Basketball

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Zum Auftakt der Zweiten Basketball Bundesliga gewinnen die Mattersburg Rocks einen Basketball-Krimi in Jennersdorf. Corey Hallett sorgte für die Entscheidung der Rocks. Die Mistelbach Mustangs setzten sich deutlich gegen die Basket Flames durch, bei denen der ehemalige ABL-MVP Fabricio Vay sein 2BL-Debüt gab.

2BL-Debütant BBC Nord Dragonz musste sich gegen den UBC St. Pölten erst in den Schlussminuten geschlagen geben. Auch die Rückkehrer aus Deutsch Wagram konnten gegen Salzburg zumindest phasenweise überzeugen, verloren aber schließlich deutlich. Die Panaceo Raiders Villach und die Wörthersee Piraten feierten Auswärtssiege zum Auftakt.

ZWEITE Basketball Bundesliga, 1. Runde:
Basket Flames – Mistelbach Mustangs 59:80
UBC St. Pölten – BBC Nord Dragonz 74:66
Jennersdorf Blackbirds – Mattersburg Rocks 66:68
Raiffeisen Dornbirn Lions – Panaceo Raiders Villach 102:110
KOŠ Celovec – Wörthersee Piraten 58:68
Deutsch Wagram Alligators – BBU Salzburg 69:87

Die Mattersburg Rocks haben das erste Burgenland-Derby der Saison gewonnen. Sie setzten sich bei Vizemeister Jennersdorf Blackbirds schlussendlich mit 68:66 durch, nachdem sie im Schlussabschnitt einen 14-Punkte-Vorsprung nahezu noch verspielt haben.

Den Polster erarbeiteten sich die Mattersburger im zweiten und dritten Viertel. Dank starker Defensive – die Rocks ließen in diesen beiden Abschnitten nur 23 Punkte zu – lag Mattersburg zwischenzeitlich um bis zu 17 Punkte voraus (53:36 / 24. Min). Ein 13:0-Run im Schlussviertel ließ die Blackbirds zwar auf einen Zähler herankommen, später ausgleichen (64:64 / 39. Min), ehe Corey Hallet, er machte mit 17 Punkten und 12 Rebounds ein „double-double“, den entscheidenden Dreipunkter versenkte. Die Rocks waren an diesem Abend insgesamt besser von jenseits der Dreipunktelinie (45% zu 27%) und hatten auch 13 Offensivrebounds. Während Nationalteamspieler Sebastian Koch nicht in Erscheinung trat, stellte sich Marko Moric mit 14 Punkten und 6 Rebounds ein.

Die Basket Flames um den ehemaligen ABL-MVP Fabricio Vay haben eine klare Auftaktniederlage hinnehmen müssen. Die Wiener unterlagen den Mistelbach Mustangs daheim mit 59:80. Nachdem die ersten drei Viertel „auf Augenhöhe“ ausgetragen wurden, sicherte ein fulminantes 27:12 im Schlussviertel den Sieg der Niederösterreicher – und das trotz nur 40% getroffene Freiwürfe (9/22). Insgesamt schlugen die Mustangs aus den Fehlern der „Flammen“ (15 Turnover) viel Kapital (23 „points from turnover“) und trafen auch besser: 40% lautet ihr Ergebnis aus dem Feld. Die Flames verwerteten hingegen nur 33% ihrer Wurfversuche. Bei Mistelbach bot U18-Nationalteamspieler Paul Isbetcherian eine starke Partie: Der Guard kam auf 15 Punkte, traf 5/8 aus dem Feld und legte je 4 Rebounds und Assists auf. Fabricio Vay verbuchte bei seinem Debüt für die Flames ein „double-double“ (19 PTS, 16 RB).

Der UBC St. Pölten hat sich am Samstag zu einem 74:66-Heimsieg über Liganeuling BBC Nord Dragonz durchgerungen. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel, konnten sich die Niederösterreicher im zweiten Abschnitt etwas absetzten – ehe die Burgenländer im dritten Abschnitt und dank guter Defensive wieder die Führung übernehmen konnten. Im Schlussabschnitt wirkten die Hausherren etwas abgebrühter und cleverer in der Crunchtime. St. Pölten, das wohl die komplette Saison auf Roman Jagsch verzichten muss (Kreuzbandriss), dominierte insgesamt unter dem Korb: 48 Punkte machten sie „in the paint“ (34 BBC) und war auch ballsicherer (5:10 Turnover). Paul Koroschitz war mit 24 Punkten (10/12 FG) Top-Scorer beim Sieger. Bei den Gästen war Lukas Baumgartner mit 16 Punkten bester Werfer.

Die Raiders Villach haben sich mit den Dornbirn Lions einen offensiven Schlagabtausch geliefert und schlussendlich einen 110:102-Auswärtssieg gefeiert. Nach einem guten Beginn der Kärntner, hielten die Vorarlberger stets Schritt und Kontakt und gingen in den Schlussminuten gar knapp in Führung (93:90 / 36. Min). Am Ende blieben die Raiders aber abgezockt und holten sich den Auftaktsieg. Während Dornbirn „in the paint“ dominierte (58:18 „points in the paint”), glänzte Villach mit 55% Trefferquote von jenseits der Dreipunktelinie (22/40). Dieser Umstand brachte den Raiders, die nur zu sechst rotierten, den entscheidenden Vorteil. Die Neuzugänge Jasmin Perkovic (25 PTS, 14 RB) und Antonio Boban (23 PTS, 12 RB) legten jeweils ein „double-double“ auf. Auf der Gegenseite hielt Javier Medori dagegen: Der ehemalige spanische Nachwuchsnationalteamspieler machte 44 Punkte bei 86% Trefferquote aus dem Feld (19/22). Er versenkte 5 seiner 6 Dreipunktewürfe.

Die Deutschwagram Alligators mussten bei ihrem ersten Einsatz in der Zweiten Basketball Bundesliga eine 69:87 gegen BBU Salzburg einstecken. Die Gäste legten einen starken Start hin und erspielten sich eine schnelle zweistellige Führung. Die jungen Spieler der UDW waren bei ihrem ersten Bundesligaeinsatz zu nervös und haben nur langsam ins Spiel gefunden. Salzburg war physisch überlegen, dennoch sind die Alligators im 2. Viertel bis auf sechs Punkte herangekommen. Deutsch Wagram zeigte auch in der zweiten Halbzeit immer wieder gute Aktionen. Salzburg kontrollierte allerdings die Bretter und gewann schließlich souverän.

Die Wörthersee Piraten feierten zu Gast bei KOŠ Celovec einen 68:58 Auswärtserfolg. Die Gäste erwischten den besseren Start in die Begegnung und kontrollierten angeführt von Elvis Keric die ersten zehn Minuten. KOŠ Celovec kämpfte sich im zweiten Abschnitt allerdings zurück und konnte zwischenzeitlich gar die Führung übernehmen. In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln, bis die Piraten einen Gang höher schalteten. Die Gäste erarbeiteten sich zahlreiche zweite Chancen und gewannen schließlich 68:58.

Basket Flames – Mistelbach Mustangs 59:80 (16:18, 33:37, 47:53)
Scorer Flames: Vay 19, Memcic 11, Stadelmann 7
Scorer Mustangs: Sismilich, Isbetcherian je 15, Prachar 14

Stimmen zum Spiel:
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Wir haben uns viel vorgenommen für das Spiel. Ich habe gewusst, dass es schwierig wird, weil die Liga sicher noch um ein Level stärker geworden ist. Aber Gratulation an Mistelbach. Wir konnten heute nicht wirklich dagegen halten und haben in Summe zu viele Fehler gemacht.“

Tobias Stadlmann, Spieler der Flames: „Wir haben zu Beginn einige Offensivrebounds von Mistelmach zugelassen und in der zweiten Hälfte konnte wir ihre Intensität einfach nicht matchen. Wir haben natürlich auch viel verworfen und müssen im Training hart an uns arbeiten.“

Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Das erste Spiel ist immer eine Standortbestimmungen. Wir haben heute eine vor allem defensiv sehr solide Partie gespielt, aber dass es auch offensiv so gut geklappt hat freut mich.“

Vladimir Sismilich, Spieler der Mustangs: „Wir wussten, dass die Flames z.B. mit Fabricio Vay gute neue Spieler haben. Daher haben wir uns vor allem auf die Defensive konzentriert. Wir haben sie nicht ihr Spiel spielen lassen und das war heute der Schlüssel.“

Gamereport (vom Heimteam):
Alles war angerichtet für einen echten Basketball-Leckerbissen. 300 Zuschauer, darunter auch zahlreiche Fans der Mistelbacher, verwandelten die Mollardgasse in ein Tollhaus. Der Beginn des Spiels gestaltete sich ausgeglichen. Die Mustangs kontrollierten die offensiven Bretter und verwandelten im Anschluss jenseits der Dreierlinie. Auf Seiten der Flames war es zu Beginn vor allem Neuzugang Fabricio Vay, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Angeführt von Ivo Prachar gelang den Mustangs ein 9:1 Run im zweiten Viertel, der erstmals für etwas Luft sorgte. Die Hausherren blieben aber bis zur Pause dran. Halbzeitstand: 33:37.

Kurz nach der Pause glichen die Flames aus. Als man dachte, dass die Flames die Partie zu kontrollieren beginnen, sorgte Thomas Morwitzer dafür, dass dies nicht geschah. Beim Stand von 47:48 in der letzten Minute des dritten Viertels gelang den Mistelbachern ein kurzer 5:0 Run, der den Hausherren etwas den Zahn zog.

Im Schlussviertel versuchten es die Hausherren dann etwas zu sehr mit der Brechstange. Die Mistelbacher nutzten das, unter der Regie von Paul Isbetcherian, geschickt aus. Bei den Flames ging infolgedessen nichts mehr und so musste man sich nach einem 12:27 Schlussviertel letztendlich doch deutlich geschlagen geben.

Jennersdorf Blackbirds – Mattersburg Rocks 66:68 (20:19, 32:41, 43:57)
Scorer Blackbirds: Klepeisz 19, Moric 14, Horvath, Astl Ch. Je 8
Scorer Rocks: Hübner 18, Hallett 17, Soldo, Servuts je 7

Stimmen zum Spiel:
Daniel Müllner, Headcoach Jennersdorf: „Gratulation an die Rocks, sie haben verdient gewonnen! Trotzdem war die kämpferische Leistung in Ordnung, aber wir wissen, dass wir noch an einigen Baustellen arbeiten müssen.“

Matthias Klepeisz, Soieler Jennersdorf: „Wir hatten einen schlechten Start mit vielen Turnovers. In der zweiten Halbzeit wurde unsere Leistung dann etwas besser, aber zum hat es eben knapp nicht gereicht.“

James Williams, Headcoach Mattersburg: “Es war ein munteres Hin und Her. Im letzten Viertel haben die Blackbirds die Intensität in der Defense aufgedreht, aber wir haben stark dagegen gehalten und den Sieg eingefahren.“

Gamereport (vom Heimteam):
Alles ist angerichtet für ein spannendes Energie-Burgenland-Derby im Aktiv Park. Die Blackbirds starten mit einem Korbleger von Astl, die Rocks können jedoch gleich kontern. Die Partie ist hektisch und intensiv – keine der beiden Mannschaften kann sich absetzen. Im zweiten Viertel beginnt jetzt die Schwächephase der Blackbirds. Die Rocks erzwingen durch starke Defense viele Turnovers der Jennersdorfer und können sich ein wenig absetzen. Halbzeitstand 32:41 für die Rocks

Im dritten Viertel wird der Rückstand für die Blackbirds noch größer. Offensiv stockt das Teamplay komplett und auch die Defense zeigt einige Lücken. Mattersburg nutzt dies aus und setzt sich vor dem vierten Viertel auf 57:43 ab. Im letzten Abschnitt starten die Blackbirds dann eine überragende Aufholjagd. Abschlüsse mit Foul unterm Korb, Dreier aus der Distanz und konzentrierte Team-Defense stellen die Partie eine Minute vor Schluss remis. Dann ist es aber Corey Hallett von den Rocks, der per Dreier den Sieg der Mattersburger fixiert. Die Blackbirds können aus den folgenden Ballbesitz keinen Profit schlagen und gehen als Verlierer vom Parkett.

UBC St. Pölten – BBC Nord Dragonz 74:66 (17:17, 40:33, 52:54)
Scorer UBC: Koroschitz 24, Speiser 13, Böck 12
Scorer BBC: Baumgartner 16, Radanovic 11, Hegedüs 10

Stimmen zum Spiel:
Andreas Worenz, Headcoach vom UBC: „Es war zwar kein schönes Spiel, allerdings sind wir im Gegensatz zur letzten Saison mit einem Sieg in die Meisterschaft gestartet. Das zählt.“

Martin Speiser, Kapitän vom UBC: „Wir haben immer wieder den Rhythmus verloren. Trotz der Ausfälle haben wir gewonnen und das gibt uns Motivation für die nächsten Spiele.“

Dusan Kozlica, Headcoach der Dragonz:
„Entscheidend war, dass wir ohne Inside-Spieler angetreten sind. Hinzugekommen sind die ausgefoulten Spieler und die schlechte Arbeit am Rebound.“

Thomas Julian, Kapitän der Dragonz: „Man hat gesehen wie wir uns auf die Saison vorbereitet haben. Wir haben mit Leidenschaft gespielt und wenn wir weiter so spielen ist einiges für die Saison drin, obwohl uns vor der Saison nicht sehr viel zugetraut wurde.“

Gamereport (vom Heimteam):
Beide Mannschaften starten sehr aggressiv in das Spiel und nehmen den Ball sehr früh auf. Offensiver startet jedoch der BBC in das Spiel, doch die St. Pöltner finden immer besser in das Spiel und können mit einer Führung von zwei Punkten in die erste Viertelpause gehen. Im zweiten Viertel können die St. Pöltner aufgrund besserer Defense die Führung auf insgesamt sieben Punkte ausbauen. Highlight des Viertels ist der Slam Dunk von Steven Kaltenbrunner.

Das dritte Viertel ist von sehr vielen Turnovers geprägt und auch in diesem Viertel gab es einen spektakulären Putback-Dunk, diesmal jedoch von einem Burgenländer, nämlich Hegedüs. Die Dragonz aus Eisenstadt konnten das Viertel für sich entscheiden und so gingen sie mit einer zwei Punkte Führung in das letzte Viertel. Bis zwei Minuten vor Schluss war das Spiel immer noch ausgeglichen (64:64), doch dank einem überragenden Florian Pöcksteiner in der Schlussphase konnten die St. Pöltner das Spiel für sich entscheiden.

Dornbirn Lions – Raiders Villach 102:110 (19:27, 42:51, 72:81)
Scorer Lions: Medori 44, Arruti 15, Walker 11
Scorer Raiders: Perkovic 25, Boban 23, Erculj 22

Stimmen zum Spiel:
Borja San Miguel, Headcoach der Lions: „Wir waren defensiv nicht gut genug, um die unglaubliche Treffsicherheit der Gäste zu verhindern. Das Ergebnis zeigt, dass wir in diesem Bereich noch viel zu arbeiten haben. Sehr zufrieden war ich mit unserem Transition-Game. Wir hatten für kurze Zeit das Spiel in der Hand, aber Villach hat trotz kleiner Rotation am Ende vieles richtig gemacht. Gratulation an die Gäste, die wirklich ein sehr starkes Team haben.“

Ander Arruti, Spieler der Lions: „Wir hatten gegen die sehr guten Werfer mit unserer Rotation Probleme. Aber wenn du 22 Dreier bekommst, dann ist es extrem schwer zu spielen. Wir mussten immer einem Rückstand nachlaufen und die Mannschaft hat große Moral gezeigt. Wir haben uns zum Schluss die Führung geholt, aber Villach hat die big plays gemacht. Wir sind aber insgesamt auf einem sehr guten Weg.“

Sebastian Huber, Spieler Villach: „Es war das erwartet schwere Spiel in Dornbirn. Wir haben nur mit einer 6-er Rotation gespielt und großen Teamgeist gezeigt. Am Ende hat die Routine uns geholfen, dieses Spiel zu gewinnen.“

Rok Zuppan, Headcoach Villach: „Das erste Spiel ist immer schwer, weil man nicht weiß, wo man wirklich steht. Wir haben in der Basketballhauptstadt der ZWEITEN Bundesliga gewonnen, die Organisation hier ist großartig. Deshalb sind wir auf diesen Sieg besonders stolz.“

Gamereport (vom Heimteam):
In einem hochklassigen Basketballspiel hatten die Villacher den besseren Start. Von den ersten sechs Treffern feuern die Gäste gleich vier Dreipunkter durch den Löwen-Korb und führen in der 4. Minute bereits mit 6:16. Binnen drei Minuten kämpften sich die Gastgeber auf 15:16 heran, die Raiders antworten mit drei Dreipunktern zum 19:27 Viertelstand. Im 2. Viertel übernahmen die Löwen kurzfristig das Kommando und als Aron Walker mit einem krachenden Dunk auf 31:32 verkürzte, dachten die knapp 400 Zuschauer an die Wende. Doch Villach setzte sich wieder ab und beendete das Viertel mit zwei weiteren Dreipunktern. Insgesamt trafen die Villacher 22 (1) Dreipunkter bei einer Trefferquote von 55%! Im dritten Abschnitt, der 30:30 endete, setzten beide Teams dieses Offensivspektakel fort. Bei den Löwen lief nun Neuzugang Javier Medori zu Höchstform auf. Der spanische Small-Forward war von Vilach nicht zu stoppen, erzielte 12 seiner 44 Punkte in den ersten fünf Minuten des finalen Abschnitts und führte die Löwen auf 87:90 heran. Als Sebi Gmeiner in der 36. Minute nach einem geklauten Einwurf zur erstmaligen Führung einnetzte (91:90) stand die Halle Kopf. Angetrieben von den Fans erhöhte Ivica Dodig auf 93:90. Villach holte sich mit einem 4:0-Mini-Run die Führung zurück, ehe Luka Kevric mit einem Dreier den erneuten Führungswechsel schaffte. Mit dem 20. Dreipunkter brachte Primc seine Raiders wieder in Führung. Erneut antworteten die Löwen mit zwei Punkten von Javier Medori zum 98:97. Es sollte die letzte Führung der Löwen gewesen sein. Der überaus routinierte Perkovic sorgte für die nächsten vier Punkte der Gäste und dann besiegelten die Villacher mit den Dreipunktern 21 und 22 die Heimniederlage der Löwen.

KOŠ Celovec – Wörthersee Piraten 58:68 (12:17, 37:39, 50:56)
Scorer KOS: Kralj 22, Fižuleto 16, Smrtnik 13
Scorer Piraten: Keric 27, Simoner 12, Kunovjanek 8

Stimmen zum Spiel:
Stefan Hribar, Sortlicher Leiter KOS: „Wir sind nicht entäuscht mit der heutigen Leistung, aber schade, dass es am Ende nicht gereicht hat.“

Andi Smrtnik, Kapitän KOS: „Wir haben heute gezeigt, dass wir auch, wenn wir geschwächt sind, mit den Piraten mithalten können. Leider haben wir viele Freiwürfe nicht getroffen. Fižuleto und Kralj haben sich in der kurzen Zeit gut eingelebt.“

Andreas Kuttnig, sportlicher Leiter Piraten: »Ein nervöser Beginn in einem hart umkämpften Derby, aber am Ende haben wir verdient gewonnen.“

Gamereport (vom Heimteam):
Die Begegnung zwischen den Stadtrivalen begann zu Gunsten der Piraten, die mit einem Dreierwurf sofort in Führung gingen. KOŠ bemühte sich, konnte aber kaum punkten.

Im zweiten Viertel fanden die jungen KOŠ Spieler zunächst besser ins Spiel (16:19), danach trafen wieder die Piraten. Drei Minuten vor Schluss kamen die Spieler von KOŠ zwei Punkte an die Piraten heran. 46 Sekunden vor Viertelende konnte KOŠ erstmal in Führung gehen. Halbzeitstand 37:39.

Die ersten Minuten im dritten Viertel verliefen sehr ausgeglichen, die Anzeigetafel zeigte 44:44. Etliche Fehlwürfe von der Freiwurflinie auf KOŠ´s Seite spiegelten sich auch im Resultat wieder (50:56). Drei Minuten vor Ende des Spiels führten die Piraten mit 10 Punkten (56:66). Fehler auf der Seite von KOŠ ermöglichten dies. So endete das erste Saisonspiel zu Gunsten der Wörthersee Piraten. Endstand 58:68.

Deutsch Wagram Alligators – BBU Salzburg 69: 87:(13:25, 34:58, 55:73)
Scorer Alligators: Rotter 14, Marek 11, Traxler 10
Scorer BBU: Sanchez Daza 20, Mlovac 18, Oluic 16

Stimmen zum Spiel:
Stefan Grassegger, Headcoach Alligators: „Wir haben für 25 Minuten gezeigt, dass wir in diese Liga gehören, dass die Spieler hierher gehören. Am Anfang sind wir von der Physis der Salzburger überrollt worden, sind dann aber besser ins Spiel gekommen. Unser pick & roll war nicht stabil genug, um Salzburg ernsthaft zu gefährden. Wir waren nicht nahe genug am Gegner dran. Gratulation an Salzburg, sie haben verdient gewonnen.“

Lukas Hofer, Kapitän Alligators: „Wir waren mit der Intensität der Salzburger überfordert. Phasenweise konnten wir aber zeigen, dass wir auch mit besseren Mannschaften mithalten können. Jetzt müssen wir noch konstant über 40 Minuten mithalten.“

Aaron Mitchell, Headcoach Salzburg: „Ich freue mich sehr für meine Mannschaft. So wollten wir in die neue Saison starten.”

Christian Joch, Kapitän Salzburg:
„Es war ein wichtiger Sieg, nachdem wir letztes Jahr im Play Down waren, um gut in die Saison zu starten.“

Gamereport (vom Heimteam):
Den Start hat Deutsch Wagram verschlafen, die Gästen führten nach 15 Minuten bereits 15:2. Die jungen Spieler der UDW waren bei ihrem ersten Bundesligaeinsatz zu nervös und haben nur langsam ins Spiel gefunden. Dennoch konnten bereits die zweiten fünf Minuten des 1. Viertels ausgeglichen gestaltet werden. Salzburg war physisch überlegen, dennoch ist die UDW im 2. Viertel bis auf 6 Punkte herangekommen aber konnte Salzburg nie komplett einholen. Das 3. Viertel war recht ausgeglichen. UDW hatte immer wieder gute Aktion, aber Salzburg hat immer die passende Antwort gehabt. Das 4. Viertel war ausgeglichen.

Presseinfo PROFS media/2BL

14.10.2018