Merkur Arena, Sturm Graz

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Ein essentieller Bestandteil eines Fußballklubs ist ein Stadion welches State-of-the-Art ist. Dafür hat der SK Puntigamer Sturm Graz seit dem Jahr 2012 viele Pläne und Ideen, vor allem aber Herzblut und eigenes Geld investiert. Davon profitieren letztlich alle Besucher. „Um diese Investition haben wir uns jahrelang eingesetzt. Umso mehr freuen wir uns und danken der Politik der Stadt Graz und des Landes Steiermark, dass die zweite Investitionsstufe nun endlich auch formal und im projektierten Detail vom Gemeinderat beschlossen wurde. Für die gesamte Sturmfamilie ist ein modernes Stadion nicht nur Herzensangelegenheit, sondern vor allem ein wichtiger Baustein für einen angenehmen Stadionbesuch und in weiterer Folge die Basis für die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit unseres Vereines“, ist Präsident Christian Jauk weiterhin kämpferisch.

Chance für Graz
In der heutigen Gemeinderatssitzung wurde das Detail-Budget von EUR 17,5 Mio verabschiedet. Bereits im Sommer 2017 wurde mit dem öffentlichen W-Lan, den Stadion-Screens und die dringend notwendige neue Tonanlage in der Merkur Arena verbaut. In weiterer Folge werden die Zuschauerzugänge überdacht und der Stadionvorplatz attraktiviert und neu gestaltet. Die Sportkabinen werden vergrößert und auf den aktuellen Stand der UEFA-Vorgaben gebracht Der ab 2020/21 auf 1.000 Plätze erweiterte und modernisierte VIP Bereich ermöglicht dem SK Sturm neue Potentiale. Jauk betonte bereits im Rahmen des Mitgliederinformationsabends am vergangenen Dienstag: „Die wirtschaftlichen Potentiale eines modernen Hospitality-Bereichs werden unterschätzt. Die budgetären Unterschiede zu den Wiener Vereinen ergeben sich im wesentlichen durch die Vermarktung dieses Bereiches. Die Möglichkeit zur Austragung von Länderspielen ist für die Stadt Graz zusätzlich eine Chance. Es bleibt die Bitte nach einer raschen Umsetzung der GR-Beschlüsse“.

600.000 von Sturm ohne Förderung investiert
Auch der SK Sturm hat im Rahmen des Neubaus der Naturrasenplätze im Trainingszentrum Messendorf Geld in die Infrastruktur, welche neben der Kampfmannschaft für den Trainings- und Spielbetrieb der Jugend-, Akademie-, Amateur- und Damenteams zur Verfügung steht, investiert. EUR 600.000 wurden ohne einen Cent an öffentlicher Förderung und aus eigenen Gewinnen in die Anlage am Sternäckerweg verbaut.

Medieninfo Sturm Graz

18.10.2018