Simon Eder, Nove Mesto

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Johannes Thingnes Bö bleibt im Biathlon-Weltcup der Mann der Stunde. Mit einer wahren Machtdemonstration gewann der 25-jährige Norweger nach Sprint und Verfolgung auch den Massenstart im tschechischen Nove Mesto. Dank zwanzig Volltreffern setzte sich der Weltcup-Führende bei seinem sechsten Saisonsieg souverän vor dem Franzosen Quentin Fillot-Maillet (+46,5 sec.) und dem Russen Evgeniy Garanichev (+ 54,1 sec.) durch.

Bester Österreicher war einmal mehr Simon Eder, der mit zwei Strafrunden und über zwei Minuten Rückstand den ersten Massenstart des Jahres auf Rang 14 beendete. Damit schaffte es der Salzburger in allen Wettkämpfen dieses Jahres zumindest in die Top-15. Nach zwei fehlerlosen Liegenschießen lag Eder zur Halbzeit des Rennens noch auf Podestkurs. Zwei Strafrunden beim ersten Stehendanschlag spülten ihn aber ins Mittelfeld des 30-köpfigen Starterfeldes zurück. Eine schnelle und fehlerfreie Finalserie retteten dem Routinier einen Platz in den Top-15.

„Ich habe gut angefangen, bin aber dann leider um ein paar Plätze zu weit zurückgefallen. Das Positive ist sicher, dass ich alle Einzelrennen des Jahres in den Top-15 beenden konnte. Jetzt brauche ich dringend eine Pause, vielleicht mehr als der ein oder andere. Es ist wichtig, dass ich jetzt Kraft schöpfen kann, um dann mit entsprechendem Training wieder gut ins neue Jahr zu starten“, so Eder nach dem Rennen.

Für Julian Eberhard verlief das letzte Rennen vor Weihnachten nicht nach Wunsch. Mit je zwei Fehlern in den beiden Liegendserien geriet der laufstarke Salzburger bereits frühzeitig ins Hintertreffen. Mit einer weiteren Strafrunde hielt Eberhard den Schaden zwar in Grenzen, mehr als Platz 20 war aber nicht mehr möglich.

Um 14.30 folgt zum Abschluss der Bewerbe in Nove Mesto der Massenstart der Damen (mit Lisa Hauser).

23.12.2018