Basketball

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Der Samstag bietet ein volles Admiral Basketball Bundesliga Programm. Erstmals seit mehr als 2,5 Jahren finden wieder fünf Spiele der höchsten österreichischen Spielklasse an nur einem Tag statt. Darunter auch die Neuauflage des letztjährigen Finales zwischen Kapfenberg Bulls und den Swans Gmunden sowie das erste Bundesland Derby der Saison (Lions – Dukes).

Admiral Basketball Bundesliga, 3. Runde:
13.10.2018 UBSC Raiffeisen Graz – Vienna D.C. Timberwolves, 17:15 Uhr
13.10.2018 UNGER STEEL Gunners Oberwart – BC Hallmann Vienna, 19:00 Uhr
13.10.2018 Arkadia Traiskirchen Lions – Klosterneuburg Dukes, 19:00 Uhr
13.10.2018 Kapfenberg Bulls – Swans Gmunden, 19:00 Uhr
13.10.2018 Raiffeisen Fürstenfeld Panthers – Raiffeisen Flyers Wels, 20:00 Uhr

13.10.2018 UBSC Graz – Vienna D.C. Timberwolves, 17:15 Uhr
Der UBSC Graz startete mit zwei knappen Niederlagen in die neue Saison. Das neue Team rund um Anton Maresch bewies aber bereits, dass mit ihnen in dieser Saison voll zu rechnen ist. Beide bisherigen Spiele wurden erst in der Schlussminute entschieden. Den Grazern fehlt noch die Gewinner-Mentalität, zu unroutiniert agiert das junge Team in der Crunch-Time. Anders als die Timberwolves, die in ihrem ersten ABL-Spiel gegen die Panthers in der entscheidenden Phase voll im Spiel waren und mit einem Buzzerbeater den ersten ABL-Sieg der Klubgeschichte feierten. Auch gegen den amtierenden Meister hielt der Aufsteiger über weite Strecken mit und musste sich erst in der Schlussphase abschütteln lassen. Hubert Schmidt legte in den ersten beiden Spielen eine hohe Rotation an den Tag. Aber auch die Grazer verfügen in dieser Saison über deutlich mehr Schultern, auf die die Last verteilt werden kann.

Milos Sporar, Headcoach UBSC: „Es wartet der Aufsteiger auf uns, der in den ersten beiden Runden eine starke Performance zeigte. Wir werden uns in erster Linie mental auf dieses Spiel vorbereiten, um ein gutes Spiel abzuliefern und den ersten Sieg einzufahren.“

Michael Fuchs, Manager UBSC: „Die Timberwolves haben gezeigt, dass sie sehr gut auf dem Niveau der anderen Teams agieren können. Unser Team hat sicher Potential – es wird nötig sein, dieses 40 Minuten gänzlich abrufen zu müssen, um erfolgreich zu sein.“

Hubert Schmidt, Headcoach Timberwolves: „Wir freuen uns auf eine tolle Kulisse in Graz. Um überraschen zu können, wird gegenüber den ersten Spielen eine Steigerung in der Defense notwendig sein.“

Philipp D’Angelo, Kapitän der Timberwolves: „Wir haben in unseren ersten beiden Spielen gezeigt, dass wir uns in der Basketball Bundesliga vor niemandem verstecken müssen. Wir werden versuchen, gegen Graz unseren nächsten Sieg einzufahren.”

Personelles Timberwolves: Kapitän Philipp D’Angelo sollte sein Saison-Debüt geben können. Julien Hörberg (krank) und Jonas John (Leiste) fallen weiter aus.

13.10.2018 UNGER STEEL Gunners Oberwart – BC Vienna, 19:00 Uhr
Nach dem fulminanten Start der Unger Steel Gunners Oberwart in die Saison (+25 gegen Wels), mussten die Südburgenländer eine Niederlage in Traiskirchen hinnehmen. Vor allem gegen die aggressive Defensive der Niederösterreicher taten sich die Gunners schwer. Der BC Vienna konnte in dieser Saison zwar noch kein Spiel gewinnen, wusste mit seiner kleinen Rotation ohne Center aber dennoch über viele Phasen bereits zu überzeugen. Vor allem der Comebacker Florian Trmal übernimmt gemeinsam mit Routinier Jason Detrick viel Verantwortung. Gemeinsam sorgten sie bisher für 53 Punkte pro Spiel und führen damit Offensive der Wiener an. Die Gunners bewiesen bisher ihre Treffsicherheit von der Dreipunktelinie. Mit 42,5% liegen sie in dieser Statistik nur hinter Kapfenberg. Vor allem Hayden Lescault erwischte einen sehenswerten Saisonstart und verbuchte bisher im Schnitt mit 19,5 Punkten und zehn Assists ein Double-Double.

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Wien ist ein Team mit einer unkonventionellen Spielweise. Trotzdem wollen wir gewinnen. Ich erwarte eine sehr aggressive Verteidigung bei unseren Gegnern. Da müssen wir uns offensiv von unserer besten Seite zeigen.”

Andrius Mikutis, Spieler der Gunners: „Ich freue mich schon auf das Spiel. Wir wollen in Oberwart unbedingt ungeschlagen bleiben. Im Team ist eine super Stimmung. Dieser Funke soll beim Spiel auch auf die Fans überspringen.”

Luigi Gresta, Headcoach BCV: „Ich hoffe, dass wir das Spiel in Oberwart genau so angehen wie wir die ersten beiden Spiele gespielt haben. Bleiben wir bei dieser Intensität, dann kommen auch bald die ersten Siege.”

Mustafa Hassan Zadeh, Kapitän BCV: „Die Niederlage in Wels ist bitter, aber nun blicken wir als Team nach vorne und konzentrieren uns voll auf Oberwart. Wir müssen von Beginn an fokussiert auftreten um in Oberwart eine Chance zu haben.“

Personelles Gunners: Kapitän Sebastian Käferle (Knochenmarksödem).

13.10.2018 Traiskirchen Lions – Klosterneuburg Dukes, 19:00 Uhr
Die Traiskirchen Lions starteten mit zwei Siegen aus ebenso vielen Spielen in die Basketball Bundesliga. In Graz wurde ein hektisches Spiel zwar erst in der Schlussphase zugunsten der Löwen gedreht, dafür kontrollierten Benni Danek & Co. die Gunners von Beginn weg im Lions Dome und gewannen schlussendlich souverän. Erst ein Spiel absolvierten Klosterneuburg Dukes. Auch die Herzöge blieben in einem spannenden Spiel gegen die Grazer erfolgreich. Vor allem die beiden Neuzuggänge Maximilian Hopfgartner und Moritz Lanegger wussten bei ihrem ersten Spiel zu überzeugen. In der Vorbereitung trafen die beiden Teams in NÖ-Cup bereits aufeinander, den Die Dukes mit 64:55 für sich entschieden. In der Basketball Bundesliga konnten die Herzöge allerdings seit mehr als 2,5 Jahren nicht mehr gegen die Lions gewinnen. Auf einen Sieg in Traiskirchen warten die Dukes beinahe schon drei Jahre (18.10.2015).

Benedikt Güttl, Kapitän der Lions: „Klosterneuburg hat uns schon in der Vorbereitung gezeigt, dass sie heuer ein starkes Team haben. In unserem Lions Dome haben wir aber schon länger nicht gegen sie verloren und das soll vor unseren Fans auch so bleiben.“

Paul Handler, Pressesprecher der Lions: „Das Team bereitet sich bereits sehr fokussiert auf die Dukes vor und man spürt, dass sie den Nummer 1 Status in Niederösterreich beibehalten wollen. Ich denke, wir können uns vor einem vollen Lions Dome ein spannendes Spiel erwarten.“

Werner Salomon, Headcoach der Dukes: „Traiskirchen hat bereits 2 zweimal gewonnen und gehört heuer zu den Topmannschaften, dementsprechend steht uns ein schwieriges Auswärtsspiel bevor. Mit einer soliden Leistung können wir aber sicher mithalten und werden versuchen, die Punkte aus Traiskirchen zu entführen.“

Bernhard Hradil, Pressesprecher der Dukes: „Das Derby ist immer etwas besonderes. Wir sind gut in die Saison gestartet und wollen den Schwung vom ersten Sieg mit nach Traiskirchen nehmen. Natürlich zählen die Lions heuer zu den Topteams, wir werden unsere Haut aber so teuer wie möglich verkaufen.“

Personelles: Christoph Greimeister fällt weiterhin aus.

13.10.2018 Kapfenberg Bulls – Swans Gmunden, 19:00 Uhr
Bereits in der dritten Runde der Basketball Bundesliga kommt es zur Neuauflage des Finales der vergangenen Saison. Die Kapfenberg Bulls konnten zum Auftakt der Saison im Kärntnermilch Supercup bereit einmal gegen Gmunden überzeugen. In der Liga soll nun der nächste Streich des amtierenden Meisters gelingen. Doch die Schwäne starteten bereits mit zwei Siegen in die neue Saison, wobei sie vor allem im letzten Spiel gegen die Panthers eine starke Leistung boten. Mit 46 Punkten Differenz ließen sie den Steirern von Beginn weg keine Chance und verbuchten den bisher höchsten Saisonsieg. Bei den Bulls spielte Elijah Wilson bisher groß auf. Im Supercup kam der Ex-Welser auf 25 Punkte und schnappte sich damit den MVP-Titel dieses Bewerbs. In seinem ersten Ligaspiel der Saison konnte er diese Statistik noch überbieten und verbuchte gar 35 Punkte.

Tobias Schrittwieser, Spieler der Bulls: „Uns erwartet ein schwieriges Match. Wir müssen über 40 Minuten konzentriert spielen, am rebound und in der defense dominieren. Wichtig wird es sein, dass wir die Schlüsselspieler der Swans aus dem Spiel nehmen.”

Milan Stegnjaic, Spieler der Bulls: “Wir haben eine anstregende Woche hinter uns und müssen die Zeit zwischen dem Europe Cup-Spiel und dem Match gegen die Swans nutzen, um gut zu regenerieren. Zeitgleich müssen wir uns auf einen starken Gegner vorbereiten und unsere Fehler aus dem Spiel gegen Leiden klar analysieren.”

Enis Murati, Spieler der Swans: „Wir wissen, dass es in Kapfenberg nicht leicht zu spielen ist. Aber nach den ersten zwei Siegen fahren wir mit einem guten Gefühl dorthin und hoffen, dass wir die Siegesserie verlängern können.“

Richard Poiger, Sportlicher Leiter der Swans: „Nach zwei Schritten vorwärts in den beiden vergangenen Spielen werden wir nun am Samstag sehen, wo wir wirklich stehen. Es wird spannend zu beobachten sein, ob wir den Trainingsrückstand gegenüber Kapfenberg in den letzten 2 Wochen minimieren oder sogar aufholen konnten.“

13.10.2018 Fürstenfeld Panthers – Flyers Wels, 20:00 Uhr
Keinen Sieg nach den ersten beiden Spielen konnten bisher die Fürstenfeld Panthers beruchen. Während die Steirer im ersten Spiel ersten erst in der Schlusssekunde verloren, blieben sie im zweiten Spiel in Gmunden von Beginn weg chancenlos. Adnan Bajramovic muss mit einer äußert kleinen Rotation zurechtkommen. Die Starting-Five-Spieler stehen zwischen 29 und 36 Minuten auf dem Feld. Die Flyers Wels konnten nach dem missglückten Auftakt in Oberwart gegen Wien den ersten Erfolg der Saison feiern. Vor allem Neuzugang Jaren Sina stellte seine Treffsicherheit unter Beweis und netzte acht von zwölf Dreier. In der Zone hatten die Flyers aber noch ihre Probleme. Obwohl die Wiener in Wels weiterhin ohne Center antraten, gelang es den Oberösterreichern nicht mehr Punkte in der Zone als dem Gegner.

Adnan Bajramovic, Headcoach der Panthers: „Es wartet auf meine Mannschaft ein schwieriges Match gegen eines der Top-Teams in Österreich. Wels ist mit guten Legionären und sehr guten österreichischen Spielern gespickt. Aber wir spielen fünf gegen fünf und Alles ist möglich.“

Marko Car, Spieler der Panthers: „Ein neuer Test gegen eine Mannschaft mit vielen Spielern in der Rotation. Sie haben zwei bis drei große Spieler und das ist im Moment für uns ein Problem. Aber wir spielen mit Herz zuhause und schauen wir, was passiert.“

Demonte Flannigan, Spieler der Flyers: „Ich freue mich auf das Spiel in Fürstenfeld. Wir sind gut vorbereitet und bereit für die nächste Aufgabe.“

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Obwohl wir dank unserem 1. Saisonsieg positiv in diese Woche gestartet sind, haben wir noch jede Menge Arbeit vor uns. Das Spiel gegen Fürstenfeld wird ein weiterer wichtiger Schritt in unserem Entwicklungsprozess sein.”

Am kommenden Wochenende startet auch die ZWEITE Basketball Bundesliga in die Saison 2018/19. Zwölf Mannschaften kämpfen ab Samstag in jeweils 22 Spielen des Grunddurchgangs um die Qualifikation fürs Playoff. Die Top-8 stehen in der Postseason und ermitteln im Modus „best-of-3“ den 2BL-Meister. Nach dem Aufstieg der Vienna D.C. Timberwolves in die ADMIRAL Basketball Bundesliga und dem Rückzug von Basket 2000 Vienna Warriors wurden die beiden offenen Plätze in der 12er-Liga mit Rückkehrer Alligators Deutsch Wagram und BBC Nord Dragonz, das erstmals an der zweithöchsten Spielklasse teilnehmen wird, besetzt.

Basket Flames – Mistelbach Mustangs
Samstag, 13. Oktober, um 18.00 Uhr in der SPH Mollardgasse, Wien 6.

Im Spiel Basket Flames gegen Mistelbach Mustangs treffen zwei Playoff-Teams aus der Vorsaison aufeinander. Während die „Flammen“ im letzten Jahr im Viertelfinale am späteren Meister gescheitert waren, drangen die Niederösterreicher bis ins Semifinale (0:2 gegen Jennersdorf) vor. Auch in der aktuellen Saison gelten beide Mannschaften als Playoff-Kandidat, zumal sich die Wiener, die im Vorjahr beide Spiele gegen Mistelbach verloren haben, prominent verstärkt haben: Mit Dragisa Najdanovic (Rocks), Michael Diesner (Warriors) und Denis Soldo (UBC) bediente sich der Achte des letztjährigen Grunddurchgangs bei Liga-Konkurrenten. Zusätzlich gelang den Verantwortlichen aber der 2BL-Transfercoupe des Sommers: Fabricio Vay, in der Saison 2010/11 „MVP“ der Basketball Bundesliga, wird bis auf weiteres für die Basket Flames auflaufen. Mit Vay gelang den Flames auch eine gute Preseason. Unter anderem konnte ABL-Klub Flyers Wels besiegt werden.

Konkurrent Mistelbach Mustangs hat in der Offseason auf Konstanz gesetzt: Der Kern der Mannschaft wurde gehalten, statt Ondrej Dygryn wurde Michael Jedovnicky, der aktuell noch auf seine Freigabe wartet, von MMCite Brno (CZE) verpflichtet. Damit agieren die Niederösterreicher auch in der kommenden Saison mit einem tschechischen Quartett. In der Vorbereitung haben die Mustangs gegen etliche ABL-Teams getestet und dabei ansehnliche Ergebnisse erzielt. Vor allem gegen den BC Vienna unterlag man zweimal nur knapp.

Stimmen zum Spiel:

Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Wir wollen am Samstag maximalen Einsatz und attraktiven Basketball in einer vollen Mollardgasse zeigen und so mit einem Heimsieg in die neue Saison starten.“

Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „Bei uns hat sich einiges getan und wir sind froh, dass wir gleich gegen einen starken Gegner wie Mistelbach schauen können, wo wir stehen. Auch wenn wir nicht komplett sind hoffen wir natürlich, dass uns die volle Halle zum Sieg pushen wird.“

Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Die Flames haben sich ordentlich verstärkt und werden am Samstag ein äußerst harter Brocken sein. Nichtsdestotrotz freuen wir uns auf den Saisonstart in Wien, den wir hoffentlich vollständig bestreiten können.“

Sascha Hasiner, Obmann der Mustangs: „Endlich geht es los – ein Heimspiel zum Saisonstart wäre uns zwar lieber gewesen, aber die Mollardgasse ist ja nur ein Katzensprung. Die Mustangs-Fans werden dort für eine würdige Kulisse sorgen. Wir freuen uns auf ein faires Match auf hohem spielerischem Niveau.“

Personelles Flames: Christian Künstner und Colin Fuchs-Robetin (beide beruflich verhindert) werden den Saisonauftakt verpassen, ebenso Denis Soldo (Zahn). Michael Diesner (Knöchel) und Max Misangumukini (krank) sind angeschlagen und fraglich.

UBC St. Pölten – BBC Nord Dragonz
Samstag, 13. Oktober, um 18.00 Uhr im Sport.Zentrum NÖ, St. Pölten

Der UBC St. Pölten empfängt zum Saisonstart „Newcomer“ BBC Nord Dragonz. Die Niederösterreicher, die zwischen 2014 und 2017 immer im Finale der ZWEITEN Bundesliga gestanden waren, schieden im Vorjahr als Dritter des Grunddurchgangs bereits im Viertelfinale (1:2 gegen Jennersdorf) aus. Mit Denis Soldo und Andreas Bauch hat der 2BL-Meister aus dem Jahr 2016 zwei Routiniers verloren: Soldo wechselte zu Konkurrent Basket Flames, Andreas Bauch hat seine langjährige Karriere beendet. Nichtsdestotrotz blieb das Team um Headcoach Andreas Worenz im Kern ident und wurde punktuell (Dorian Lacic von Klosterneuburg) verjüngt. St. Pölten hat in der Preseason dreimal gegen ABL-Teams ehrenvoll verloren und gegen 2BL-Konkurrent Mistelbach einen knappen 66:65-Erfolg gefeiert.

Der BBC Nord Dragonz bestreitet beim UBC St. Pölten sein erstes Spiel in der ZWEITEN Basketball Bundesliga überhaupt. Die Burgenländer sind eines von zwei neuen Teams in der Liga und werden von Dusan Kozlica – wie schon in den letzten Jahren in der burgenländischen Landesliga – gecoacht. Neben etlichen Nachwuchsspielern (1999 und jünger), besitzt der BBC-Kader auch bekannte Akteure: Ognjen Drljaca (Basket 2000 Vienna Warriors), Stojan Radanovic (Basket 2000 Vienna Warriors) oder Petar Nemcec (Flyers Wels), der allerdings wegen eines Bändereinrisses im Sprunggelenk noch einige Wochen ausfallen wird. Die Dragonz haben in der Vorbereitung nach drei Niederlagen einen klaren letzten Testspielsieg gegen 2BL-Rückkehrer Deutsch Wagram gefeiert.

Stimmen zum Spiel:

Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Mit dem BBC Nord empfangen wir eine sehr kompakte Mannschaft. Auch wenn es sich um den Aufsteiger handelt, werden wir den Gegner nicht unterschätzen und gut vorbereitet in die neue Saison starten.“

Martin Speiser, Kapitän vom UBC: „Nach einer guten Vorbereitung sind wir bereit gegen den BBC Nord in die neue Saison zu starten. Es gibt viele junge, hungrige Spieler im Team, die bereit sind in die großen Fußstapfen Andi Bauchs zu treten. Wir werden sicherlich nicht den Fehler machen den Aufsteiger zu unterschätzen.“

Dusan Kozlica, Headcoach der Dragonz: „Es wartet mit St. Pölten gleich zu Beginn ein harter Brocken auf uns. Sie werden jeden unserer Fehler bestrafen. Deshalb gilt es den Fokus vor allem defensiv möglichst über den gesamten Spielverlauf zu halten, um in St. Pölten überraschen zu können.“

Thomas Julian, Kapitän der Dragonz: „Wir sind heiß auf das Spiel am Samstag. Als Liganeuling sind die Erwartungen von außen nicht allzu groß, innerhalb der Mannschaft sieht das jedoch anders aus. Wir wollen vom ersten Spiel an zeigen, dass wir nicht hier sind um um den 11. Platz zu spielen.“

Personelles UBC: Roman Jagsch (Knieverletzung), Nico Kaltenbrunner (Fingerverletzung), Christoph Zawodsky (Knöchelverletzung) und Benjamin Rückert (krank) sind fraglich.

Jennersdorf Blackbirds – Mattersburg Rocks
Samstag, 13. Oktober, um 18.00 Uhr im Aktivpark Güssing

Die erste Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga wirft gleich das erste „große“ Burgenlandderby der Saison aus. Vizemeister Jennersdorf Blackbirds empfängt den letztjährigen Halbfinalisten Mattersburg Rocks. In der abgelaufenen Saison feierten beide Mannschaften jeweils einen Heimsieg: Währen die Blackbirds im Aktivpark mit 64:43 triumphiert, schlugen die Rocks daheim mit einem fulminanten 94:75-Sieg zurück. Beide Mannschaften haben heuer schon ein Pflichtspiel bestritten und ihre Cup-Partien jeweils gegen Landesligisten gewonnen.

Jennersdorf hat sich nach seiner Finalniederlage nochmals prominent verstärkt: Luka Gaspar kam von ABL-Team Fürstenfeld, Marko Moric vom ehemaligen 2BL-Verein Basket 2000 Vienna Warriors. Moric, der im Vorjahr 15 2BL-Spiele bestritt, legte mit 19,8 Punkten und 16,4 Rebounds durchschnittlich ein „double-double“ auf.

Die Mattersburg Rocks haben sich nahezu neu aufgestellt: James Williams schwingt wieder das Trainerzepter, nachdem die Zusammenarbeit mit dem eigentlichen neuen Headcoach Aco Djuric nach nur wenigen Wochen wieder beendet wurde. Maximilian Hübner und Philipp Germ kamen von den Basket Flames auch Christopher Ruzicka und Arnis Servuts weißen großen 2BL-Erfahrung auf. Dragisa Najdanovic und die beiden US-Spieler Woolridge und Fripp haben den Verein im Sommer verlassen.

Stimmen zum Spiel:

Daniel Müllner, Headcoach der Rocks: „Wir wollen im Energie Burgenland Derby gegen die Mattersburg Rocks natürlich mit einem Sieg in die Saison starten. Mattersburg hat sich sehr gut verstärkt und wir werden daher eine Top-Leistung brauchen, um eine Chance auf den Sieg zu bekommen.“

Manuel Jandrasits, Kapitän der Rocks: „Das erste Spiel wird für uns eine Standortbestimmung werden, da mit Mattersburg eines der Top-Teams der letzten Jahre in die Sporthalle Güssing kommt. Mit einem Derby in die Saison starten ist natürlich zusätzliche Motivation. Wir freuen uns auf das erste Heimspiel und hoffen auf eine volle Halle.“

Marko Soldo, Spieler der Rocks: „Das Team freut sich schon gewaltig auf den langersehnten Ligastart, welchen wir mit einem Derbysieg eröffnen wollen. Mit unseren Fans im Rücken ist alles möglich!“

Dornbirn Lions – Raiders Villach
Samstag, 13. Oktober, um 18.30 Uhr in der Messeballsporthalle Dornbirn

Im Duell Dornbirn Lions gegen Raiders Villach treffen zwei Playoff-Teams aus dem Vorjahr aufeinander. Die Partie wird live via Youtube übertragen (Hier geht’s zum Livestream.). In der abgelaufenen Saison feierten die Mannschaften jeweils Heimsiege. Jener der Lions fiel mit 91:90 knapp aus, die Raiders siegten 86:77. Die Vorarlberger haben im Sommer einen großen Aderlass hinnehmen müssen: Österreichs Top-Talent Luka Brajkovic verließ die „Löwen“ Richtung USA und läuft nun für die Davidson Wildcats auf. Neben Antoni Vicens verließ auch der spanische Headcoach Inaki Merino den Klub. Sein Landsmann Borja San Miguel übernahm das Kommando an der Seitenlinie und konnte für die vakanten Inside-Positionen Javier Medori (ESP) und Aron Walker (SWE) verpflichten. Weiterhin im Kader der Lions steht Pointguard Ander Arruti: Der Spanier machte in seinen bisherigen zwei Saisonen durchschnittlich 20,8 Punkte und verteilte 5,3 Assists. In der Preseason hat sich Dornbirn schon sehr früh in einer guten Form gezeigt und einige Siege errungen.

Für die wohl größten Verstärkungen im Sommer haben die Raiders Villach gesorgt: Die Mannschaft von Rok Zupan, die noch auf den gesperrten Kapitän Nino Gross verzichten muss, haben von Ligakonkurrent KOS Ziga Erculj und Marin Sliskovic verpflichtet. Für die Inside-Positionen wurden die Routiniers Antonio Boban und Jasmin Perkovic engagiert. Zusätzlich stehen noch weitere Legionäre im Kader der Kärntner und auch Simon Finzgar soll zu einem späteren Zeitpunkt der Saison wieder den Raiders-Dress überstreifen. Villach hielt sich in der Vorbereitung bedeckt und hat kein offizielles Testspiel bestritten.

Stimmen zum Spiel:

Borja San Miguel, Headcoach der Lions: „Viele von uns agieren zum ersten Mal in der Liga und es ist schwer zu sagen, wo wir stehen. Die Mannschaft hat aber in der Vorbereitung sehrt gut gearbeitet und alle brennen auf den Start. Es wird für alle ein aufregender und unterhaltsamer Basketball Abend.“

Markus Mittelberger, Sportdirektor der Lions: „Wir sind froh, dass es endlich losgeht und jeder Anfang bringt etwas Ungewissheit. Wir haben uns sehr gut verstärkt und alle sind bereit. Aber mit Villach kommt gleich ein wirklich starkes Team, bei dem fast kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Es wird sicher ein spektakulärer Basketball-Abend.“

Rock Zupan, Headcoach der Raiders: „Wir haben leider aktuell einige verletzte und kranke Spieler und müssen auch noch ohne Simon Finzgar und Nino Gross auskommen. Die Personalprobleme ließen in den letzten Wochen kein optimales Training zu, aber wir werden beim schwierigen Auswärtsspiel in Dornbirn alles geben.“

Personelles Dornbirn: Luka Kevric ist wahrscheinlich verletzungsbedingt nicht dabei.

Personelles Raiders: Simon Finzgar und Nino Gross (Sperre) fehlen. Auch Tim und Felix Huber, sowie Marin Sliskovic (alle verletzt bzw. krank) werden nicht antreten.

Union Deutsch Wagram Alligators – BBU Salzburg
Sonntag, 14. Oktober, um 16.00 Uhr im BORG Dt. Wagram

Am Sonntag steigen mit den Union Deutsch Wagram Alligators auch die zweiten „Newcomer“ in die Meisterschaft der ZWEITEN Basketball Bundesliga ein. Die Niederösterreicher haben bereits zwischen 2004 und 2006 an der zweithöchsten Spielklasse in Österreich teilgenommen. In ihrer „Comeback-Saison“ baut das Farmteam von ABL-Klub Vienna D.C. Timberwolves Großteils auf junge Talente. Lukas Hofer ist als 92er-Jahrgang der älteste Spieler in ihren Reihen. In der Vorbereitung zeigten sich die Alligatoren zu wenig konstant und mussten sich dreimal geschlagen geben (Flames, Timberwolves, BBC Nord).

Die BBU Salzburg hat im Sommer einen großen Umbruch erfahren – auch wenn etliche Stützen aus der Vorsaison auch heuer wieder für die Truppe von Aaron Mitchell auflaufen wird. Großen Input erhofft sich die BBU durch ihre Kooperation mit ABL-Klub Flyers Wels. Etliche Talente – wie etwa Elvic Jakupovic oder Nikola Letic – sind mit einer Zweitvereinsmeldung für die BBU gemeldet. Neu im Team der Salzburger steht der Legionär Dimitris Mouratoglou und etwa Mladen Perak (ehemaliger Nachwuchsnationalteamspieler) oder Djordje Djordjevic (2012 – 2016 in der ABL bei Wels). In der Preseason hat Salzburg durchwegs Siege feiern können.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Grassegger, Headcoach der Alligators: „Es wird wichtig, dass wir die Nervosität, die unsere Premiere in der Zweiten Bundesliga zweifelsohne mit sich bringt, schnell ablegen. Ehestmöglich in das Spiel zu finden wird absolut notwendig sein, um unseren Gameplan durchzusetzen.“

Lukas Hofer, Kapitän der Alligators: „Ich erwarte ein schnelles und intensives Spiel, weil beide Teams versuchen werden, durch aggressive Defense den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Mit Salzburg haben wir gleich zu Beginn einen unangenehmen Gegner, der mit vielen Defensevarianten versuchen wird, das Tempo und Spielgeschehen zu diktieren. Durch die vielen neuen Zugänge der BBU ist es schwierig, Prognosen zu ihrer Stärke abzugeben. Ich rechne mit einem spannenden Spiel und toller Atmosphäre in der Halle und freue mich auf unser erstes Saisonspiel.“

Dusko Stojakovic, Obmann Stv. der BBU: „Wir wollen mit einem Sieg in die Saison starten, wissen jedoch um das hohe Potential der Kooperation Dt.Wagram-Timberwolves Bescheid. Also gilt es volle Konzentration und den kompletten Fokus auf das Feld zu bringen.“

Christian Joch, Spieler der BBU: „Nachdem wir eine anstrengende Saisonvorbereitung hinter uns haben, wollen wir beim ersten Saisonspiel gegen Dt. Wagram zeigen, dass wir im Vorjahr nicht ins Play-Down gehört haben.“

Personelles BBU: Verletzungsbedingt fehlen Djordjevic, Perak ist fraglich (Rücken) ebenso wie Mouratoglu (Freigabe) und Sahinovic (Freigabe).

KOS Celovec – Wörthersee Piraten
Sonntag, 14. Oktober, um 17.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt

Zum Abschluss der ersten Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga steigt das Klagenfurter-Stadtderby zwischen KOS Celovec und den Wörthersee Piraten. Beide Mannschaften verpassten im Vorjahr den Einzug in die Playoffs und standen sich – da sie im Play-Down erneut gegeneinander spielten – viermal gegenüber. KOS konnte im Vorjahr drei der vier Derbys für sich entscheiden.

Die Mannschaft von Headcoach Dragan Sliskovic hatte im Sommer mit vielen Abgängen zu kämpfen. Neben dem Legionärs-Trio verließ auch Trainersohn Marin den Verein. Kurz vor Saisonstart wurde aber noch zwei Legionäre nachverpflichtet: Erik Kralj aus Slowenien soll auf der Guard-Position eingesetzt werden, Lovro Fizuleto bekleidet die Inside-Position. Zusätzlich sind die Verantwortlichen aber noch auf der Suche nach einem Center. KOS muss auf Jan Razdevsek und Christian Erschen verzichten.

Stadtrivale Wörthersee Piraten hat seinen Kader aus der Vorsaison Großteils behalten und dank der Konstanz auch einen gewichtigen Sieg in der Preseason verbucht. Die Piraten siegten bei Vizemeister Jennersdorf Blackbirds mit 68:67. Neu im Kader der Klagenfurter stehen die beiden Legionäre Sead Mulalic und Matic Sirnik.

Stimmen zum Spiel:

Goran Jovanovic, Headcoach der Piraten: „Ein Derby zum Auftakt ist immer eine spannende Sache. Wir hoffen, einige der Fragen die im Raum stehen, nach dem Spiel beantworten zu können.“

Lukas Simoner, Kapitän der Piraten: „Unsere Vorbereitung war ok, wir konnten unsere Neuzugänge gut integrieren, jetzt folgt die erste Bewährungsprobe. Wir wollen der Basketball-Community in Klagenfurt im Lokalderby ein tolles Spiel bieten.“

Stefan Hribar, sportlicher Leiter von KOS: „Wir freuen uns schon auf das erste Spiel, jedoch sind die Piraten klarer Favorit. Unsere jungen Spieler werden sich schon zu Beginn der Saison behaupten müssen und wir sind schon gespannt, wie sie die ersten Minuten am Parkett absolvieren werden.“

Andi Smrtnik, Spieler von KOS: „Obwohl heuer die Saison etwas später beginnt, gelang es uns nicht, unseren Kader zu komplettieren. Nach wie vor fehlt uns ein Center. Deshalb starten wir etwas geschwächt, doch in einem Derby ist alles möglich.“

Presseinfo ABL/ÖBL

12.10.2018