Volleyball

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Titelverteidiger SK Aich/Dob feierte Dienstagabend in seinem zwölften DenizBank AG VL-Saisonspiel den zwölften Sieg, ließ in der JUFA-Arena Bleiburg ÖVV-Cupsieger SG VCA Amstetten NÖ keine Chance, gewann in 62 Minuten 3:0 (25:17, 25:18, 25:13).

Die Niederösterreicher hatten am 13. November für eine Überraschung gesorgt und in ihrer Heimhalle den Kärntnern den einzigen Punktverlust zugefügt.

Diesmal hatte Aich/Dob den Gegner stets im Griff und führt somit zur Hälfte des Grunddurchgangs bereits zwölf Punkte vor Vizemeister Union Raiffeisen Waldviertel und dem UVC Holding Graz. Topscorer waren Max Landfahrer, Matej Kök und Michal Hruska (je 11 Punkte) bzw. Niklas Etlinger (10), Maciej Kleinschmidt (8) und Arthur Darmois (6). Angriffspunkte 39:29, Asse 5:2, Blockpunkte 10:4, Eigenfehler 13:21. „Wir waren um zwei Klassen besser, in allen Elementen überlegen, konnten Spieler schonen. Es passt, wir sind in guter Form“, freute sich Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu.

Bereits am Donnerstag bittet Aich/Dob um 19 Uhr den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt zum Kärntner Derby in die JUFA-Arena. Micheu: „Ich erwarte mir, bevor es in die wohlverdiente Pause geht, einen klaren Sieg!“ Samstag steigen die letzten drei DenizBank AG VL-Partien 2018. Amstetten empfängt den UVC Weberzeile Ried/Innkreis. Der Cupsieger benötigt gegen den Tabellenvierten einen Sieg, um sich im Kampf um ein Halbfinal-Ticket zurückzumelden. Rieds Vorsprung auf Amstetten beträgt bereits sieben Punkte und drei Siege. Spielbeginn ist 18 Uhr. Zeitgleich trifft Schlusslicht Klagenfurt auf den VBC TLC Weiz. Die Wörther-See-Löwen können mit einem Sieg die rote Laterne an die Steirer abgeben. Ab 19 Uhr kommt es in der Sporthalle Zwettl zum Duell um Platz zwei zwischen Waldviertel und Graz!

DenizBank AG VL
18.12.: SK Posojilnica Aich/Dob – SG VCA Amstetten NÖ 3:0 (25:17, 25:18, 25:13)
20.12., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
22.12., 18:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – VBC TLC Weiz
22.12., 18:00: SG VCA Amstetten NÖ – UVC Weberzeile Ried/Innkreis
22.12., 19:00: SG Union Raiffeisen Waldviertel – UVC Holding Graz

Unmögliches Los für die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching?
Trentino Volley ist mit Abstand das schwerste Los, das die AlpenVolleys im CEV Cup Achtelfinale bekommen konnten. „Eigentlich müssten die Italiener in der Champions League spielen“, so Headcoach Stefan Chrtiansky. Die Trophäensammlung von Trento ist beeindruckend: 3x Champions League Sieger, 4x italienischer Meister, 3x Cup Sieger, 2x Supercup Sieger und 5x Clubweltmeister. Der letzte Erfolg liegt gerade ein paar Wochen zurück. Da holten die Italiener zum fünften Mal den Clubweltmeistertitel.

Es ist das Spiel David gegen Goliath. Die Außenseiterrolle gehört dabei den HYPO TIROL AlpenVolleys Haching. Die Tabellenführer der deutschen Volleyball Bundesliga trifft auf den Tabellenzweiten der italienischen Superlega. „Das ist ein Spiel mit Spaßfaktor“, so Libero Florian Ringseis. „Vielleicht unterschätzen sie uns ja!“

Headcoach Stefan Chrtiansky ist überzeugt von der Übermacht der Italiener. „Was wir brauchen, ist eine gewisse Lockerheit im Spiel. Wir legen unser Augenmerk auf die deutsche Meisterschaft. Es werden in Trento auch nur die Spieler auflaufen, die hundertprozentig fit sind. Wir brauchen den kompletten Kader für die letzten beiden schweren Auswärtsspiele in diesem Jahr.“ Gemeint sind hier die Begegnungen am 23.12.2018 in Frankfurt gegen die United Volleys und am 29. Dezember in Düren.

Die AlpenVolleys werden sich aber dennoch nicht einfach geschlagen geben. Man wird versuchen Trento mit Spielwitz und Lockerheit zu fordern. Was dann dabei herauskommt – wird man sehen!

Presseinfo DenizBank AG VL/HYPO TIROL AlpenVolleys Haching

18.12.2018