Basketball

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Geballte Basketball-Action wartet am Stefanitag auf der Fans der Basketball Bundesliga. Eine komplette Runde steht am 26. Dezember auf dem Programm. Während die Dukes und die Gunners im direkten Duell ihre Erfolgsläufe fortsetzen wollen, gilt es für Wels und Graz die Negativserien zu beenden.

Die Basketball Bundesliga ist zurzeit so spannend wie schon lange nicht. Die Plätze eins bis fünf sind lediglich durch zwei Punkte getrennt.

Basketball Bundesliga, 13. Runde:
26.12. Traiskirchen Lions – Vienna D.C. Timberwolves 16.30 Uhr, Live auf Sky
26.12. Fürstenfeld Panthers – BC Vienna 17.00 Uhr
26.12. Gunners Oberwart – Klosterneuburg Dukes 18.00 Uhr
26.12. Swans Gmunden – UBSC Graz 18.00 Uhr
26.12. Kapfenberg Bulls – Flyers Wels 19.00 Uhr

Traiskirchen Lions – Vienna D.C. Timberwolves
Mittwoch, 26. Dezember, um 16.30 Uhr im Lions Dome, Traiskirchen
Sky Sport Austria überträgt ab 16.25 Uhr live

Der 13. Spieltag in der Basketball Bundesliga wird mit dem Duell zwischen den Traiskirchen Lions (#4) und den Vienna D.C. Timberwolves (#6) eröffnet. Die Niederösterreicher fielen nach ihrer Derbyniederlage am Samstag zum ersten Mal in dieser Saison aus den Top-2 der Tabelle und haben aktuell nur noch zwei Punkte Vorsprung auf die Wiener. Während Traiskirchen zuletzt zwei Niederlagen kassierte, gewannen die „Wölfe“ ihr letztes Spiel gegen Graz dank glanzvoller Offensivleistung. Sie sind gemeinsam mit Tabellenführer Gmunden weiterhin das beste Auswärtsteam der Liga mit aktuell nur einer Niederlage. Die Lions haben bei den letzten beiden Niederlagen defensiv etwas ausgelassen: zwar bekamen die „Löwen“ im Durchschnitt weiterhin die wenigsten Punkte aller Mannschaften (70,4 oppg) – bei den letzten beiden Spielen waren es durchschnittlich 81. Das erste Saisonduell haben die Niederösterreicher mit 76:63 gewonnen. Vor allem weil sie 20 Turnover der Timberwolves forcierten. Dass die Wölfe, die in Sky-Livespielen noch ungeschlagen sind, auch mit 20 Ballverlusten ein Spiel gewinnen können, haben sie jüngst gegen den UBSC gezeigt.

Stimmen zum Spiel:
Oscar Schmit, Spieler der Lions: „Nach der kämpferischen Leistung bei den Dukes wartet gegen die Timberwolves das nächste schwierige Spiel. Vor unserem Publikum wollen wir uns aber wieder von unserer besten Seite präsentieren.“

Paul Handler, Pressesprecher der Lions: „Auf die zweite Halbzeit gegen Klosterneuburg kann unser Team aufbauen. Gegen die Timberwolves werden wir aber vor allem defensiv wieder eine Leistungssteigerung brauchen, um das starke Kollektiv der Wölfe zu bezwingen.“

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: „Wir haben im Heimspiel gegen Traiskirchen gut mitgehalten, Kleinigkeiten und schwierige Würfe der Lions haben entschieden. Die Physis von Jozo Rados und Co. ist eine Herausforderung, aber wir gehen durchaus optimistisch in unser viertes Sky-Live-Spiel.“

Peter Hofbauer, Spieler der Timberwolves:
„Wir sind vor laufenden Sky-Kameras noch ungeschlagen und werden versuchen, diese Serie zu verlängern. Traiskirchen hat eine gute Mischung aus Athletik und Routine. Wir müssen einen Top-Tag erwischen, um eine Chance auf den Sieg zu haben.“
Personelles Timberwolves: Jonas John, Laurence Müller und Vince Polakovic fallen aus. Kapitän Philipp D’Angelo (private Gründe) ist fraglich.

Am Stefanitag nach Traiskirchen
Die Weihnachtspause in der Basketball Bundesliga ist nur von minimaler Dauer, nach zwei freien Tagen trainieren die Vienna D.C. Timberwolves bereits am Abend des 25. Dezember wieder. Tags darauf (16.30 Uhr) gastieren die Wölfe bei den Traiskirchen Lions, zum vierten Mal sind Marko Kolaric und Co. live auf Sky Sport Austria zu sehen. Wer ein Ticket für den All-Star Day erwirbt, hat am Mittwoch freien Eintritt.

Lions mit starker Starting Five
In Niederösterreich sind die Wolves klare Außenseiter, obwohl die Lions mit einer 8:4-Bilanz nur einen Sieg mehr als die Donaustädter aufweisen und unmittelbar vor den Wienern auf Rang fünf der Tabelle liegen.

Nach einem hervorragenden Saisonstart musste Traiskirchen zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen, darunter im Cup gegen Zweitligist Basket Flames.

Nichtsdestotrotz ist das Team von Coach Zoran Kostic mit Topspielern wie Shawn Ray, Benedikt Danek, Benedikt Güttl, Jozo Rados oder Aleksandar Andjelkovic bestens bestückt.

Das erste Duell konnten die Löwen nach interessantem Spielverlauf mit 76:63 für sich entscheiden.

Tolle Zwischenbilanz für die Timberwolves
Die Timberwolves haben im Lions Dome nichts zu verlieren, das Zwischenfazit nach dem ersten Drittel des Grunddurchgangs fällt extrem positiv aus: Wer hätte gedacht, dass die Wölfe zu diesem Zeitpunkt nur zwei Siege hinter dem Tabellenführer und sechs Siege vor dem Tabellenletzten liegen?

Umso bemerkenswerter ist dies angesichts der großen Verletzungsprobleme und der Jugend der Mannschaft – die Wolves vergeben die mit großem Abstand meisten U21-Minuten in der Liga.

Jonas John arbeitet vorsichtig an seinem Comeback, wird aber wie Laurence Müller und Vince Polakovic in Traiskirchen fehlen. Die Wölfe hoffen auf einen Einsatz von Kapitän Philipp D’Angelo, der aus privaten Gründen erneut fraglich ist.

Hält die „Sky-Serie“?
„Wir haben im Heimspiel gegen Traiskirchen gut mitgehalten, Kleinigkeiten und schwierige Würfe der Lions haben entschieden. Die Physis von Jozo Rados und Co. ist eine Herausforderung, aber wir gehen durchaus optimistisch in unser viertes Sky-Live-Spiel“, meint Coach Schmidt vor dem Lokal-Derby.

Peter Hofbauer, der die beste Dreier-Quote der ABL aufweist, ergänzt: „Wir sind vor laufenden Sky-Kameras noch ungeschlagen und werden versuchen, diese Serie zu verlängern. Traiskirchen hat eine gute Mischung aus Athletik und Routine. Wir müssen einen Top-Tag erwischen, um eine Chance auf den Sieg zu haben.“

Fürstenfeld Panthers – BC Vienna
Mittwoch, 26. Dezember, um 17.00 Uhr in der SPH Fürstenfeld

Die Fürstenfeld Panthers (#10) haben nach ihrem ersten Saisonsieg den BC Vienna (#7) zu Gast. Dank einer enorm fokussierten Offensivleistung, zum ersten Mal in dieser Saison machten die Panthers nur neun Turnover, und 34 Punkten von Kapitän Marko Car errangen die in den ersten elf Saisonspielen sieglosen Steirer bei den Raiffeisen Flysers Wels (#9) ihren ersten Saisonsieg. Die Wiener – sie absolvieren heute, Sonntag, noch ihr Spiel der 12. Runde gegen die Gunners Oberwart (#5) – haben zuletzt zwei Siege gefeiert und sind auswärts, inklusive Cup, bereits seit vier Spielen ohne Niederlage. Im ersten Saisonduell feierten die Wiener einen klaren 111:74-Kantersieg. Von den letzten zehn Duellen konnten die Bundeshauptstädter acht für sich entscheiden. Der größte Unterschied dieser beiden Teams in den Statistiken liegt bei den Turnover. Während die Panthers 18,2 Ballverluste pro Partie (#1) begehen, verzeichnen die Wiener durchschnittlich nur 10,2 Turnover (#10).

Stimmen zum Spiel:
Adnan Bajramovic, Headcoach der Panthers: “Wir wollen uns gegen den BC Vienna im letzten Spiel im Jahr 2018 gut präsentieren. Wien hat viele erfahrene Spieler und wir müssen mit Elan und Konzentration das Spiel möglichst lange offenhalten. Ein Sieg wäre natürulich wunderschön.”

Erich Feiertag, Teammanager der Panthers: „Wir hatten ein sehr schwierigen Start in die Saison. Die Stimmung in der Mannschaft passt und mit einer positiven Einstellung können wir auch gegen eine erfahrene Mannschaft bestehen. Ich wünsche der Mannschaft und unseren Fans einen Sieg gegen den BC Vienna.“

Michael David Haughton, Spieler BCV: „Wir dürfen Fürstenfeld auf keinen Fall unterschätzen und müssen alles zeigen was wir können.“

Luigi Gresta, Headcoach BCV: „Wir müssen beim Spiel gegen Fürstenfeld sehr achtsam sein. Fürstenfeld verbuchte den ersten Sieg und können sich einen Tag länger ausrasten. Wir müssen in Hinblick auf das Spiel am 26. bereits beim heutigen Spiel clever rotieren. Das wird bei unserer kurzen Bank keine leichte Aufgabe. Wir müssen in Fürstenfeld unser bestes geben. Sie haben ein gutes Team.“

Gunners Oberwart – Klosterneuburg Dukes
Mittwoch, 26. Dezember, um 18.00 Uhr in der SPH Oberwart

Die Klosterneuburg Dukes schafften in der vergangenen Runde einen großen Sprung in der Tabelle. Nach dem Overtime-Erfolg über die Lions stehen die Niederösterreicher aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Dukes gewannen die letzten vier ABL-Spiele und haben damit gemeinsam mit den Gunners die längste Serie aller Teams. Die Gunners könnten am heutigen Sonntag ihre winning-streak gar auf fünf Erfolge ensuite aufstocken und den zweiten Platz der Dukes einnehmen. Die Dukes sind vor allem am Rebound in dieser Saison das Maß aller Dinge. Mit mehr als 14 Offensivrebounds pro Spiel führen sie in dieser Wertung deutlich das Feld an. Die Gunners befinden sich bei den Offensivrebounds auf Rang zwei (11,75). Im ersten Aufeinandertreffen der Saison setzten sich die Dukes deutlich mit 75:56 durch.

Stimmen zum Spiel:
Horst Leitner: „Wenn man die Dukes zu ihrem Spiel finden lässt ist es sehr schwer gegen sie zu bestehen. Wir müssen daher aggressiv und mit einer konzentrierten Defensive das Spiel kontrollieren. Auch für die Tabelle wäre ein Sieg gegen die Dukes sehr wichtig.“

Andrius Mikutis, Spieler der Gunners: „Wir haben im ersten Spiel nicht gut ausgesehen. Das wird uns nicht noch einmal passieren. Ich hoffe, dass auch von den Fans viel Unterstützung kommt.“

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Oberwart wird zu Hause eine ganz andere Leistung bringen als hier bei uns. Sie haben einieg Legionäre und dazu starke Österreicher, wir wollen unseren Erfolgslauf aber auch in Oberwart fortsetzen.”

Damir Zeleznik, Assistant Coach der Dukes: „Wir wollen in Oberwart unseren Aufwärtstrend fortsetzen, allerdings ist Oberwart vor eigenem Publikum sehr stark und es wird ein harter Kampf werden. Mit einer ähnlichen Intensität wie im Spiel gegen Traiskirchen können wir sicher gewinnen.”

Swans Gmunden – UBSC Graz
Mittwoch, 26. Dezember, um 18.00 Uhr in der Volksbank Arena Gmunden

Die Swans Gmunden wollen nach zwei Heimniederlagen in Serie wieder zurück auf die Siegerstresse. Trotz zwei Niederlagen in den vergangenen drei Spielen, führen die Oberösterreicher weiterhin das Feld an. Der UBSC Graz reist mit fünf Niederlagen im Gepäck nach Gmunden. Zuletzt verloren sie ein Highscoring-Game gegen den Aufsteiger aus Wien. In der Ferne haben die Grazer vor allem in der Defensive noch ihre Probleme. Lediglich Fürstenfeld bekommt in fremden Hallen noch mehr Gegenpunkte. Der Grazer Neuzugang Nick Turner konnte bei seinem ABL-Debüt noch nicht entscheidend in Erscheinung treten. Ihm gelangen in acht Minuten lediglich drei Punkte. Tilo Klette feierte in der vergangenen Runde nach anderthalbmonatiger Verletzungspause sein Comeback, konnte allerdings auch noch nicht entscheidend eingreifen (2 Punkte in 13 Minuten).

Stimmen zum Spiel:
Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Für das Spiel am 26. Dezember gilt es die Undiszipliniertheiten abzustellen und uns wieder auf das Teamplay, welches uns ausgezeichnet hat, zu konzentrieren. Wir machen auf keinen Fall den Fehler Graz zu unterschätzen.”

Richard Poiger, Sportlicher Leiter der Swans: „Wir müssen die knappe Niederlage schnell abhaken. Graz wird sicher kein Selbstläufer, bietet aber eine gute Chance, unser Spiel wieder auf das bereits gezeigte Level zu bringen. Es sind viele Kleinigkeiten, mit denen wir uns gerade das Leben schwer machen.”

Michael Fuchs, „In unserer Situation ist jedes Spiel schwierig. Die erste Begegnung gegen die Swans war eine klare Angelegenheit. Für uns gilt es Schritte nach vorne zu machen.“

Personelles: Thomas Hiesmair fällt für die restliche Saison aus. (Kreuzbandriss)

Kapfenberg Bulls – Flyers Wels
Mittwoch, 26. Dezember 19.00 Uhr in der SPH-Walfersam, Kapfenberg

Nach dem deutlichen Sieg gegen die Vienna D.C. Timberwolves setzten sich die Kapfenberg Bulls auch knapp gegen den Tabellenführer durch und schaffte damit endgültig den Anschluss. Gegen die Flyers Wels soll nun nachgelegt werden. Die Flyers befinden sich aktuell in einer Krise. Die letzten acht Spiele ginge verloren und das Team von Sebastian Waser wurde auf den neunten Tabellenplatz zurückgereicht. Der letzte Sieg gelang den Oberösterreichern für exakt einen kompletten ABL-Durchgang eben gegen Kapfenberg. Vor allem Davor Lamesic wusste bei dem 81:65 Erfolg zu überzeugen. In der vergangenen Runde mussten sich die Welser als erstes ABL-Team in dieser Saison gegen die Panthers geschlagen geben. Gegen Kapfenberg wird es keine einfache Aufgabe die Negativserie zu beenden, haben sich die Steirer in den letzten Wochen mit zwei Neuzugängen verstärkt. Diese scheinen aber ihren Rhythmus noch nicht gefunden zu haben. Beim vergangenen Erfolg über die Swans verbuchten die beiden US-Amerikaner lediglich vier (Raymond Bowles Jr.) bzw. drei (Joe-Junior Mvuezolo) Punkte.

Stimmen zum Spiel:
Mike Coffin, Headcoach der Bulls: „Im Vergleich zum letzten Match gegen Wels müssen wir eine viel bessere defense spielen. In diesem Spiel hat uns auch das Fehlen von Milan Stegnjaic geschwächt. Wels hat zuletzt einige Spiele verloren. Das ist für uns allerdings kein Grund sie zu unterschätzen. Wir müssen von der ersten Minute an ready sein.”

Bogic Vujosevic, Spieler der Bulls:
„Der hart erkämpfte Sieg in Gmunden zählt nur dann wirklich, wenn wir diese Leistung im Heimspiel bestätigen. Unser nun tieferer Kader gibt uns die Möglichkeit, unsere Art zu spielen immer besser durchzuziehen. Das Ziel ist es, im Spiel gegen Wels den nächsten Schritt in unserer Entwicklung zu machen und den Sieg zu holen.“

Benjamin Blazevic, Spieler der Flyers: „Kapfenberg wird keine leichte Aufgabe, wir müssen alles geben, um endlich wieder zu punkten.”

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Wir müssen nun sehr fokussiert vorgehen. Ich vertraue auf meine Mannschaft und die harte Arbeit, die wir jeden Tag investieren.”

Presseinfo ABL/Profs Media/Vienna D.C. Timberwolves

25.12.2018