Basketball

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Sowohl die Klosterneuburg Dukes als auch der BC Vienna verpassen ihre letzte Chance den Aufstieg im Alpe Adria Cup zu wahren. Während die Dukes sich in Kroatien knapp geschlagen mussten, verlor der BC Vienna schlussendlich deutlich in Slowenien.

Alpe Adria Cup:
BC Adriaoil Skrljevo – BK Klosterneuburg Dukes 100:91 (30:23, 50:50, 72:68)
KK Sencur GGD – BC Vienna 94:66 (25:18, 52:27, 69:45)

BC Adriaoil Skrljevo – BK Klosterneuburg Dukes 100:91 (30:23, 50:50, 72:68)
Beste Werfer Dukes: Miletic 26, Greimeister 22, Burgemeister 18

Obwohl sie zahlreiche Ausfälle zu verkraften hatten, zeigten die Dukes eine aufopferungsvolle Leistung in Kroatien und mussten sich letztlich nur knapp geschlagen geben. Mit einer „Rumpftruppe“ mussten die Klosterneuburger in Kroatien antreten. Neben Momo Lanegger und Max Hopfgartner, die mit dem Nationalteam im Einsatz sind, fehlte auch der angeschlagene Center Edin Bavcic, außerdem war es das erste Spiel ohne Timur Bas. Auch Headcoach Werner Sallomon war aus privaten Gründen nicht vor Ort, für ihn übernahm Damir Zeleznik. Skrljevo übernahm schnell die Kontrolle und lag nach drei Minuten bereits 12:4 voran. Die Kroaten nützten ihre Überlegenheit am Rebound und verschafften sich so immer wieder zweite Chancen. Beim Stand von 17:8 waren die Dukes aber in der Lage aufzudrehen und sich auf 17:15 heranzuarbeiten. Zwei Minuten vor der Viertelpause schafften sie den Ausgleich. Die Schlussphase gehörte aber wieder den Gastgebern, die das erste Viertel mit 30:23 für sich entschieden. Während Skrljevo oft von außen erfolgreich blieb, setzten die Dukes vor allem Christoph Greimeister unter dem Korb gut in Szene. Im zweiten Viertel kamen die Gäste schnell wieder heran und es blieb lange Zeit eine Partie auf Augenhöhe.

Mit der Auswechslung von Greimeister und der dadurch bedingten kleinen Aufstellung wurde es ungleich schwieriger für die Klosterneuburger, die auf 39:47 zurückfielen. Angeführt von Miletic kämpften sich die Dukes aber wieder zurück. Ein spektakulärer And-1 vom wieder eingewechselten Greimeister sorgte schließlich für den 50:50-Halbzeitstand. Gleich nach Seitenwechsel fasste Juri Blazevic sein viertes Foul aus, was die Aufgabe für die ohnehin schon ersatzgeschwächten Dukes nicht einfacher machte. Dennoch zeigten sie nach wie vor eine beeindruckende Leistung und gingen sogar in Führung. Das Spiel wurde nun intensiver und schneller, so häuften sich aber auch die Fehler auf beiden Seiten. Skrlejvo ging mit einem knappen 72:68 ins Schlussviertel. Auch da ging es weiterhin eng zur Sache, die tapfer kämpfenden Klosterneuburger ließen sich lange nicht abschütteln. In der Schlussphase erhöhten die Gastgeber aber den Druck und zogen auf 87:78 davon. Die Kroaten sorgten immer wieder mit schwierigen Dreipunktern für Furore, die Dukes stemmten sich aber vehement gegen die drohende Niederlage. Näher als fünf Punkte kamen sie aber nicht mehr heran, letztlich mussten sie sich knapp geschlagen geben, konnten das Spielfeld aber erhobenen Hauptes verlassen.

KK Sencur GGD – BC Vienna 94:66 (25:18, 52:27, 69:45)
Beste Werfer: Radakovics 19, Haughton 19, Detrick 14

Auch für den BC Vienna ist der Zug für den Aufstieg in die nächste Phase abgefahren. Die Wiener bleiben auch im vierten Alpe Adria Cup in dieser Saison sieglos. Der KK Sencur .hingegen feierte seinen ersten Erfolg. Im ersten Viertel konnten die Wiener mit den Slowenen noch mithalten. Im zweiten Abschnitt schalteten die Gastgeber allerdings einen Gang höher und ließen dem Team von Luigi Gresta keine Chance. Dennoch wusste bei den Gästen vor allem Neuzugang David Haughton zu überzeugen, der mit 19 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double auflegte. Auch Paul Radakovics stemmte sich gegen die Niederlage. Wie Haughton verbuchte der Wiener ebenfalls 19 Punkte. Einmal mehr zog der BC Vienna am Rebound den Kürzeren (45:32). Die Wiener mussten schließlich in Slowenien 66:94 geschlagen geben.

Presseinfo ABL

01.12.2018