Black Wings Linz

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Nach der 0:4-Niederlage in Graz wollen die LIWEST Black Wings Linz am Sonntag gegen den VSV aus den Fehlern lernen und eine gute Partie vor heimischem Publikum abliefern.

Im Spiel der Linzer klappte gestern nicht allzu viel. Nach zehn Minuten geriet man mit 0:1 in Rückstand, im zweiten Drittel brachen zwei Strafen und drei Gegentore in 120 Sekunden den Cracks aus der Stahlstadt das Genick.

Zu allem Überfluss zog sich auch noch Mario Altmann eine Verletzung zu. „Es ist nichts Gravierendes aber das müssen wir uns genau ansehen“, meint Physiotherapeutin Nina Hocheneder. Ein Einsatz beim morgigen Spiel kommt nicht in Frage. Bracken Kearns und Gerd Kragl geht es dagegen schon wieder besser, ob sie morgen auflaufen werden, wird sich zeigen. Heute haben die Oberösterreicher einen Tag Zeit, die Partie in Graz abzuhaken und die Lehren aus dem Match zu ziehen, sodass gegen den VSV ein besserer Auftritt gelingt.

Die Villacher hatten gestern Grund zum Jubeln. Zu Hause besiegten sie Fehervar mit 4:2 und sind in der Tabelle nun einen Punkt vor den LIWEST Black Wings. Obwohl die Adler gestern erfolgreich waren, verlief der Saisonstart eher holprig. Denn wie bereits im letzten Jahr, in dem Villach weit entfernt von den Play-offs auf dem vorletzten Platz landete, kam das Team bisher nicht wirklich in Form.

In einer unrühmlichen Kategorie belegen die Kärntner allerdings den ersten Platz – und zwar im Erhalten von Strafen. Mit 166 Strafminuten bei insgesamt acht Partien verbrachten die Adler durchschnittlich fast ein Drittel pro Spiel in der Kühlbox, was die Mannen von Headcoach Unterluggauer momentan zum mit Abstand undiszipliniertesten Team der Liga macht.

Sollte der VSV auch morgen derartig viele Strafen kassieren, könnten sich für die Linzer gute Möglichkeiten ergeben, im Powerplay zuzuschlagen.

Zu einem Wiedersehen mit dem Ex-Club kommt es morgen für Spieler von beiden Teams: Aus den Reihen der LIWEST Black Wings haben unter anderem Locke, Kristler und Schofield VSV-Vergangenheit. Aber auch ein Villacher kehrt zurück an seine ehemalige Heimstätte: Patrick Spannring wurde mit Linz Meister und stürmte sieben Saisonen für die Stahlstädter, ehe er zu den Adlern wechselte.

Das letzte Heimspiel gegen den VSV konnten die Cracks aus Linz mit 2:0 gewinnen. Allerdings war dies das einzige Match, bei dem die Oberösterreicher gegen die Kärntner in der Saison 2017/18 siegreich waren.

Morgen werden die LIWEST Black Wings alles dafür geben, sich von einer anderen Seite zu präsentieren und gegen die Adler aus Villach anzuschreiben! (fs)

Sonntag, 14. Oktober 2018, 17:30 Uhr, Keine Sorgen Eisarena LIWEST Black Wings – EC Panaceo VSV Schiedsrichter: Bulovec, Kellner, Hribar, Kontschieder

13.10.2018