Volleyball

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UVC Graz hat den Einzug in den Hauptbewerb des „2019 CEV VOLLEYBALL CHALLENGE CUP – MEN“ geschafft. Nach dem klaren 3:0-Heimsieg verloren die Steirer zwar am Donnerstag das Rückspiel bei Fino KAPOSVAR nach Gewinn des ersten Satzes mit 1:3 (17:25, 25:22, 25:12, 25:16), gewannen aber im Anschluss den Golden Set mit 15:11 und sind damit weiter. Nächster Gegner ist Kfar Saba aus Israel.

UVC Holding Graz-Manager Fred Laure: „Die niedrige Halle in Kaposvar hat uns Probleme bereitet, aber zum Glück haben die Burschen im Golden Set nochmals alles reingeschmissen. Sie sind im Entscheidungssatz gleich mit 4:0 in Führung gegangen, waren dann auch gut am Block. Über unseren nächsten Gegner wissen wir noch nicht allzu viel. Aufgrund der Situation im Gazastreifen haben wir vorgeschlagen, dass wir beide Heimspiele in Graz austragen. Das wollten sie aber nicht. Somit spielen wir am 28.11. um 19:30 Uhr in Graz und am 5.12. in Israel.“

Linz-Steg-Coach Schwab: „Müssen uns vor keinem Gegner fürchten!“
Ein Steiermark-Derby eröffnet am Freitag die achte AVL Women-Runde: Der TSV Sparkasse Hartberg empfängt Titelverteidiger UVC Holding Graz. Am Samstag ist das Spitzentrio im Einsatz. Tabellenführer ASKÖ Linz/Steg trifft auf SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz, die SG Prinz Brunnenbau Volleys gastiert beim VC Tirol. Rekord-Champion SG VB NÖ Sokol/Post tritt bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg an. Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn und Vizemeister ATSC Wildcats Klagenfurt bestreiten das Keller-Duell. Die beiden Nachzügler sind noch sieglos.

Graz startete mit drei Niederlagen, fand aber dann in die Spur und feierte vier Siege in Folge. Kapitänin Eva Dumphart und Co. sind daher gegen die Hartbergerinnen auch klar zu favorisieren. Erst am Mittwoch unterstrich das Meister-Team seine gute Form mit dem Einzug ins ÖVV-Cup-Final4.

Linz/Steg ist aufgrund des besten Satzverhältnisses die Nummer eins vor den Prinz Brunnenbau Volleys und Sokol/Post. Für die Stahlstädterinnen sind drei Punkte gegen Trofaiach/Eisenerz Pflicht. „Alle Spiele bzw. Sätze, die wir relativ konstant gespielt haben, konnten wir gewinnen. Wenn wir unser normales Leistungsvermögen abrufen, müssen wir uns mit Sicherheit vor keinem Gegner fürchten. Gegen Trofaiach/Eisenerz ist es nicht anders“, blickt Linz-Steg-Coach Roland Schwab auf die kommende Aufgabe. In Reihen der Steirerinnen steht übrigens mit Julia Mitter die aktuell beste AVL-Scorerin. Die erst 17-Jährige erzielte bereits 109 Punkte.

Spannung verspricht auch das Aufeinandertreffen des VC Tirol mit den Prinz Brunnenbau Volleys. Die Oberösterreicherinnen haben einen sensationellen Saisonstart hingelegt, liegen mit Linz-Steg gleichauf. Die Innsbruckerinnen haben aber nur einen Sieg weniger (5) auf ihrem Konto, stellen mit Olivia Rusek (96 Punkte) die zweitbeste Angreiferin der Liga. Ihr sind gleich zwei „Prinzessinnen“ auf den Fersen: Diana Mitrengova und Martyna Walter (je 95). Das Team aus Perg stellt auch die beste Mittelblockerin. Jordan Tucker sorgte in sieben Spielen für 21 Punkte.

Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg liegt drei Punkte hinter Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post, Samstag trifft man einander im Sportzentrum Rif. „Mit Demut und Unentschlossenheit werden wir nichts erreichen. Wer Sokol/Post schlagen will, muss an seine Chance glauben. Wir benötigen Mut, Konzentration, Willensstärke und vor allem eine überragende sportliche Leistung“, erläutert PSVBG-Coach Ulrich Sernow, der am Samstag auf Kapitänin Ingrida Zauere verzichten muss. In der vergangenen Saison konnten die Salzburgerinnen auswärts in vier Sätzen gewinnen. „Daran müssen wir denken“, so Angreiferin Barbora Cidlikova, „alle Zweifel aus dem Weg räumen.“ Und Mittelblockerin Lisa Sernow gibt die Devise für Samstag aus: „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Das muss unser Motto sein!“

Bisamberg/Hollabrunn und Klagenfurt konnten noch keinen Sieg einfahren. Für ein Team wird die Pleitenserie im Keller-Derby enden. Im Lager der Kärntnerinnen glaubt man an einen Aufwärtstrend. „Wir steigern uns stetig, haben uns zuletzt allerdings selbst ein Bein gestellt“, erklärt ATSC-Trainer Helmut Voggenberger. „Abhaken und weitermachen“ ist daher die Wildcats-Devise in dieser Woche.

AVL Women, 8. Runde
16.11., 20:30: TSV Sparkasse Hartberg – UVC Holding Graz
17.11., 17:00: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – ATSC Wildcats Klagenfurt
17.11., 18:00: VC Tirol – SG Prinz Brunnenbau Volleys
17.11., 18:30: ASKÖ Linz/Steg – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
17.11., 19:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG VB NÖ Sokol/Post

VCA empfängt am Freitag Weiz, Graz fordert am Samstag Aich/Dob in der VL Men
Die SG VCA Amstetten NÖ steht zwar am Ende der DenizBank AG VL-Tabelle, beim ÖVV-Cupsieger ist man aber zuversichtlich, bald die Trendwende zu schaffen. Ausgerechnet eine Niederlage könnte ein wichtiger Schritt vorwärts gewesen sein. Denn Amstetten zwang am Dienstag Tabellenführer und Meister SK Posojilnica Aich/Dob in einen fünften Satz, bot eine wirklich starke Leistung. Am Freitag empfangen die Mostviertler den VBC TLC Weiz. Die Steirer halten ebenfalls bei fünf Punkten.

„Wir haben gezeigt, dass wir mit Top-Teams mitspielen können. Viel entscheidender ist aber, dass wir am Freitag Weiz besiegen. Dann sind wir wieder voll dabei im Kampf um die Playoffplätze“, erläutert VCA-Sportdirektor Michael Henschke, dessen Spieler schon am Sonntag gegen den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt um den Einzug ins ÖVV-Cup-Final4 kämpfen.

Meister Aich/Dob ist die Nummer eins im heimischen Herren-Volleyball, führt die Tabelle mit sechs Siegen in sechs Spielen an. Dass die Südkärntner aber nicht unverwundbar sind, zeigte sich eben erst in Amstetten. Sportdirektor Martin Micheu war nach dem Spiel überaus verstimmt, warf seinen Spielern fehlende Einstellung vor. Mitunter inferior sei die Leistung gewesen. Dementsprechend fordert Micheu am Samstag eine Reaktion. Aich/Dob empfängt mit dem UVC Holding Graz die aktuell zweite Kraft. Die Murstädter mussten sich in dieser Saison bewerbsübergreifend erst einmal geschlagen geben. Am 3. Oktober erwies sich Aich/Dob als eine Nummer zu groß.

Den fünften DenizBank AG VL-Sieg peilt Vizemeister Union Raiffeisen Waldviertel am Samstag in Klagenfurt an. „Wir sehen uns als klarer Favorit. In der riesigen Halle ist es aber immer schwierig zu spielen. Daher benötigen wir eine kompakte und fokussierte Leistung mit wenigen Eigenfehlern. Wenn uns das gelingt, kommen wir mit drei Punkten nach Hause“, erklärt URW-Co-Trainer Petr Calabek vor dem Duell mit den Wörther-See-Löwen.

DenizBank AG VL
16.11., 19:00: SG VCA Amstetten NÖ – VBC TLC Weiz
17.11., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – UVC Holding Graz
17.11., 20:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – SG Union Raiffeisen Waldviertel

ÖVV-Cup
Herren-Viertelfinale

04.11.: UVC Holding Graz – UVC Ried/Innkreis 3:1 (25:17, 25:20, 18:25, 27:25)
18.11., 14:30: WAT Tigers Sport – VBC TLC Weiz
18.11., 16:00: SG VCA Amstetten NÖ – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
18.11., 17:00: TSV Volksbank Hartberg – Sportunion St. Pölten

Damen-Viertelfinale
14.11.: UVC Holding Graz – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:15, 25:21, 25:19)
18.11., 16:00: TI-TANTUM-volley – ATSC Wildcats Klagenfurt
18.11., 17:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG Union Bisamberg/Hollabrunn
18.11., 18:00: SG VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg

Final4 Damen und Herren
Raiffeisen Sportpark Graz
22.02.: Halbfinalspiele (Reihenfolge und Uhrzeit stehen noch nicht fest)
23.02., 17.45: Finale Damen (live in ORF Sport+)
23.02., 20.15: Finale Herren (live in ORF Sport+)

Presseinfo AVL/VL Men/ÖVV/Agentur sportlive

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

15.11.2018