Volleyball

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Ein Steiermark-Derby eröffnete am Freitag die achte AVL Women-Runde: Titelverteidiger UVC Holding Graz setzte sich beim TSV Sparkasse Hartberg in 76 Minuten 3:0 (25:15, 25:10, 27:25) durch, feierte nach drei Niederlagen zum Auftakt bereits den fünften Sieg in Folge. Zumindest bis Samstagabend steht das Meisterteam rund um Kapitänin Eva Dumphart auf Rang vier. Hartberg ist Achter.

Topscorerinnen waren Katharina Almer (13 Punkte) und Birgit Beinsen (4) bzw. Birgit Ebster-Schwarzenberger (11), Linda Peischl und Eva Dumphart (je 7). Stats: Angriffspunkte 21:36, Asse 4:9, Blockpunkte 5:5 und Eigenfehler 27:20.

Am Samstag ist das Spitzentrio im Einsatz. Tabellenführer ASKÖ Linz/Steg trifft auf SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz, die SG Prinz Brunnenbau Volleys gastiert beim VC Tirol. Rekord-Champion SG VB NÖ Sokol/Post tritt bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg an. Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn und Vizemeister ATSC Wildcats Klagenfurt bestreiten das Keller-Duell. Die beiden Nachzügler sind noch sieglos.

Linz-Steg-Coach Schwab: „Müssen uns vor keinem Gegner fürchten!“
Linz/Steg ist aufgrund des besten Satzverhältnisses die Nummer eins vor den Prinz Brunnenbau Volleys und Sokol/Post. Für die Stahlstädterinnen sind drei Punkte gegen Trofaiach/Eisenerz Pflicht. „Alle Spiele bzw. Sätze, die wir relativ konstant gespielt haben, konnten wir gewinnen. Wenn wir unser normales Leistungsvermögen abrufen, müssen wir uns mit Sicherheit vor keinem Gegner fürchten. Gegen Trofaiach/Eisenerz ist es nicht anders“, blickt Linz-Steg-Coach Roland Schwab auf die kommende Aufgabe. In Reihen der Steirerinnen steht übrigens mit Julia Mitter die aktuell beste AVL-Scorerin. Die erst 17-Jährige erzielte bereits 109 Punkte.

Spannung verspricht auch das Aufeinandertreffen des VC Tirol mit den Prinz Brunnenbau Volleys. Die Oberösterreicherinnen haben einen sensationellen Saisonstart hingelegt, liegen mit Linz-Steg gleichauf. Die Innsbruckerinnen haben aber nur einen Sieg weniger (5) auf ihrem Konto, stellen mit Olivia Rusek (96 Punkte) die zweitbeste Angreiferin der Liga. Ihr sind gleich zwei „Prinzessinnen“ auf den Fersen: Diana Mitrengova und Martyna Walter (je 95).

Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg liegt drei Punkte hinter Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post, Samstag trifft man einander im Sportzentrum Rif. „Mit Demut und Unentschlossenheit werden wir nichts erreichen. Wer Sokol/Post schlagen will, muss an seine Chance glauben. Wir benötigen Mut, Konzentration, Willensstärke und vor allem eine überragende sportliche Leistung“, erläutert PSVBG-Coach Ulrich Sernow, der am Samstag auf Kapitänin Ingrida Zauere verzichten muss. In der vergangenen Saison konnten die Salzburgerinnen auswärts in vier Sätzen gewinnen. „Daran müssen wir denken“, so Angreiferin Barbora Cidlikova, „alle Zweifel aus dem Weg räumen.“ Und Mittelblockerin Lisa Sernow gibt die Devise für Samstag aus: „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Das muss unser Motto sein!“

Bisamberg/Hollabrunn und Klagenfurt konnten noch keinen Sieg einfahren. Für ein Team wird die Pleitenserie im Keller-Derby enden. Im Lager der Kärntnerinnen glaubt man an einen Aufwärtstrend. „Wir steigern uns stetig, haben uns zuletzt allerdings selbst ein Bein gestellt“, erklärt ATSC-Trainer Helmut Voggenberger.

AVL Women, 8. Runde
16.11.: TSV Sparkasse Hartberg – UVC Holding Graz 0:3 (15:25, 10:25, 25:27)
17.11., 17:00: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – ATSC Wildcats Klagenfurt
17.11., 18:00: VC Tirol – SG Prinz Brunnenbau Volleys
17.11., 18:30: ASKÖ Linz/Steg – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
17.11., 19:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG VB NÖ Sokol/Post

ÖVV-Cupsieger Amstetten schlägt Weiz und verlässt Tabellenende
ÖVV-Cupsieger SG VCA Amstetten NÖ fuhr in seinem achten DenizBank AG VL-Saisonspiel den zweiten Sieg ein, schlug am Freitag den VBC TLC Weiz souverän 3:0 (25:17, 25:22, 25:20) und verbesserte sich auf Rang fünf. Die Steirer rutschten ans Tabellenende. Bereits am Sonntag sind beide Teams erneut im Einsatz. Amstetten empfängt im Cup-Viertelfinale den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt. Weiz kämpft in Wien beim WAT Tigers Sport um ein Final4-Ticket.

Topscorer in der Johann Pölz-Halle waren Cameron Branch (20 Punkte), Maciej Kleinschmidt (10) und Fabian Schmiedbauer (7) bzw. Dimitar Dulchev (17), Kemal Imsirovic (5), Reinhard Hölzel und Sebastian Schweighofer (je 4). Stats: Angriffspunkte 39:27, Asse 4:3, Blockpunkte 6:7 und Eigenfehler 22:26.

„Der erste Heimsieg fühlt sich gut an. Die Mannschaft konnte sich in allen Bereichen verbessern, die Taktik wurde gut umgesetzt. So kann es gerne weitergehen“, zeigte sich VCA-Coach Jan Schmidt zufrieden. Sportdirektor Michael Henschke fügte hinzu: „Die erhofften drei Punkte wurden eingefahren. Wir sind jetzt wieder im Geschäft und können den kommenden Aufgaben positiv entgegensehen.“

Graz fordert im Schlager Aich/Dob
Meister SK Posojilnica Aich/Dob bittet am Samstag den UVC Holdingg Graz zum Schlager in seine JUFA-Arena. Die Südkärntner führen die Tabelle mit sechs Siegen in sechs Spielen an. Dass sie aber nicht unverwundbar sind, zeigte sich erst am Dienstag in Amstetten, als man über fünf Sätze gehen musste. Sportdirektor Martin Micheu war nach dem Match überaus verstimmt, warf seinen Spielern fehlende Einstellung vor. Mitunter inferior sei die Leistung gewesen. Dementsprechend fordert Micheu am Samstag eine Reaktion. Graz ist die aktuell zweite Kraft, musste sich in dieser Saison bewerbsübergreifend erst einmal geschlagen geben. Am 3. Oktober erwies sich Aich/Dob als eine Nummer zu groß.

Den fünften DenizBank AG VL-Sieg peilt Vizemeister Union Raiffeisen Waldviertel am Samstag in Klagenfurt an. „Wir sehen uns als klarer Favorit. In der riesigen Halle ist es aber immer schwierig zu spielen. Daher benötigen wir eine kompakte und fokussierte Leistung mit wenigen Eigenfehlern. Wenn uns das gelingt, kommen wir mit drei Punkten nach Hause“, erklärt URW-Co-Trainer Petr Calabek vor dem Duell mit den Wörther-See-Löwen.

DenizBank AG VL
16.11.: SG VCA Amstetten NÖ – VBC TLC Weiz 3:0 (25:17, 25:22, 25:20)
17.11., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – UVC Holding Graz
17.11., 20:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – SG Union Raiffeisen Waldviertel

ÖVV-Cup
Herren-Viertelfinale

04.11.: UVC Holding Graz – UVC Ried/Innkreis 3:1 (25:17, 25:20, 18:25, 27:25)
18.11., 14:30: WAT Tigers Sport – VBC TLC Weiz
18.11., 16:00: SG VCA Amstetten NÖ – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
18.11., 17:00: TSV Volksbank Hartberg – Sportunion St. Pölten

Damen-Viertelfinale
14.11.: UVC Holding Graz – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:15, 25:21, 25:19)
18.11., 16:00: TI-TANTUM-volley – ATSC Wildcats Klagenfurt
18.11., 17:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG Union Bisamberg/Hollabrunn
18.11., 18:00: SG VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg

Final4 Damen und Herren
Raiffeisen Sportpark Graz
22.02.: Halbfinalspiele (Reihenfolge und Uhrzeit stehen noch nicht fest)
23.02., 17.45: Finale Damen (live in ORF Sport+)

23.02., 20.15: Finale Herren (live in ORF Sport+)

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

16.11.2018