Volleyball, AVL

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Die elfte AVL-Runde hat es in sich: Rekordmeister und Tabellendritter SG VB NÖ Sokol/Post fordert am Samstag ab 17 Uhr in der Posthalle Wien Ligaprimus ASKÖ Linz/Steg, brennt nach der deutlichen 0:3-Schlappe in der Hinrunde und dem Aus im ÖVV-Cup (2:3) auf Revanche.

Linz-Steg ist seit acht Bewerbsspielen ungeschlagen. Gelingt es den Stahlstädterinnen, den Erfolgslauf zu prolongieren, würde man sich von Sokol/Post schon deutlich absetzen. Aktuell trennen die beiden Teams vier Punkte. Trainer Roland Schwab sieht seine Spielerinnen in guter Verfassung: „Mein Team ist derzeit sehr ausgeglichen. Selbst wenn eine Spielerin einen schlechten Tag hat, können wir gut reagieren. Das ist sowohl für das tägliche Training als auch in den Spielen ein großer Vorteil. Es ist natürlich gut zu wissen, dass wir Sokol/Post in dieser Saison schon mit verschiedenen Formationen schlagen konnten. Ich denke aber, dass sie momentan besonders gefährlich sind, da sie in den vergangenen drei Runden zweimal knapp verloren haben und das Momentum umso mehr auf ihre Seite zurückholen wollen. Wir müssen uns auf eine beherzt kämpfende Mannschaft einstellen, die um jeden Preis gewinnen will.“

Nur eine halbe Stunde später empfängt die zweitplatzierte Prinz Brunnenbau Volleys die Meister-Damen des UVC Holding Graz (4.). Das Kräfteverhältnis des ersten Saisonduells (3:0 Perg) scheint aufgehoben. Die Murstädterinnen kamen zwar nach ihrem Double-Gewinn nur schwer in die Gänge, sind aber mittlerweile wieder in der Spur und Perg sowie Sokol/Post auf den Fersen.

Der wiedererstarkte Vorjahrsfinalist ATSC Klagenfurt (7.) gastiert beim VC Tirol (.6) – ein Schlüsselspiel im Kampf um ein Viertelfinal-Ticket (18 Uhr). Die Wildcats haben die Hypothek eines katastrophalen Saisonstarts zu tragen, nach zehn Punkten in den vergangenen vier Spielen dürfen sie sich aber wieder leise Hoffnung auf einen Top-6-Platz machen. Um die kleine Chance am Leben zu halten, sind drei Punkte in Innsbruck Pflicht. In der Hinrunde hatte der VCT leichtes Spiel, fuhr einen Kantersieg ein.

Die Papierform weist die Spielerinnen der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg (5.) gegen die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz (8.) als klare Favoritinnen aus (18 Uhr). Wozu das Team von Headcoach Ulrich Sernow in der Lage ist, bewies es mit Tie-Break-Siegen über Sokol/Post und Graz. Vergangenes Wochenende setzte es allerdings einen Dämpfer: 1:3 in Klagenfurt. Am Samstag wollen die PSVBG-Damen in die Erfolgsspur zurückfinden, Trofaiach/Eisenerz wie schon vor zwei Monaten in die Schranken weisen. „In Klagenfurt hatten wir einen kleinen Hänger. Nun gilt es, an die Erfolge anzuknüpfen und einen Heimsieg einzufahren. Wir wollen in den drei Spielen bis zur kurzen Weihnachtspause maximale Leistung bringen“, so PSVBG-Trainer Sernow.

Bereits am Freitag (20.30 Uhr) kommt es zum Kellerderby zwischen TSV Sparkasse Hartberg (9.) und der SG Union Bisamberg/Hollabrunn. Der Aufsteiger aus Niederösterreich reist als siegloser Tabellenletzter in die Steiermark. Der einzige Punktgewinn gelang ausgerechnet im Heimspiel gegen die Hartbergerinnen. Diese befinden sich im Aufwind, gewannen sie doch erst am Samstag in Eisenerz.

AVL Women, 11. Runde
07.12., 20:30: TSV Sparkasse Hartberg – SG Union Bisamberg/Hollabrunn
08.12., 17:00: SG VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg
08.12., 17:30: SG Prinz Brunnenbau Volleys – UVC Holding Graz
08.12., 18:00: VC Tirol – ATSC Wildcats Klagenfurt
08.12., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

Presseinfo AVL Women/red.

06.12.2018