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Zum Abschluss der 14. Runde in der tipico Bundesliga fand am Sonntag das Spiel Austria Wien vs. Red Bull Salzburg auf dem Programm. Die Gäste aus der Mozartstadt haben in einem intensiven Kampfspiel das bessere Ende für sich und feiern am Ende einen verdienten 0:2-Auswärtssieg. Beide Tore fielen dabei spät im Spiel.

Das Spiel begann von beiden Seiten sehr intensiv geführt. Mit drei „Sechsern“ im zentralen Mittelfeld stand Austria Wien defensiv sehr kompakt und verlegte sich auf Konterangriffe. Red Bull Salzburg hatte so zwar ein optisches Übergewicht konnte daraus aber wenig Produktives im Vorwärtsgang erzeugen. Höhepunkte vor den Toren waren Mangelware, weil nicht vorhanden. Den ersten Aufreger des Spiels gab es in der zwölften Minute. Monschein rutschte mit dem aufgestellten Bein gegen Lainer. Schiedsrichter Schörgenhofer zeigte dem Austria-Stürmer nur die Gelbe Karte. Da hätte es auch einer anderen Farbe geben können. In der 26. Minute gab es mal wieder Aufregung. Nach einem Eckball kommt Igor zum Abschluss. Wenig später hatte zunächst der bereits verwarnte Ramalho Glück das ein Wischer ins Gesicht von Demaku ohne Folgen blieb. In der daraufhin folgenden Aufregung hatten die Gäste die erste dicke Chance des Spiels. Prevljak verzog einen Schuss nur knapp. In den folgenden Minuten wurde wenig Fußball gespielt. Kampf und Emotionen standen an der Tagesordnung. So dauerte es bis zur 41. Minute ehe es wieder vor einem Tor gefährlich wurde. Nach einem schweren Fehler im Aufbauspiel von Schoissengeyr kommt der Ball via Schlager zu Dabbur. Die Austria-Verteidigung hat aber aufgepasst und klärt in höchster Not. Es war die letzte Aktion in einer ersten Halbzeit in der sich beide Mannschaften weitgehend offensiv neutralisierten. Pausenstand somit 0:0.

Zur Pause musste Austria-Trainer Letsch eine Umstellung vornehmen. Innenverteidiger Igor musste in der Kabine bleiben. An seiner Stelle kam Venuto ins Spiel und Ebner rückte in die Innenverteidigung zurück. In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel hatte Red Bull Salzburg auch die besseren Spielanteile und fand durch Ramalho (51.) die erste gute Möglichkeit vor. In der Folge fingen sich die Veilchen wieder und fanden in der Folge zwei gefährliche Situationen vor in den denen Ramalho im Mittelpunkt stand. In der 59. Minute klärte der Abwehrchef der Bullen bei einem Konterangriff der Austria als er eine Hereingabe von Sax klärte. Keine 60 Sekunden später war der Brasilianer bei einer Hereingabe von Matic in höchster Not zur Stelle. Damit hatten die Veilchen am Ende aber ihr offensives Pulver wieder verschossen. Red Bull Salzburg übernahm nun wieder deutlich das Kommando und hatte eine Vielzahl guter Möglichkeiten. Junuzovic (76.), Schlager (81.) und Ramalho (84.) fanden ausgezeichnete Chancen auf den Führungstreffer vor. Dieser fiel schlussendlich in der 86. Minute. Im Strafraum der Austria herrscht völlige Unordnung. Einen Querpass zur Mitte kann Pentz nur kurz abwehren. Schlager steht goldrichtig und staubt zum 0:1-Führungstreffer ab (86.). Mit dem Mute der Verzweiflung warf Austria Wien in der Folge alles nach vorne. Ein Umstand der sich nicht auszahlen sollte. Nach einem schwachen Abschlag von Pentz landet der Ball in der Nachspielzeit beim eingewechselten Minamino. Der lässt die Austria-Verteidigung stehen wie Ski-Ass Hirscher im Training und netzt zum 0:2-Endstand ein.

Am Ende feiert Red Bull Salzburg einen verdienten Auswärtssieg im zehnten Wiener Gemeindebezirk. Austria Wien hielt beherzt dagegen und lieferte einen tollen Fight ab. Am Ende waren die Wiener Violetten um Kleinigkeiten unterlegen und so geht das Resultat am Ende auch in Ordnung.

FK Austria Wien vs. Red Bull Salzburg 0:2 (0:0)
Generali Arena, 10.507 Zuschauer, SR Schörgenhofer

Tore: Schlager (85.), Minamino (94.)

Austria Wien: Pentz – Klein, Schoissengeyr, Igor (46. Venuto), Cuevas – Ebner, Jeggo – Sax (78. Edomwonyi), Demaku (74. Hahn), Matic – Monschein
Red Bull Salzburg: Stankovic – Lainer, Ramalho, Pongracic, Ulmer – Wolf, Samassekou, X. Schlager, Junuzovic (87. Mwepu) – Prevljak (66. Minamino), Dabbur (89. Gulbrandsen)

11.11.2018