Hypo NÖ, WHA

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Serienmeister Hypo NÖ, die MGA Fivers und der WAT Atzgersdorf führen nach sechs WHA-Runden die Tabelle mit dem Punktemaximum an. Am Wochenende haben die Top-Teams wieder Gelegenheit, vor Heimpublikum nachzulegen.

Die Südstädterinnen empfangen Samstag im Schlager Vizemeister und ÖHB-Cupsieger UHC Müllner Bau Stockerau (19 Uhr). Atzgersdorf peilt gegen Union St. Pölten (16 Uhr) die Fortsetzung des Erfolgslaufs an. „Alle halten zusammen wie Pech und Schwefel, setzen sich mit aller Kraft für den Erfolg ein. Ich bin einfach megastolz. Ein ganz großes Kompliment an Betreuerteam und Spielerinnen“, ist Atgersdorf-Obmann Christian Mahr mit dem Saisonstart rundum zufrieden.

Spannung verspricht auch das Derby zwischen den punktegleichen Ländle-Teams SSV Dornbirn Schoren und HC Sparkasse BW Feldkirch (19 Uhr). „Ich sehe die Feldkircherinnen in der Favoritenrolle, denn sie haben ihre Punkte nur gegen sehr starke Gegner liegenlassen“, blickt die ehemalige Welthandballerin und Dornbirn-Trainerin auf das Prestigeduell.

HIB Handball Graz ist klarer Favorit im Duell mit Nachzügler ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt. Die Spielerinnen von Aufsteiger und Schlusslicht SG Perchtoldsdorf Devils/Vöslauer HC hoffen, im NÖ-Derby beim UHC Eggenburg erstmals anzuschreiben (Beginn jeweils 19 Uhr).

Die MGA Fivers werden im einzigen Sonntagsspiel vom ATV Auto Pichler Trofaiach gefordert (17.30 Uhr). Die Wienerinnen gehen als haushohe Favoritinnen in das Duell mit den noch punktelosen Steirerinnen, konnten sie doch zuletzt bei den Siegen über Feldkirch und Stockerau vollauf überzeugen.

Tormaschine Hypo NÖ
Bislang konnte kein Team Hypo NÖ gefährlich werden. Die meisten Treffer (215) die wenigsten Gegentore (106), eine Tordifferenz von +109 sprechen eine deutliche Sprache. Interessant, dass Perchtoldsdorf/Vöslau als Letzter weder die wenigsten Tore geschossen, noch die meisten bekommen hat. Dies sind nämlich die neuntplatzierten St. Pöltnerinnen (124:200), die zwei Punkte auf dem Konto haben.

Seipelt erzielt 8,50 Tore pro Spiel
Die Top-Torschützinnen kommen aus Vorarlberg und Wien: Laura Seipelt (51 Tore/Feldkirch), Altina Berisha (42/Atzgersdorf) und Johanna Rauch (41/Dornbirn). Die fairste Sieben ist Atzgersdorf mit erst neun Zeitstrafen, Feldkirch kassierte bereits 38. Die Montfortstädterin Stefanie Lunardon wurde 1,8 Mal pro Spiel mit einer 2-Minuten-Strafe belegt, dahinter folgen die Grazerinnen Anna Albek (1,66) und Tina Kolundzic (1,5).

Aufsteiger mit schlechtester Siebenmeter-Quote
Beim Blick in die Statistik springt auch die magere Siebenmeter-Ausbeute von Perchtoldsdorf/Vöslau ins Auge: nur 55,56 Prozent oder 15 von 27 Versuchen wurden verwertet. Diesbezüglich top sind die Stockerauerinnen mit 87,5 Prozent (28 von 32). Yvonne Riesenhuber trat für den Vizemeister bereits 19 Mal an, vergab nur einmal (94,74 Prozent).

WHA, 7. Runde
03.11., 16:00: WAT Atzgersdorf – Union St. Pölten
03.11., 19:00: SSV Dornbirn Schoren – HC Sparkasse BW Feldkirch
03.11., 19:00: Hypo NÖ – UHC Müllner Bau Stockerau
03.11., 19:00: HIB Handball Graz – ROOMZ HOTELS ZV Handball Wr. Neustadt
03.11., 19:00: UHC Eggenburg – Perchtoldsdorf Devils/Vöslauer HC
04.11., 17:30: MGA Fivers – ATV Auto Pichler Trofaiach

Presseinfo ÖHB

02.11.2018