Volleyball

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AVL-Titelverteidiger UVC Holding Graz steht eine spannende Woche bevor. Den Auftakt macht am Samstag das Topduell der 12. Runde mit Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post. Mittwochabend kommt der italienische Serie A1-Klub Unet E-Work Busto Arsizio zum Hinspiel des CEV-Cup-Achtelfinales nach Graz. Am 22. Dezember gastiert Tabellenführer ASKÖ Linz/Steg im Raiffeisen Sportpark.

Graz steht am fünften Platz, hält bei sechs Siegen, Sokol/Post hat einen Erfolg mehr auf dem Konto, ist Dritter. Am vergangenen Wochenende gab es für beide Teams Rückschläge. Die Murstädterinnen verloren in Perg, Sokol/Post zog gegen Linz-Steg zum bereits dritten Mal in dieser Saison den Kürzeren. In der Hinrunde feierte der Rekordmeister eine 3:1-Erfolg.

Tabellenführer Linz-Steg geht am Samstag als klarer Favorit in das Duell mit dem TSV Sparkasse Hartberg, auch wenn die Steirerinnen mit zwei Siegen in Folge im Aufwind sind. „Gegen Hartberg haben wir heuer sowohl in der Meisterschaft als auch im Cup gewonnen. Am Samstag werden wir alles dafür tun, dass noch ein weiterer Erfolg dazukommt. Unser Ziel bleibt die direkte Halbfinal-Qualifikation“, so Linz-Steg-Trainer Roland Schwab.

Erster Verfolger der Stahlstädterinnen ist die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Den Oberösterreicherinnen steht ein schwieriges Auswärtsspiel beim ATSC Klagenfurt bevor. Die Wildcats rollen das Feld von hinten auf. Auf sieben Niederlagen folgten vier Siege. Der Rückstand auf einen Viertelfinalplatz beträgt nur noch vier Punkte. „Wir sind natürlich gewarnt. Allerdings denke ich, dass wir die Qualität haben, uns durchzusetzen. Unser großer Vorteil ist, dass alle Spielerinnen fit sind, wir bislang nicht einmal in den Trainings einen Ausfall zu verzeichnen hatten“, weiß Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Nach dem Match in Klagenfurt geht es für die Mühlviertlerinnen bereits in die Weihnachtspause. „Die haben sich die Mädels wirklich verdient. Ich freue mich schon auf 2019“, so Trauner.

Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg hat acht ihrer elf AVL-Saisonspiele gewonnen, ist Sokol/Post auf den Fersen. Beim abgeschlagenen Tabellenletzten SG Union Bisamberg/Hollabrunn sind eigentlich drei Punkte Pflicht. Der Aufsteiger konnte noch kein Spiel gewinnen. „Wir wollen Bisamberg schlagen und weitere Punkte anschreiben. Alle freuen sich über die bisherigen Ergebnisse, wissen aber auch, dass es noch sieben Spiele bis zum Ende des Grunddurchganges gibt“, so PSVBG-Hauptangreiferin Kelsey Bittinger.

Beim VC Tirol ging es in den vergangenen Wochen in der Tabelle nach unten. In sieben Spielen gab es nur einen Erfolg. Dank eines starken Saisonstarts ist die Bilanz mit 6:6 aber noch ausgeglichen. Beim SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz hoffen die Innsbruckerinnen auf den siebenten Saisonsieg. Denn sie brauchen im Kampf ums Playoff-Ticket Punkte. Die Wildcats liegen bei einem Spiel weniger mit vier Punkten Rückstand auf der Lauer.

AVL Women, 12. Runde
15.12., 17:00: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
15.12., 18:30: ASKÖ Linz/Steg – TSV Sparkasse Hartberg
15.12., 18:30: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – VC Tirol
15.12., 18:30: UVC Holding Graz – SG VB NÖ Sokol/Post
15.12., 19:00: ATSC Wildcats Klagenfurt – SG Prinz Brunnenbau Volleys

13. Runde
22.12., 17:30: UVC Holding Graz – ASKÖ Linz/Steg
22.12., 18:00: VC Tirol – SG Union Bisamberg/Hollabrunn
22.12., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – TSV Sparkasse Hartberg
22.12., 18:30: SG VB NÖ Sokol/Post – ATSC Wildcats Klagenfurt
18.01., 19:30: SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

CEV-Cup-Achtelfinale
19.12., 19:00: UVC Holding GRAZ – Yamamay e-work BUSTO ARSIZIO
24.01., 20:30: Yamamay e-work BUSTO ARSIZIO – UVC Holding GRAZ

Letztes Spiel des Jahres für Perger Prinzessinnen in Klagenfurt
Mit dem 12. Spieltag in der Austrian Volley League Women endet für die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg ein herausragendes Jahr 2018. In Klagenfurt treffen sie auf die Wildcats um 19:00 Uhr, ehe es für die Mannschaft von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova in die verdiente Weihnachtspause geht.

„Wir können richtig stolz in die Weihnachtspause gehen. Die haben sich die Mädels wirklich verdient. Das waren jetzt anstrengende Wochen, aber es scheint als hätten sie nichts von ihrer Substanz verloren“, berichtete Pergs Sportdirektor Josef Trauner. Nach dem wichtigen Sieg gegen Graz letzte Woche in der Donauwell-Arena ist den Prinzessinnen der zweite Platz vor dem Jahreswechsel nicht mehr zu nehmen.

Unsere Saisonvorgaben sind sehr hoch. Wir wollen die Erfolge von 17/18 wiederholen. Da standen wir im Cup Final Four und haben das Playoff erreicht. Für die Cupendspiele in Graz sind wir schon wieder qualifiziert und derzeit liegen wir auf dem zweiten Ligaplatz. Ich freue mich schon auf 2019″, erklärte Trauner.

18 Grunddurchgangsspiele haben die Pergerinnen in diesem Jahr gespielt. Davon haben sie lediglich drei Matches verloren. Vor wenigen Wochen feierten sie eine unglaubliche Premiere im Europapokal, wo sie in zwei Spielen gegen den italienischen Spitzenclub Monza über weite Strecken mithalten haben können. „Eine eindrucksvolle Bilanz. Wäre richtig cool, wenn die auch gegen Klagenfurt hält“, so der Sportdirektor.

Mit den Wildcats wartet aber auch ein Gegner, der sich wie die Prinzessinnen gerade im Aufwind befindet. Vier Spiele in Folge sind die Kärntnerinnen nun ungeschlagen in Österreichs höchster Spielklasse. Das Hinspiel ging zwar klar an die Mühlviertlerinnen, aber im letzten Jahr ging es in beiden Aufeinandertreffen mit den Klagenfurterinnen jeweils über fünf Sätze. „Wir sind natürlich gewarnt. Allerdings denke ich, dass wir die Qualität haben um uns durchzusetzen. Ein großer Vorteil von uns war heuer, dass alle Spielerinnen durchgehend fit waren und wir nicht einmal in den Trainings einen Ausfall zu verzeichnen hatten“, weiß Trauner.

12. Spieltag Austrian Volley League Women
ATSC Wildcats Klagenfurt – SG Prinz Brunnenbau Volleys
15/12/18 19:00 Uhr
BG Lerchenfelderstraße

Presseinfo Medienbetreuung SG Prinz Brunnenbau Volleys

ÖVV-Damen spielen 2019 in CEV European Golden League!
Österreichs Volleyball-Nationalteam der Damen spielt in der kommenden Saison in der CEV European Golden League! Dies wurde am Donnerstag in Luxemburg bekanntgegeben. 2018 hatten ÖVV-Kapitänin Srna Markovic und Co. sensationell in der Silver League Platz zwei hinter Schweden belegt. Die starken Leistungen machten sich für beide Teams bezahlt, wurden sie doch nun mit einem Ticket für die europäische Topliga belohnt.

Die Golden League geht 2019 mit zwölf Nationen, die in drei Vierer-Pools aufgeteilt sind, in seine zweite Auflage. Österreich bekommt es in der Gruppe B mit den Silbermedaillen-Gewinnerinnen aus Ungarn, EM-Quali-Gegner Kroatien und Frankreich zu tun. Alle drei sind auch bereits für die nächste Europameisterschaft qualifiziert. Die Vorrunde startet am 25. Mai. Jeder Teilnehmer absolviert sechs Gruppenspiele (Hin- u. Rückrunde). Das Final-Four steht am 21. und 22. Juni auf dem Programm.

Österreichs Herren sind 2019 wieder in der CEV European Silver League engagiert. Die Gegner heißen diesmal Griechenland, Ungarn und Bosnien-Herzegowina (Pool A). In der Gruppe B kämpfen Dänemark, Rumänien, Aserbaidschan und Georgien um den Final-Four-Einzug. Die Silver League startet am 25. Mai und geht am 29. Juni mit dem Endspiel zu Ende.

ÖVV-Sportdirektor Gottfried Rath: „Die European League 2019 wird ein Leckerbissen für unsere Fans und unsere Teams. Speziell die erstmalige Teilnahme der Damen an der Golden League bietet einen unglaublichen Mehrwert für die sportliche Entwicklung dieses jungen Teams. Wir treffen auf Kaliber wie Frankreich, Ungarn und Kroatien. Aktuell liegt der Fokus aber natürlich noch zu 100 Prozent auf der EM-Qualifikation Anfang Jänner. Danach starten wir mit unseren Nationalteams die Mission European League!“

CEV European Golden League Women 2019
Pool A: Tschechien, Slowakei, Schweden, Ukraine
Pool B: Österreich, Frankreich, Kroatien, Ungarn
Pool C: Aserbaidschan, Weißrussland, Finnland, Spanien

CEV Volleyball European Silver League Men 2019
Pool A: Österreich, Griechenland, Ungarn, Bosnien-Herzegowina
Pool B: Dänemark, Rumänien, Aserbaidschan, Georgien

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

14.12.2018