Volleyball

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Vor der 7. Runde des AVL Women Grunddurchgangs führen vier Teams mit 15 Punkten die Tabelle an. Der Samstag wartet mit gleich zwei Schlagerspielen auf!

Die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg und PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg gehören zum Führungsquartett. Die beiden Teams messen sich am Samstag ab 17.30 Uhr in der Donauwell-Arena. Dann stehen einander auch die beiden besten Blockspielerinnen gegenüber: Die US-Amerikanerinnen Jordan Tucker (Perg) und Paige Hill (PSVBG) führen diese Statistik mit 18 Punkten an. Auch die meisten Asse – nämlich 18 – gehen mit der Polin Martyna Walter auf das Konto einer „Prinzessin“. Perg feierte fünf Liga-Siege in Folge, Salzburg fügte nicht nur dem VC Tirol am vergangenen Sonntag die erste Saison-Niederlage zu, sondern bezwang erst am Mittwoch im Challenge Cup-Hinspiel Dukla Liberec. Dementsprechend viel Selbstvertrauen bringen beide Teams ins Top-Spiel mit.

ASKÖ Linz-Steg hat das beste Satzverhältnis der Top-4, ab 18 Uhr gastiert der Leader beim VC Tirol. Die Innsbrucker weisen nur einen Punkt Rückstand auf. Das Aufeinandertreffen im Landessportzentrum ist auch das erste offizielle Duell der Maros-Schwestern Nikolina (Linz) und Patricia (Tirol). „Durch die Niederlage am Sonntag in Salzburg sind die Tirolerinnen gewarnt. Sie werden uns nicht viel schenken. Tirol ist eine kampfstarke Mannschaft, gegen die man Punkte oft mehrmals machen muss. Es wird auf eine gute Mischung aus Entschlossenheit und Geduld ankommen“, weiß Linz-Steg-Trainer Roland Schwab.

Meister UVC Holding Graz empfängt im neuen Raiffeisen Sportpark den noch sieglosen Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn (17.30 Uhr). Die Murstädterinnen starteten mit drei Niederlagen, fanden aber inzwischen in die Erfolgsspur und sammelten zehn Punkte. „Bisamberg/Hollabrunn ist klarer Außenseiter, hat nichts zu verlieren. Solche Teams können brandgefährlich sein. Wenn wir aber unser Spiel spielen und konzentriert auftreten, sollten drei Punkte kein Thema sein. Ich freue mich schon auf die erste Doppelveranstaltung in unserer neuen Heimstätte“, erklärt Graz-Manager Frderick Laure. Die UVC-Herren empfangen im Anschluss an die -Damen um 20 Uhr die Raiffeisen Union Waldviertel.

Vizemeister ATSC Klagenfurt steckt in der Krise, steht ohne Satzgewinn am Tabellenende. Im Heimspiel gegen den SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz (19 Uhr) hoffen die verjüngten Wildcats, endlich einen Befreiungsschlag landen zu können. Bislang konnten sie kaum ihre Krallen zeigen. Coach Helmut Voggenberger machte allerdings zuletzt im Spiel gegen Linz-Steg eine Leistungssteigerung aus: „Im ersten und dritten Satz haben wir gezeigt, was in uns steckt, darauf wollen wir aufbauen.“ Trofaiach/Eisenerz konnte nach dem Auftaktsieg im Derby beim TSV Sparkasse Hartberg nicht mehr anschreiben, mit Julia Mitter hat man allerdings die AVL-Topangreiferin (93 Punkte) in seinen Reihen.

Hartberg hält ebenfalls bei erst einem Erfolg, ist im einzigen Sonntagsspiel (18.30 Uhr) bei der SG VB NÖ Sokol/Post krasser Außenseiter. Der Rekordmeister komplettiert das Spitzenquartett.

AVL Women, 7. Runde
10.11., 17:30: SG Prinz Brunnenbau Volleys – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
10.11., 17:30: UVC Holding Graz – SG Union Bisamberg/Hollabrunn
10.11., 18:00: VC Tirol – ASKÖ Linz/Steg
10.11., 19:00: ATSC Wildcats Klagenfurt – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
11.11., 18:30: SG VB NÖ Sokol/Post – TSV Sparkasse Hartberg

Schlager im Raiffeisen Sportpark: Graz trifft auf Waldviertel!
Drei DenizBank AG VL-Spiele stehen am Wochenende auf dem Spielplan. Der Schlager ist freilich das Duell des UVC Holding Graz mit der SG Union Raiffeisen Waldviertel im neuen Raiffeisen Sportpark. Beide Teams konnten zuletzt viel Selbstvertrauen tanken. Die Murstädter gewannen vier ihrer fünf Meisterschaftsspiele, stehen bereits im ÖVV-Cup-Final4 und konnten sich mit einem furiosen Sieg über Fino Kaposvar aus Ungarn eine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um den Einzug ins Challenge Cup-Sechszehntelfinale geschaffen. Vizemeister Waldviertel schlug im MEVZA-Cup beim ungarischen Meister und Champions League-Starter Vegyész RC Kazincbarcika zu, untermauerte zudem seine Vormachtstellung in Niederösterreich mit einem souveränen 3:0-Erfolg beim ÖVV-Cup-Champion SG VCA Amstetten NÖ.

Graz hält bei vier Meisterschaftssiegen und einer Niederlage, die URW hat bereits sechs DenizBank AG VL-Spiele in den Beinen, davon vier gewonnen. Das Duell am Samstag ist bereits das zweite im Raiffeisen Sportpark, denn zur offiziellen Eröffnung der neuen UVC-Heimstätte setzten sich Felix Koraimann und Co. am 13. Oktober in vier Sätzen durch. Der Grazer Kapitän hatte unmittelbar nach dem Europacup-Sieg über Kaposvar bereits die nächste Herausforderung im Fokus. „Wir wollen“, stellt Koraimann klar, „am Samstag Punkte gegen Waldviertel holen.“ Libero Niklas Steiner stieß ins selbe Horn: „Wir sind in guter Form, wollen das nächste Heimspiel gegen Waldviertel gewinnen. Es wird keine einfache Aufgabe, aber wir sind bereit, erneut Punkte aus diesem Duell mitzunehmen.“

URW-Coach Zdenek Smejkal bekrittelte beim ersten Aufeinandertreffen in Graz die fehlende Konstanz und Ruhe seiner Mannschaft in den wichtigen Momenten. „Mittlerweile haben wir aber schon wichtige Erfahrungen in einigen nationalen wie internationalen Spielen sammeln können. Diese werden uns auf jeden Fall helfen, in Graz ein gutes Spiel abzuliefern und zu punkten“, ist Smejkal überzeugt.

Ein „Doppel“ steht am Wochenende dem VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt bevor. Samstag gastieren die Challenge Cup-Fighter beim VBC TLC Weiz mit DenizBank AG VL-Topscorer Dimitar Dulchev (104 Punkte). Sonntag sind Simon Frühbauer und Co. im Derby gegen SK Posojilnica Aich/Dob krasse Außenseiter. Der Titelverteidiger war als einziges Team erst viermal im Meisterschaftseinsatz, hält beim Punktemaximum. Es wäre eine Riesenüberraschung sollten die Südkärntner nicht auch nach diesem Wochenende an der Tabellenspitze stehen.

DenizBank AG VL
10.11., 19:00: VBC TLC Weiz – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
10.11., 20:00: UVC Holding Graz – SG Union Raiffeisen Waldviertel
11.11., 18:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – SK Posojilnica Aich/Dob

Wörther-See-Löwen verlieren bei Europacup-Comeback
Die Wörther-See-Löwen aus Klagenfurt gaben am Donnerstag nach zehn Jahren Pause ihr Europapokal-Comeback, empfingen im Hinspiele der Challenge Cup-Qualifikationsrunde Penzügyör Budapest. Die Gäste aus Ungarn erwiesen sich im Sportpark Klagenfurt allerdings als zu hohe Hürde. Das Team von Headcoach Pepo Huber musste sich in 73 Minuten 0:3 (16:25, 23:25, 23:25) geschlagen geben und steht somit im Retourmatch am kommenden Mittwoch mit dem Rücken zur Wand. Die Kärntner benötigen zumindest einen Sieg in vier Sätzen, um einen Golden Set zu erzwingen.

Trainer Huber musste auf Zuspieler Christian Rainer verzichten. Nach einem Handbruch kam das Hinspiel noch zu früh. Man wollte für das Match in Budapest kein Risiko eingehen. Topscorer waren Markus Schloffer (14 Punkte) und Simon Frühbauer (8) bzw. Zoltan Kovacs (19) und Daniel Kiss (11). Stats: Angriffspunkte 40:39, Asse 1:4, Blockpunkte 4:18, Eigenfehler 14:17.

Grazer und PSVBG-Damen am Mittwoch erfolgreich
Besser erging es Mittwochabend den anderen in der Challenge Cup-Qualifikation engagierten österreichischen Teams. Die UVC Holding Graz-Herren lieferten eine überzeugende Leistung ab und fertigten Fino Kaposvar (HUN) im neuen Raiffeisen Sportpark in nur 66 Minuten 3:0 (25:18, 25:21, 25:18) ab. Bei zwei Satzgewinnen am kommenden Donnerstag in Kaposvar stehen die Grazer im Sechzehntelfinale. Sollten sich die Ungarn in drei oder vier Sätzen durchsetzen, muss ein Golden Set die Entscheidung bringen.

Die Damen der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg setzten ebenfalls ein Ausrufezeichen, rangen im Sportzentrum Rif Dukla Liberec aus Tschechien in über zwei Stunden 3:2 (17:25, 25:22, 23:25, 25:23, 15:10) nieder. Die Spielerinnen von Trainer Ulrich Sernow dürfen somit vom Sechzehntelfinale träumen. Auswärts wartet allerdings am Dienstag ein hartes Stück Arbeit. Die favorisierten Tschechinnen haben durch den Punktgewinn die etwas besseren Karten.

Challenge Cup-Qualirunde
Damen

07.11.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – Dukla Liberec (CZE) 3:2 (17:25, 25:22, 23:25, 25:23, 15:10)
13.11., 18:00: Dukla Liberec (CZE) – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

SG Prinz Brunnenbau Volleys steigt im Sechzehntelfinale ein

Herren
07.11.: UVC Holding Graz – Fino Kaposvar (HUN) 3:0 (25:18, 25:21, 25:18)
15.11., 18:30: Fino Kaposvar (HUN) – UVC Holding Graz
08.11.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – Penzügyör Budapest (HUN) 0:3 (16:25, 23:25, 23:25)
14.11., 19:30: Penzügyör Budapest (HUN) – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt

SG VCA Amstetten NÖ steigt im Sechzehntelfinale ein

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/Agentur sportlive

08.11.2018