Volleyball

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Tabellenführer ASKÖ Linz/Steg feierte im Schlagerspiel der 13. AVL-Runde einen 3:1 (19:25, 25:15, 25:20, 25:23)-Erfolg beim Meister UVC Graz. Den Stahlstädterinnen glückte somit die Revanche für die Niederlage in der Hinrunde. Linz-Steg führt sieben Punkte vor der SG Prinz Brunnenbau Volleys, die allerdings an diesem Wochenende nicht im Einsatz war.

Graz ist Fünfter. Topscorerinnen Ursula Ehrhart (20), Birgit Ebster-Schwarzenberger (10) und Nina Nesimovic (7) bzw. Sophie-Marie Maass (14), Monika Chrtianska und Samantha Cash (je 13). Angriffspunkte 41:51, Asse 5:8, Blockpunkte 12:7, Eigenfehler 28:25.

„In den entscheidenden Situationen haben wir nicht durchgezogen. Dennoch hätten wir es beinahe in einen fünften Satz geschafft. Die Linzerinnen haben aber verdient gewonnen, sind nicht umsonst auf Platz eins“, erklärte Graz-Libera Bettina Schröttner. Zufrieden zeigte sich Linz-Steg-Coach Roland Schwab: „Mein Team hat sich richtig ins Spiel reingekämpft und hatte die richtigen Antworten auf kleine Rückschläge parat. Für uns ist das natürlich ein toller Jahresabschluss. Herzliche Gratulation an die Spielerinnen zu der ersten Saisonhälfte. Jetzt gilt es, einige Tage richtig abzuschalten, um mit frischer Energie ins neue Jahr zu starten.“

Auf Platz drei liegt nach einem 3:0 (25:15, 25:13, 25:16) über den TSV Sparkasse Hartberg weiterhin die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg vor dem punktegleichen Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post. Topscorerinnen Lisa Sernow (14), Paige Hill 813) und Ingrida Zauere (10) bzw. Anna-Lena Bruchmann (9), Maria-Sofie Pichler, Marie Bruckner und Eva Schuler (je 5). Angriffspunkte 38:23, Asse 6:3, Blockpunkte 13:4, Eigenfehler 14:18.

Sokol/Post konnte einen 3:1-Heimsieg über den ATSC Wildcats Klagenfurt einfahren. „Nach vorne ist es in der Tabelle bis zum zweiten Platz noch recht knapp, nach hinten haben wir uns einen Punktepolster geschaffen“, erklärt Sokol/Post-Vizeobmann Karl Hanzl. Wir haben gegenüber Perg die deutliche einfachere Auslosung für den Rest des Grunddurchganges. Am Ende des Tages ist es aber egal, wollen wir den Meistertitel wieder nach Wien holen, müssen wir sowieso ab dem Play Off alle schlagen. Früher oder später!“

Der VC Tirol festigte durch einen 3:0 (25:15, 25:22, 25:15)-Erfolg über Aufsteiger und Schlusslicht SG Union Bisamberg/Hollabrunn Rang sechs und damit den letzten Playoff-Platz. Der Vorsprung auf Vizemeister Wildcats beträgt bereits sieben Punkte. Topscorerinnen Patricia Maros (15), Olivia Rusek (11) und Latoya Hutchinson (10) bzw. Amna Hodzic (8), Marlis Mraz (6) und Christina Schneider (4). Angriffspunkte 37:18, Asse 10:9, Blockpunkte 7:4, Eigenfehler 21:21.
Das Nachtragsspiel der 13. Runde steigt am 18. Jänner in Perg: Die zweitplatzierte SG Prinz Brunnenbau Volleys eröffnet mit einem Heimspiel gegen SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz (8.) das AVL-Jahr 2019.

EM-Quali-Countdown
Inzwischen rückt das ganz große Ziel der ÖVV-Nationalteams immer näher, läuft der Countdown zum Doppelevent des Jahres im Raiffeisen Sportpark Graz (Tickets!): Dort haben Österreichs Volleyball-Nationalteams der Damen und Herren gleich zu Beginn des kommenden Jahres, am 5. Jänner, die historische Chance, gegen Albanien die Weichen Richtung EM-Endrunde zu stellen.

AVL Women, 13. Runde
22.12.: UVC Holding Graz – ASKÖ Linz/Steg 1:3 (25:19, 15:25, 20:25, 23:25)
22.12.: VC Tirol – SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3:0 (25:15, 25:22, 25:15)
22.12.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:15, 25:13, 25:16)
22.12.: SG VB NÖ Sokol/Post – ATSC Wildcats Klagenfurt 3:1 (25:16, 25:14, 22:25, 25:14)
18.01., 19:30: SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

22.12.2018