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Die Swans Gmunden eroberten sich durch einen souveränen Erfolg gegen die Fürstenfeld Panthers die Tabellenspitze zurück.

Die Oberwart Gunners feierten ihren vierten ABL-Sieg in Serie und kosteten somit den Lions die Tabellenführung. Die Kapfenberg Bulls fügten den Vienna D.C. Timberwolves deren erste Auswärtsniederlage zu.

Basketball Bundesliga | Bluelight Games:
Kapfenberg Bulls – Vienna D.C. Timberwolves 87:44 (28:11, 44:25, 68:39)
Fürstenfeld Panthers – Swans Gmunden 74:87 (16:15, 29:39, 48:67)
Gunners Oberwart – Traiskirchen Lions 78:65 (22:14, 38:28, 54:87)

Kapfenberg Bulls – Vienna D.C. Timberwolves 87:44 (28:11, 44:25, 68:39)
Beste Werfer Bulls: Wilson 19, Stegnjaic 19, Nelson-Henry 14
Beste Werfer Timberwolves: Cosic 10, D‘Angelo 10, Kolaric 9

Die Kapfenberg Bulls fügen die Vienna D.C. Timberwolves die erste Auswärtsniederlage zu. Bereits von Beginn weg übernahmen die Steirer die Kontrolle. Mit deutlich mehr Energie und einer sehenswerten Defensivleistung kaufte der amtierende Meister dem Aufsteiger früh den Schneid ab. Bereits nach dem ersten Viertel führte Kapfenberg mit 17 Punkten. Die Timberwolves fanden in diesem Spiel kein Rezept und der Rückstand vergrößerte sich kontinuierlich. Auch am Rebound griffen die Bulls deutlich konsequenter zu (46:30). Die Steirer feierten schließlich einen deutlichen 87:44 Erfolg.

Key-Facts:

Die Bulls gewannen alle Viertel.
Die Defense der Bulls zwang die Timberwolves zu schweren Würfen und15 Turnover.
Kapfenberg kontrollierte die Bretter mit 46:30 Rebounds.

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: “Gratulation an Kapfenberg. Das war mit Sicherheit die beste Defensivleistung eines Teams, die wir in dieser Saison erlebt haben. Wir haben mit zu wenig Energie begonnen, konnten uns zwar in der zweiten Halbzeit mit unserer Zonendefense besser ins Spiel bringen. Um das Spiel noch einmal spannend zu machen, hat es allerdings nicht gereicht.“

Patar Cosic, Spieler der Bulls: „Die Bulls starteten mit enorm viel Energie und hatten vor allem Defensiv einen richtig starken Tag. Wir konnten physisch heute nicht dagegenhalten. Gratulation an die Bulls.“

Milan Stegnjaic, Spieler der Bulls: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben über 40 Minuten die Intensität hochhalten können und verdient gewonnen.“

Mike Coffin, Headcoach der Bulls: „Das war eine sehr solide Leistung. Kompliment an meine Mannschaft für die Defensivleistung.“

Chancenlos beim Titelfavoriten
Die Vienna D.C. Timberwolves müssen am Samstag in der 11. Runde der Basketball Bundesliga die Überlegenheit von Meister Kapfenberg anerkennen und verlieren auswärts klar mit 44:87.

Die Wölfe liegen bereits im ersten Viertel mit 20 Punkten zurück, können das Spiel danach zehn Minuten lang ausgeglichen gestalten. Die Steirer bauen den Vorsprung im dritten Abschnitt aber weiter aus und die Wolves wechseln früh durch.

Vorentscheidung schon im ersten Viertel
Die Wiener müssen zusätzlich zu den Langzeitausfällen auf den erkrankten Julien Hörberg verzichten. Angeführt von Elijah Wilson und Milan Stegnjaic zeigen sich die Bulls von Beginn an sehr treffsicher, die Timberwolves hingegen haben gegen die aggressive Defense große Probleme. Immer wieder kommen die Kapfenberger nach schlechten offensiven Entscheidungen der Wölfe ins Laufen. In der 10. Minute heißt es bereits 28:8, Pero Cosic trifft kurz vor dem Buzzer noch einen Dreipunkter.

Im zweiten Viertel präsentieren sich die Wolves deutlich besser. Kapitän Philipp D’Angelo und Marko Kolaric sorgen vorne für Punkte, hinten greift eine Zonen-Verteidigung recht gut. Der Rückstand kann zweimal auf 14 Zähler verringert werden, offensiv sind die Wölfe aber am heutigen Tag zu zahnlos, um es noch spannend zu machen. Darien Nelson-Henry inside und Wilson von außen lassen die Hausherren bis zur Halbzeit auf 44:25 davonziehen.

Auch in Hälfte zwei klar unterlegen
Nach Seitenwechsel finden die Wiener überhaupt nicht ins Spiel, versuchen es zu sehr mit der Brechstange. Vujosevic und Co. legen einen 22:0-Run auf 66:27 hin. David Rados und Pezi Hofbauer können bis zum Viertelende auf 39:68 stellen.

Im Schlussabschnitt gelingt offensiv nicht mehr viel. Der 16-jährige Jakob Lohr feiert sein ABL-Debüt.

Bulls-Defense zu stark
„Kapfenberg hat heute die stärkste Defense gespielt, auf die wir im bisherigen Saisonverlauf getroffen sind, Gratulation an die Bulls zu dieser Leistung. Wir haben heute keinen guten Tag erwischt und konnten aufgrund der vielen Ausfälle auch nicht entsprechend reagieren. Uns ist klar, dass solche Niederlagen im Laufe einer langen Saison passieren können. Wichtig ist, dass wir bereits im kommenden Spiel eine gute Reaktion darauf zeigen“, meint Coach Hubert Schmidt, dessen Team weiter bei einer positiven Bilanz hält (6:5).

Am kommenden Samstag (17 Uhr) gastiert der UBSC Graz im Rahmen der Weihnachtsfeier im T-Mobile Dome. Der Eintritt ist für alle SpielerInnen und Mitglieder frei.

ABL, Samstag:
Kapfenberg Bulls – Vienna D.C. Timberwolves 87:44 (28:11, 44:25, 68:39)

Timberwolves: Cosic 10, D’Angelo 10, Kolaric 9, Rados 7, Hofbauer 3, Scott 3, Reichle 2, Nem. Nikolic, Nik. Nikolic, Lohr

Kapfenberg: Stegnjaic 19, Wilson 19, Nelson-Henry 14, Vujosevic 13, Bowles 5, Coffin 5, Hahn 5, Vötsch 5, Nakic 2, Schrittwieser, Magerböck

Fürstenfeld Panthers – Swans Gmunden 74:87 (16:15, 29:39, 48:67)
Beste Werfer: Car 22, Spaleta 20, Davis 14
Beste Werfer: Murati 21, White 19, Blazan 16

Die Fürstenfeld Panthers bleiben weiter sieglos in dieser Saison. Im ersten Viertel konnten die Steirer mit den Swans noch mithalten und gar mit einer knappen Führung ins zweite Viertel gehen. Von da an übernahmen die Schwäne allerdings die Kontrolle und landeten einen souveränen Erfolg gegen die Panthers. Durch die kleine Rotation fehlte den Panthers die Energie, um das Spiel länger offenzuhalten. Vor allem in der Zone spielten die Oberösterreicher ihre Vorteile gekonnt aus und erzielen 50 Punkte in der Zone. Mit diesem Erfolg eroberten sich die Schwäne die Tabellenführung zurück.

Key-Facts:

Die Swans erobern wieder die Tabellenführung.
Gmunden hatte klare Vorteile unter dem Korb (50 Punkte in der Zone, 44:28 Rebounds).
DIe Panthers bleiben weiter sieglos.

Marko Car, Spieler der Panthers: „Es war ein schweres Spiel für uns. Wir hatten erst vorgestern ein schweres Cup-Spiel. Wir konnten heute die Energie nicht auf das Parkett bringen. Wir hatten Probleme in der Offensive zu exekutieren. Wir haben dennoch nicht aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft.“

Markus Pinezich, Assistantcoach der Swans: „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt, es wartet allerdings noch viel Arbeit auf uns.“

Gunners Oberwart – Traiskirchen Lions 78:65 (22:14, 38:28, 54:87)
Beste Werfer Gunners: Lescault 16, Mikutis 13, Szkutta 12
Beste Werfer Lions: Danek 25, Rados 23, Güttl 6

Die Oberwart Gunners verlängern ihre Siegesserie und gewinnen gegen die Traiskirchen Lions 78:65. Die Gunners übernahmen in der ersten Halbzeit die Kontrolle über die Begegnung und zogen den Lions mit der Zonendefensive den Nerv. Die Lions konnten ohne Shawn Ray von außen kaum Gefahr ausüben (17% vom 3er) und das Pick and Roll die Gunners nicht stoppen. In der zweiten Halbzeit kämpften sich die Niederösterreicher durch zahlreiche Offensivrebounds und zweite Chancen zwar noch einmal zurück, zu kräfteraubend war allerdings die Aufholjagd der 6er Rotation der Löwen, um die Führung zu übernehmen. Die Gunners behielten die Nerven, trafen die besseren Entscheidungen und sicherten sich schließlich den vierten Sieg in Serie. Die Lions mussten nach der Niederlage ihre Tabellenführung wieder an Gmunden abgeben.

Key-Facts:

Die Gunners zwangen die Lions zu 18 Turnover.
Die Löwen hielten sich lange Zeit über die Offensivrebounds (17) im Spiel.
Oberwart feierte den vierten ABL-Sieg in Serie.

Sebastian Käferle, Kapitän der Gunners: „Wir hatten von Beginn weg die Kontrolle über diese Begegnung. Vor allem in der Defensive konnten wir unseren Plan gut umsetzen. Wir haben den Angriff der Lions in der zweiten Halbzeit als Team erfolgreich abgewehrt.“

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Gratulation an meine Mannschaft, ich bin sehr stolz. Wir haben uns nun fünf Siege in Serie hart erarbeitet.“

Benedikt Danek, Spieler der Lions: „Wir waren heute einfach nicht gut genug, um dieses Spiel zu gewinnen.“

Zoran Kostic, Headcoach der Lions: „Wir haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt. Wir konnten uns zwar noch einmal zurückkämpfen, haben dann aber in der entscheidenden Phase zu viele Fehler gemacht.“

Presseinfo ABL/Profs Media/Vienna D.C. Timberwolves

15.12.2018