Jordan Hickmott

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Rascher als ursprünglich angenommen hat sich im Zusammenhang mit der Verletzung von Jordan Hickmott eine Entscheidung ergeben. Der Spieler wird sich einer Operation unterziehen und fällt ca. 3 Monate aus. Die LIWEST Black Wings Linz gehen damit wieder auf Stürmersuche.

In einem heutigen Meeting hat Jordan Hickmott die LIWEST Black Wings darüber informiert, dass er sich an seiner lädierten Schulter einer Operation unterziehen wird. Damit hat sich der Kanadier für die medizinisch sicherere Option entschieden und wird nach dem Eingriff eine ca. dreimonatige Pause einlegen müssen.

Für die LIWEST Black Wings bedeutet dieser Schritt, dass sich Manager Christian Perthaler und Trainer Troy Ward auf Spielersuche begeben müssen. Man hat bereits damit begonnen, den Spielermarkt nach geeigneten Kandidaten zu sondieren, wird bei der Suche nach einem neuen Mann aber die nötige Ruhe und Sorgfalt walten lassen. „Zuerst wünschen wir Jordan für die bevorstehende Operation alles Gute und für die Zeit danach eine schnelle und reibungslose Genesung, damit er schon bald wieder Eishockey spielen kann“, sagt Christian Perthaler. „Uns ist bewusst, dass wir auf Grund der aktuellen Verletzungssituation und dem für uns alle nicht zufriedenstellenden Saisonstart noch intensiver nach einer Verstärkung suchen und dabei alle Möglichkeiten ausschöpfen müssen. Für uns geht es darum, den bestmöglichen Mann zu finden, der unserem Team weiterhilft, weswegen derzeit noch nicht absehbar ist, wie lange die Suche dauern wird.“

Dabei werden die Stahlstädter auch ihre Verbindungen zu österreichischen Nationalteamspielern nützen und Kontakt mit bekannten Österreichern aufnehmen. „Wir gehen ganz neutral an diese Spielersuche heran und wollen unabhängig von der Nationalität aktiv werden“, so Perthaler. „Wir werden auch Kontakt mit Linzern oder Österreichern, die schon in Linz aktiv waren und jetzt nicht mehr in der EBEL spielen aufnehmen. Ebenso gibt es bereits einige interessante Persönlichkeiten, die uns angeboten wurden. Am Ende geht es darum, dass wir unser Team wieder auf eine breitere Basis stellen und den derzeit etwas kleinen Kader qualitativ bestmöglich erweitern.“

18.10.2018