Volleyball

© Sportreport

Bei der FIVB Women’s World Championship in Japan startete Sonntag die zweite Turnierphase. Der Europameister und Olympiazweite Serbien feierte gegen Mexiko seinen sechsten 3:0-Sieg und führt den Pool E vor den Niederländerinnen an.

Die Zweiten der vergangenen beiden EMs und Olympia-Halbfinalisten 2016 ließen Puerto Rico keine Chance, sind damit ebenfalls klar auf Kurs Richtung Runde drei. Einen Dämpfer mussten hingegen die Brasilianerinnen, Olympiasiegerinnen 2008 und 2012 hinnehmen, die Deutschland in fünf Sätzen unterlagen. Somit hat Gastgeber Japan Gelegenheit, mit einem Erfolg über Dominikanische Republik Rang drei etwas zu festigen.

In der Gruppe F ist Italien das Maß der Dinge. Der Weltmeister von 2002 und zweifache Europameister schlug am Sonntag Aserbaidschan 3:0, ist wie Serbien weiter ohne Punktverlust. Erst einen Satz musste man abgeben. Titelverteidiger USA bleibt Italien allerdings auf den Fersen. Das Team von Headcoach und Volleyball-Legende Karch Kiraly ist ebenfalls noch ohne Niederlage, hat aber zwei Punkte weniger auf dem Konto. Mitten drinnen im Rennen um den Aufstieg sind zudem der mehrfache Welt- und Europameister Russland sowie Olympiasieger China.

Bis 11. Oktober werden in beiden Pools (E, F) jeweils die Top-3 ermittelt. Diese spielen erneut in zwei Gruppen (G, H) um die Halbfinal-Tickets.

Europameister Serbien ohne Satzverlust in zweiter WM-Runde
Am Donnerstag wurde bei der FIVB Women’s World Championship in Japan die erste Runde abgeschlossen. 16 von 24 Teams sind noch im Rennen um WM-Medaillen, vier davon
starteten mit fünf Siegen optimal. Besonders beeindruckend ist die Bilanz von Europameister Serbien, der noch keinen Satz abgeben musste. Aber auch die Italienerinnen halten beim Punktemaximum (Satzverhältnis 15:1). Die weiteren Teams ohne Niederlage sind Niederlande und Titelverteidiger USA, mit Co-Trainerin Tamari Miyashiro, die als Spielerin u. a. bei Österreichs Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post unter Vertrag stand.

Auch Olympiasieger China ist mit vier Siegen souverän in Runde zwei eingezogen, das gilt auch für Gastgeber Japan, Brasilien und Russland. Ebenfalls weiter sind Thailand, Türkei, Aserbaidschan, Bulgarien, Deutschland, Dominikanische Republik, Puerto Rico und Mexiko. Ausgeschieden ist u. a. Kanada mit ASKÖ Linz-Steg-Libera Jessica Niles und den ehemaligen Österreich-Legionärinnen Megan Cyr und Brianna Beamish. Niles wird somit schon in wenigen Tagen in der Austrian Volley League an der Seite der ÖVV-Teamspielerinnen Nikolina Maros, Monika Chrtianska, Victoria Deisl, Patricia Teufl und Andrea Duvnjak auflaufen.

Bei der WM geht es nach einer kurzen Verschnaufpause am Sonntag weiter. Bis 11. Oktober werden in zwei Pools (E, F) jeweils die Top-3 ermittelt. Diese spielen erneut in zwei Gruppen (G, H) um die Halbfinal-Tickets.

Presseinfo ÖVV/Agentur sportlive

07.10.2018