Volleyball

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Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post ist am Samstag in die Erfolgsspur zurückgekehrt, gewann in der 9. AVL Women-Runde gegen den VC Tirol 3:1 (25:15, 22:25, 25:14, 25:16) und überholte die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg, ist nun erster Verfolger von Leader Askö Linz-Steg.

Einen ganz klaren Sieg fuhr der Vizemeister der vergangenen Saison ein. Der ATSC Wildcats Klagenfurt schlug den TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:16, 25:19, 25:11). Topscorerinnen waren Noemi Oiwoh (18) und Ana Bajic (12) bzw. Birgit Beinsen (12) und Julia Rybar (6). Angriffspunkte 35:21, Asse 9:3, Blockpunkte 13:6 und Eigenfehler 16:18. „Das war eine klare Sache! Wir waren in allen Elementen überlegen, haben neun Punkte am Service und 13 Punkte am Block gemacht. Für drei Sätze kann sich das sehen lassen“, berichtete Wildcats-Coach Helmut Voggenberger.

AVL Women, 9. Runde
23.11.: SG Prinz Brunnenbau Volleys – ASKÖ Linz/Steg 1:3 (17:25, 18:25, 25:22, 21:25)
24.11.: SG VB NÖ Sokol/Post – VC Tirol 3:1 (25:15, 22:25, 25:14, 25:16)
24.11.: ATSC Wildcats Klagenfurt – TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:16, 25:19, 25:11)
25.11., 16:00: UVC Holding Graz – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
25.11., 17:00: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – SG Union Bisamberg/Hollabrunn

14. Runde
25.11., 14:00: TSV Sparkasse Hartberg – VC Tirol

Waldviertel gewinnt NÖ-Derby gegen Amstetten in VL Men
Die SG Union Raiffeisen Waldviertel gewann das Niederösterreich-Derby in der Stadthalle Zwettl gegen ÖVV-Cupsieger SG VCA Amstetten NÖ 3:0 (25:21, 27:25, 25:21), hält nun bei sieben Siegen in zehn DenizBank AG VL-Spielen und festigte Platz zwei.

URW-Coach Zdenek Smejkal bereitet weiterhin die Personalsituation sorgen. Einige Spieler sind verletzt, andere angeschlagen und nur begrenzt einsatzfähig. „Daher ist es uns momentan nicht möglich, eine Top-Leistung abzurufen, aber Einsatz und Kampfbereitschaft stimmen. Ich bedanke mich bei allen Spielern und natürlich unserem tollen Publikum, ohne Unterstützung unserer Fans wären solche Siege nicht möglich“, resümierte Smejkal. VCA-Sportdirektor Michael Henschke: „Wenn man so katastrophal serviert wie wir, dann darf man sich über die Niederlage nicht wundern. Wir sind ihnen zwar wieder ein Stück nähergekommen, aber es war für uns in diesem Spiel mehr möglich!“

Topscorer waren Lars Bornemann (16), Nathan Fullerton (15) und Rudinei Boff (9) bzw. Cameron Branch (19), Arthur Darmois (8), Fabian Schmidbauer, Kornel Kowalewski und Michael Ladner (je 3). Angriffspunkte 42:35, Asse 3:1, Blockpunkte 13:6 und Eigenfehler 25:19.

Der UVC Ried/Innkreis bezwang den UVC Holding Graz 3:2 (20:25, 27:25, 20:25, 25:19, 15:13) und verbesserte sich dank des dritten Siegs im siebenten Spiel auf Rang vier hinter den Murstädtern. „Es war ein spannendes Auf und Ab. Auch im 5. Satz, in dem wir uns dann zum Glück knapp durchsetzen konnten“, so Ried-Mittelblocker Felix Breit. Topscorer waren Tomasz Rutecki, Markus Berger (je 20) und Niklas Stooß (12) bzw. Michael Murauer (30), Tiago Pereira (14) und Clemens Unterberger (9). Angriffspunkte 48:56, Asse 9:10, Blockpunkte 13:15, Eigenfehler 26:37. Am Sonntag empfängt Ried Titelverteidiger und Tabellenführer SK Posojilnica Aich/Dob.

Keine Punkte gab es für den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt, der in seiner Heimhalle gegen den VBC TLC Weiz 1:3 (25:27, 25:13, 19:25, 21:25) den Kürzeren zog. „Im ersten Satz hat von uns niemand zu seiner Form gefunden. Im zweiten sind wir dann über sie drübergefahren, aber danach haben wir wieder viel zu viele Eigenfehler begangen“, erklärte WSL-Managerin Karin Frühbauer. Topscorer Simon Frühbauer (14), Markus Schloffer (10) und Simon Baldauf (9) bzw. Reinhard Hölzl (14), Dimitar Dulchev (12), Kemal Imsirovic und Sebastian Schweighofer (je 11). Angriffspunkte 42:46, Blockpunkte 12:5, Eigenfehler 39:36. Klagenfurt gastiert am Sonntag in Graz.

DenizBank AG VL
24.11.: UVC Ried/Innkreis – UVC Holding Graz 3:2 (20:25, 27:25, 20:25, 25:19, 15:13)
24.11.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – VBC TLC Weiz 1:3 (25:27, 25:13, 19:25, 21:25)
24.11.: SG Union Raiffeisen Waldviertel – SG VCA Amstetten NÖ 3:0 (25:21, 27:25, 25:21)
25.11., 16:00: UVC Ried/Innkreis – SK Posojilnica Aich/Dob
25.11., 18:30: UVC Holding Graz – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt

Nordmänner behielten Oberhand im NÖ-Derby
In der neunten Runde der DenizBank AG Volley League Men kam es am Samstagabend zum zweiten niederösterreichischen Derby der Saison zwischen der SG VCA Amstetten NÖ und der SG Union Raiffeisen Waldviertel. Schauplatz des Duells war die Sporthalle in Zwettl, welche sich im wohl prestigeträchtigsten Aufeinandertreffen der Bundesliga immer als Zuschauermagnet präsentiert.

Viel zu holen gab es für die Mostviertler im hohen Norden aber nicht. „“Wenn man so katastrophal serviert wie wir, dann darf man sich über die Niederlage nicht wundern“, ärgerte sich VCA Sportdirektor Michael Henschke nach der Partie. Zu wenig Druck konnte auf den Derbygegner aufgebaut werden, mit 21-25, 25-27 und 21-25 hielt man sich aber trotz der 0-3 Niederlage achtbar: Wir sind ihnen zwar wieder ein Stück nähergekommen, aber es war mehr für uns in diesem Spiel möglich“.

Bereits am Dienstag geht es für die Amstettner weiter, nämlich im CEV Challenge Cup. Dort müssen sie noch ein Stückchen weiter in den Norden reisen, denn der Gegner lautet Savo Volley Kuopio. Am Mittwoch findet das Hinspiel in Finnland statt, das Retourmatch folgt am Dienstag darauf in der Johann-Pölz-Halle.

9. Runde DenizBank AG Volley League Men
SG Union Raiffeisen Waldviertel – SG VCA Amstetten NÖ 3-0
25-21 (23 min), 27-25 (28 min), 25-21 (23 min)
Topscorer: Lars Bornemann (16), Nathan Fullerton (15), Rudinei Boff (9) bzw. Cameron Branch (19), Arthur Darmois (8)

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/Medienbetreuung VCA Amstetten NÖ

24.11.2018