen den jungen Steirern nicht den Funken einer Chance und gewannen 105:59. Die Anfangsminuten verliefen auf beiden Seiten noch fehlerhaft. Die Swans übernahmen aber schnell die Kontrolle über die Begegnung. Enis Murati und sein Team trafen von Beginn weg hochprozentig und eroberten bereits im ersten Viertel eine zweistellige Führung. Auch im zweiten Abschnitt hatten die Panthers nur wenig entgegenzusetzen. Zu wenig Unterstützung bekamen Marko Car (21 Punkte) und Mario Spaleta (17 Punkte) in der Offensive. Die Schwäne bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und führten zur Halbzeit bereits mit 49:31. Die Swans machten in der zweiten Halbzeit in derselben Gangart weiter. Devin White und Murati (beide 18 Punkte) wussten in der Offensive zu überzeugen aber auch hinten standen die Oberösterreicher kompakt. Die Schwäne gingen auch im Schlussabschnitt vom Gaspedal nicht runter und gewannen schließlich mit 105:59. In Summe traf das Team von Headcoach Bernd Wimmer an diesem Abend 48% ihrer Dreipunktewürfe. Aber auch in der Defensive überzeugte Gmunden und zwang die Steirer zu 25 Turnover.

Key Facts:

Die Swans bleiben ungeschlagen, die Panthers müssen weiter auf den ersten Sieg warten.
Die Oberösterreicher dominieren die gesamte Begegnung und entscheiden jedes Viertel für sich.
Die Schwäne treffen 48% von der Dreipunktelinie
Das junge Team der Panthers beging 25 Turnover

Enis Murati, Spieler der Swans: „Nach einem Kaltstart sind wir schnell in die Gänge gekommen und haben einen guten offensiven Rhythmus gefunden. Unsere aggressive Defensive hat zur sehr vielen Fastbreak-Punkten geführt. Letztendlich ein verdienter Sieg.“

Chance Murray, Spieler der Swans: „Wir hatten heute ein sehr gutes Spiel. Wir haben stets als Team agiert und einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Wir haben viel Energie in die Defensive gesteckt. Wir wollten im ersten Heimspiel der Saison den Fans eine Show liefern.“

Emils Sürums, Spieler der Panthers: „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben uns vielleicht nicht gut genug vorbereitet. Die Rechnung haben wir heute präsentiert bekommen. Dennoch sind eine Differenz von 46 Punkten einfach viel zu viel.“

Mrko Car, Spieler der Panthers: „Das war heute ein schlechtes Spiel für uns. Wir sind ein sehr junges Team und haben erst sehr spät mit der Vorbereitung begonnen. Deswegen ist es klar, dass wir mit einem Team wie Gmunden noch nicht mithalten können. Wir werden in dieser Saison noch mehrere Spiele verlieren. Wir müssen aber stets Herz zeigen und bis zum Schluss kämpfen. Gerade wenn es uns noch Qualität fehlt, muss der Einsatz immer stimmen.“

7. Oktober, Klosterneuburg Dukes – UBSC Graz 83:76 (24:23, 42:34, 62:63)
Scorer: Hopfgartner 17, Bauer 14, Lanegger 12 bzw. Hudson 24, Turman 17, Nikolic 14, Tyus 14

Die Klosterneuburg Dukes gewinnen den Auftakt in die neue Saison. Gegen den UBSC Graz setzten sich die Niederösterreicher in ihrem ersten Saisonspiel mit 83:76 durch. Die Grazer mussten die zweite knappe Niederlage hinnehmen. Den besseren Start erwischten die Grazer. Nach nur fünf Minuten führten Anton Maresch & Co. bereits mit acht Punkten. Die Hausherren kämpften sich allerdings noch im ersten Viertel zurück und übernahmen die Führung. Das zweite Viertel verlief über weite Strecken ausgeglichen. Ein 7:0 Run der Dukes in den letzten drei Minuten brachte schließlich doch eine souveräne Halbzeitführung. Vor allem Maximilan Hopfgartner (17 Punkte) und Moritz Lanegger (14 Punkte) setzten sich immer wieder in Szene. Jonathan Hudson übernahm aber im dritten Viertel viel Verantwortung und eroberte für sein Team die Führung zurück. Die Herzöge hatten aber die richtige Antwort parat und übernahmen im letzten Viertel wieder die Kontrolle. Eine Minute vor dem Ende brachte Cedrick Turman sein Team noch einmal auf zwei Punkte heran. Die Dukes behielten aber die Nerven und setzten sich 83:76 durch.

Key-Facts:

Die Dukes feiern Sieg im ersten Saisonspiel.
Graz musste sich zum zweiten Mal in Folge knapp geschlagen geben.
Die Bankspieler der Dukes sorgten für 37 Punkte.
Klosterneuburg machte mehr Punkte in der Zone und pflückte mehr Rebounds.

Werner Salomon, Headcoach der Dukes: „Es war ein holpriger Start in die neue Saison, wir sind nie in einen Rhythmus gekommen. Im Endeffekt zählt nur der Sieg. Graz zählt für mich zu einer der stärkeren Mannschaften dieser Saison.“

Moritz Lanegger, Spieler der Dukes: „Das war ein guter Start in die Saison. Wir haben noch nicht das gespielt, was wir können. Grundsätzlich war es aber ok und wir freuen uns schon aufs nächste Spiel.“

Ian Moschik, Spieler UBSC: „Wir haben die ersten Minuten sehr gut gespielt, sind danach etwas unkonzentriert geworden. In dieser Phase hat Klosterneuburg einen starken Lauf gehabt. In der zweiten Halbzeit hat Klosterneuburg eine starke Defense gespielt. Wir haben gekämpft, aber es hat knapp nicht gereicht.”

Anton Maresch, Kapitän UBSC: „Wir müssen noch zusammenfinden. Klosterneuburg hat gut gespielt.”

Die BK Dukes Klosterneuburg gewannen das erste Saisonspiel gegen UBSC Graz mit 83:76. Eine geschlossene Leistung, vor allem in der Defensive war ausschlaggebend für den Sieg.

Die Dukes begannen das erste Saisonspiel mit Bauer, Miletic, Burgemeister, Bas und Bavcic. Nach einem schnellen Dreier von Burgemeister übernahmen die Steirer das Ruder und führten nach fünf Minuten 12:6. Nach den ersten Wechseln konsolidierte sich das Klosterneuburger Spiel und nach acht Minuten musste Graz-Coach Sporer bei 18:17 aus Sicht der Grazer das Timeout nehmen. Bis zum Ende des Viertels übernahmen die Dukes die Führung und gingen mit 24:23 in die erste Viertelpause.

Das zweite Viertel begannen die Klosterneuburger mit viel Intensität. Vor allem in der Defense ging man sehr konzentriert ans Werk und machte den Grazern das Leben schwer. Mit einem Schlussspurt setzten sich die Niederösterreicher bis zur Pause auf 42:34 ab.

Beide Teams starteten nervös in die zweite Halbzeit. Vier Dreier von Hudson, Tyus und Moschik machten die Partie weiter spannend. Man sah aber bereits im ersten Saisonspiel, dass die Achse Lanegger-Hopfgartner keine schlechte ist. Nach 30 Minuten steht es 63:62 für Graz.

Im Schlussabschnitt wurde um jeden Ball gekämpft. Fünf Minuten vor Schluss hatten die Dukes einen 5:0-Run, der die Grazer zu einem Timeout zwang. Beide Mannschaften gaben jetzt alles und punkteten fast ausschließlich von der Freiwurflinie. Eine Minute vor Schluss bekam Max Hopfgartner zwei Freiwürfe zugesprochen, wobei er nur einen davon nutzte. Die Grazer scorten einfach und waren nur mehr zwei Punkte hinten. Edin Bavcic mit einem Offensiv-Rebound und zwei leichten Punkten stellte die Vier-Punkte-Führung wieder her. Dieser wurde bis zur Schlusssirene gehalten und die Dukes siegten schlussendlich sicher mit 83:76.

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Es war ein holpriger Start in die neue Saison, wir sind nie in einen Rhythmus gekommen. Im Endeffekt zählt nur der Sieg. Graz zählt für mich zu einer der stärkeren Mannschaften dieser Saison.“

Momo Lanegger, Spieler der Dukes: „Das war ein guter Start in die Saison. Wir haben noch nicht das gespielt, was wir können. Grundsätzlich war es aber ok und wir freuen uns schon aufs nächste Spiel.“

BK Dukes Klosterneuburg vs. UBSC Graz 83:76 (24:23, 18:11, 20:29, 21:13)
Werfer Dukes: Hopfgartner 17, Bauer 14, Lanegger 12, Bavcic 11, Miletic 10, Burgemeister 6, Bas 5, Blazevic 5, Leydolf 3

Werfer Graz: Hudson 24, Turman 17, Nikolic 14, Tyus 14, Maresch 4, Moschik 3

Presseinfo ABL/Profs Media/BK Dukes

07.10.2018