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Die Kapfenberg Bulls sind in der Qualifikation für die Gruppenphase im FIBA Europe Cup gescheitert. Der Meister der Basketball Bundesliga verliert mit 57:68 auch das Rückspiel gegen ZZ Leiden aus den Niederlanden und scheidet damit mit einem Gesamtscore von -30 aus. Trotz guter Defensive. Erneut waren Turnover (15) und eine Trefferquote von lediglich 30% ausschlaggebend für die Niederlage.

Die Kapfenberg Bulls haben die Qualifikation für die Gruppenphase im FIBA Europe Cup nicht geschafft. Die Steirer verloren das Rückspiel gegen ZZ Leiden mit 57:68 und scheiden nach zwei Niederlagen aus. Kapfenberg zeigte sich im Vergleich zum Heimspiel vor einer Woche (62:79-Niederlage) zu Beginn verbessert – vor allem defensiv. Problematisch war für den Meister in der ersten Halbzeit die Anzahl an Turnover (9) und die Feldwurfquote (32%). Während die Bulls die Ballverluste in den zweiten 20 Minuten eindämmen konnten, sackte die Trefferquote um weitere zwei Prozentpunkte ab. Dank einer guten Defensive hielten die Bulls mit ihrem Herausforderer lange Schritte, ehe sie im letzten Viertel (7:16) den Anschluss verloren.

„Leider haben wir das, was wir uns vorgenommen haben, nicht ganz umsetzen können. Wir waren unkonzentriert, haben viel zu viele unnötige Turnovers produziert. Leiden ist in der Defense sehr kompakt gestanden – ich bin aber der Meinung, dass wir sie heute hätten schlagen können. Allerdings haben wir sehr viele Punkte, auch vom Freiwurf, liegen gelassen. Gratulation an Leiden, sie haben den Aufstieg verdient.“, fasst Headcoach Mike Coffin zusammen.

Marck Coffin, Kapitän der Bulls, ergänzt: „Unser Plan war hierher zu kommen und Leiden einen guten Kampf zu liefern. Das Spiel letzte Woche war nicht das, was wir von uns selbst erwarten. Wir waren zu soft, haben das physische Spiel von Leiden nicht angenommen. Heute ging es etwas besser aber nicht annähernd so, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir haben es ihnen in vielen Situationen zu einfach gemacht.“

FIBA Europe Cup 18/19 – Qualifikation:
ZZ Leiden – Kapfenberg Bulls 68:57 (16:10, 34:31, 52:50)

Scorer Leiden: Thompson 18, De Jong 13, Watson 12
Scorer Bulls: Vujosevic 16, Nelson-Henry 13, Wilson, Stegnjaic je 10

Alpe Adria Cup: Klosterneuburg verliert zum Auftakt
Die Klosterneuburg Dukes haben zum Auftakt der neuen Spielzeit im Alpe Adria Cup eine knappe Niederlage einstecken müssen. Die Niederösterreicher unterlagen bei Egoé Basket Brno (CZE) trotz zwischenzeitlicher deutlicher Führung von 15 Punkten mit 76:77. Alle elf Kaderspiele konnten scoren, Maximilian Hopfgartner war mit 16 Punkten Top-Scorer der Mannschaft aus der ADMIRAL Basketball Bundesliga.

Die Klosterneuburg Dukes haben in ihrem ersten Spiel im Alpe Adria Cup einen guten Start hingelegt: Nach einem 7:0-Run zu Beginn, führten die Niederösterreicher – bei denen früh tief rotiert wurde – mit 18:7. Eine starke Defensive ließ die Dukes auch zur Halbzeit mit 34:25 komfortable führen. Nach 20 Minuten hielten die Brünner bei lediglich 20% Trefferquote aus dem Feld. Nach der Pause bauten die Dukes ihren Vorsprung auf bis zu 15 Punkte aus (51:36/27. Min), ehe die Tschechen in den letzten 13 Minuten eine Aufholjagd starteten. Ein 12:0-Run brachte die Hausherren heran, schlussendlich hauchdünn in Führung. Valentin Bauer hatte am Ende die Chance per Floater die Partie zu gewinnen.

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Die Anreise war leider etwas problematisch, weil wir lange im Stau gestanden sind und erst knapp vor Spielbeginn angekommen sind, das soll aber keine Ausrede sein. Wir haben viel rotiert und ein ordentliches Spiel abgeliefert. Im Großen und Ganzen hatten wir das Spiel im Griff, am Schluss hat es leider nicht gereicht. Alles in allem war es ein guter Test für das wichtige Spiel gegen Traiskirchen am Samstag.“

Alpe Adria Cup, Gruppe C:
Egoé Basket Brno – Klosterneuburg Dukes 77:76 (7:18, 25:34, 45:57)

Scorer Dukes: Hopfgartner 16, Lanegger, Miletic, Bavcic je 10

Presseinfo PROFS Media

11.10.2018