Skispringen

© Sportreport

Die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Skispringen und der Nordischen Kombination von der Großschanze (HS140) sind am Donnerstag in Bischofshofen bei traumhaften Bedingungen über die Bühne gegangen. Bei den Damen konnte sich überraschend die Vorarlbergerin Eva Pinkelnig vor Daniela Iraschko-Stolz und Chiara Hölzl durchsetzen. Bei den Herren krönte der Salzburger Daniel Huber einen erfolgreichen Sommer mit seinem ersten Meistertitel vor Michael Hayböck und Philipp Aschenwald.

In der Nordischen Kombination ging der Sieg mit Mario Seidl ebenfalls an einen Salzburger. In einem beinharten Rennen belegten Franz-Josef Rehrl und Lukas Greiderer die Plätze zwei und drei.

Die Staatsmeisterschaften von der Normalschanze (HS90) finden am kommenden Sonntag in Hinzenbach in Oberösterreich statt.

Ergebnis Skispringen Herren
1. Daniel Huber
2. Michael Hayböck
3. Philipp Aschenwald
4. Manuel Fettner
5. Stefan Kraft

Ergebnis Skispringen Damen
1. Eva Pinkelnig
2. Daniela Iraschko-Stolz
3. Chiara Hölzl
4. Jaqueline Seifriedsberger
5. Marita Kramer

Ergebnis Nordische Kombination
1. Mario Seidl
2. Franz-Josef Rehrl
3. Lukas Greiderer
4. David Pommer
5. Bernhard Gruber

Eva Pinkelnig nach dem Bewerb
„Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass es heute für den Sieg reicht, denn ich springe noch nicht wirklich lange auf Großschanzen. Bisher habe ich auch noch nicht wirklich viel gewonnnen. Umso lässiger ist es, dass ich heute ganz oben stehen konnte. Neben einer Daniela Iraschko-Stolz, einer der erfolgreichsten Skispringerinnen, die es je gegeben hat. Das ist schon eine Ehre.“

Daniel Huber nach dem Bewerb
„Das ist ein cooles Gefühl. Ich muss sagen, ich bin vor nationalen Wettkämpfen fast aufgeregter, als vor internationalen Bewerben. Man kennt sehr viele Leute und es geht da wirklich auch ums Prestige. Außerdem ist es natürlich ein gutes Zeichen, dass man in einem starken Team ganz vorne dabei ist. Das stimmt mich auch für den Winter sehr zuversichtlich.“

Mario Seidl nach dem Bewerb
„Ich konnte heute schon auf der Schanze den Grundstein zum Sieg legen und bin dann als Zweiter ins Rennen gestartet. Beim Laufen habe ich mich richtig gut gefühlt, auch wenn es heute sehr steil bergauf gegangen ist. Wenn man dann als Erster über die Ziellinie kommt, dann sind die Schmerzen schnell vergessen. Die Form passt, das Training greift. Ich nehme das jetzt als Motivationsspritze mit und freue mich schon auf den kommenden Winter.“

11.10.2018