Basketball

© Sportreport

Die Oberwart Gunners bleiben das aktuell heißeste Team der Liga und verbuchten ihren sechsten ABL-Sieg in Serie. An der Tabellenspitze bleiben aber die Gmunden Swans, die sich in der Crunch-Time gegen starke Grazer durchsetzten.

Die ersatzgeschwächten Flyers mussten sich nach einer sehenswerten ersten Halbzeit gegen den amtierenden Meister aus Kapfenberg geschlagen geben. Während die Traiskirchen Lions mit einem hauchdünnen Erfolg ihre kleine Niederlagenserie beendeten, setzten sich der BC Vienna in einem Offensivspektakel gegen die Panthers durch.

Traiskirchen Lions – Vienna D.C.. Timberwolves 78:77 (20:17, 42:37, 65:56)
Beste Werfer Lions: Ray 24, Danek 20, Rados 15
Beste Werfer Timberwolves: Nikolic 17, Kolaric 15, Cosic 10

Nach drei Pflichtspielniederlagen in Serie brachten die Traiskirchen Lions zu Beginn des Spiels viel Energie auf das Parkett und erspielten sich einen schnellen zweistelligen Vorsprung. Die Timberwolves fanden aber nach einigen Minuten ihren Wurfrhythmus und kämpften sich prompt zurück ins Spiel. Benedikt Danek (20 Punkte, 12 Assists) und seine Löwen schalteten in der zweiten Halbzeit wieder einen Gang höher und konnten sich abermals absetzen. Die Timberwolves bewiesen aber wie so oft in dieser Saison ihre kämpferische Tugend und fighteten sich ein weiteres Mal ins Spiel. Die Lions behielten in der Crunch-Time schließlich die Nerven und setzten sich 87:77 durch. Vor allem unter den Brettern konnten die Niederösterreicher ihre Vorteile ausspielen (44:32 Rebounds). Jozo Rados pflückte gleich 17 Rebounds und steuerte 15 Punkte zum Sieg bei. Zum Top-Scorer der Begegnung wurde Shawn Ray mit 24 Punkten.

Fakten zum Spiel:

Die Lions feiern nach drei Pflichtspielniederlagen in Serie wieder einen Erfolg.
Die Niederösterreicher greifen erfolgreich unter den Brettern zu und gewinnen das Reboundduell mit 44:32
Die Löwen führten bereits um 12 Punkte, die Timberwolves konnten die gesamte Spielzeit nicht in Führung gehen.

Stimmen zur Begegnung:
Benedikt Güttl, Kapitän der Lions:
„Es war ein intensives Spiel. Wir haben sehr gut begonnen und eine hohe Intensität auf das Parkett gebracht. Die Zonenverteidigung konnten wir heute nicht umsetzen, wie wir uns das vorgenommen haben. Die Timberwolves kamen durch erfolgreiche Würfe von außen zurück. Wir haben es am Schluss unnötig knapp werden lassen. Wir haben aber die Nerven behalten.“

Jozo Rados, Spieler der Lions: „Es war ein hartes Spiel. Wir haben einige dumme Fehler gemacht. Wir haben die Timberwolves unnötig zurück ins Spiel kommen lassen. Aber es war ein verdienter Sieg.“

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: “Wir sind mit zu wenig Energie in das Spie gestartet. Traiskirchen hat uns in den ersten Minuten durch die Physis die Schneid abgekauft. Diesem Defizit sind wir dem ganzen Spiel hinterhergelaufen. Ich bin prinzipiell stolz, dass dir uns zurückgekämpft haben. Aber gegen so ein Team brauchen wir 40 Minuten Kampf, nicht nur 36.“

Peter Hofbauer, Spieler der Timberwolves: „Wir konnten unseren Gameplan heut nur teilweise umsetzen. Als Underdog, müssen wir die Dinge besser umsetzen, um solche Spiele zu gewinnen.“

Knappe ABL Niederlage der Timberwolves in Traiskirchen
Die Vienna D.C. Timberwolves verlieren am Stefanitag in der 13. Runde der Basketball Bundesliga bei den Traiskirchen Lions mit 77:78.

Die Wölfe liegen in der 36. Minute noch 62:74 zurück, müssen sich am Ende aber nur hauchdünn geschlagen geben. Es ist dies die erste Niederlage im vierten Sky-live-Spiel, mit einer 7:6-Bilanz bleiben die Wiener Sechste.

Wölfe bleiben nach Fehlstart dran
Die Donaustädter verschlafen den Start völlig und halten in den ersten Minuten gegen die Physis der Lions kaum dagegen. In der 4. Minute liegen die Hausherren bereits 10:1 voran, nach sechs Minuten heißt es dank Shawn Ray 17:6 für die Gastgeber. Durch eine Dreierserie von Nemanja Nikolic, Petar Cosic und Peter Hofbauer verkürzen die Timberwolves auf 17:18, mit 17:20 geht es in die erste Pause.

Im zweiten Viertel können die Wölfe den Level zunächst nicht halten, Ray, Jozo Rados und Co. setzen sich bis zur 17. Minute auf 38:26 ab. Wieder gelingt dank Philipp D’Angelo und Nemanja Nikolic ein gutes Finish, zur Halbzeit führt Traiskirchen nur noch 42:37.

Grandioser Schlussspurt kommt zu spät
Nach Seitenwechsel können die Gäste dank Marko Kolaric und Julien Hörberg zum einzigen Mal ausgleichen (42:42), aber erneut folgt eine schwächere Phase. Benedikt Danek trifft vier Dreier innerhalb von fünf Minuten und die Lions machen den Vorsprung wieder zweistellig. Die Wolves, mittlerweile in eine Zonendefense, kämpfen gegen die körperlich überlegenen Niederösterreicher aber weiter und bleiben vor dem Schlussabschnitt im Spiel (56:65).

Dort haben beide Teams zunächst Probleme zu scoren, für die Wölfe schreibt auch Nikica Nikolic an. Die Timberwolves setzen zehn, die Lions nur sechs Spieler ein. So haben Petar Cosic und Co. am Ende noch Reserven, Nemanja Nikolic komplettiert in der 39. Minute einen 9:0-Run von 62:74 auf 71:74. Die Wiener stoppen Traiskirchen sogar zwei weitere Male, doch zunächst geht ein Wurf daneben und dann wird Cosic ein Offensivfoul gepfiffen. Nach einem weiteren Fehlwurf der Lions holt sich allerdings Benedikt Güttl den Offensivrebound und Danek verwertet zwei Freiwürfe. Sekunden vor Ende trifft Joe Scott zwar noch einen Dreier zum 74:76 aus Wolves-Sicht, aber Güttl bleibt von der Linie sicher und ein Last-Second-Dreier von Scott ist nur noch Resultatskosmetik.

Schwacher Beginn entscheidend
„Gratulation an Traiskirchen zum insgesamt verdienten Sieg! Wir können durchaus stolz auf unsere Leistung und unseren Kampfgeist sein. Am Ende hatten wir mit einigen Kleinigkeiten sicher Pech, aber verloren haben wir das Spiel in den ersten Minuten, als wir einfach nicht tough genug gespielt haben und so von Anfang an einem Rückstand nachlaufen mussten“, resümiert Wolves-Coach Hubert Schmidt, dessen Team vor allem am Rebound Probleme hatte.

Zeit zum Durchschnaufen bleibt nur kurz, bereits am Samstag (17 Uhr) gastieren die Klosterneuburg Dukes zum Lokalderby im T-Mobile Dome.

ABL, Mittwoch, Lions Dome:
Traiskirchen Lions – Vienna D.C. Timberwolves 78:77 (20:17, 42:37, 65:56)

Timberwolves: Nem. Nikolic 17, Kolaric 15 (11 Reb), D’Angelo 11, Cosic 10 (10 Ass), Hofbauer 9, Scott 8, Hörberg 5, Nik. Nikolic 2, Rados, Ringhofer; Laurencik, Werle

Traiskirchen: Ray 24, Danek 20 (12 Ass), Rados 15 (17 Reb), Güttl 8, Andjelkovic 6, Brcina 5; Schmit, Duck, Chrigui, Zdravkovic, Schönerstedt, Gentner

Fürstenfeld Panthers – BC Vienna 90:98 (26:32, 45:52, 71:75)
Beste Werfer Panthers: Spaleta 29, Car 25, Reinelt 14
Beste Werfer BCV: Trmal 30, Haughton 20, Detrick 20

Bereits im ersten Viertel kündigte sich ein Offensivfeuerwerk an. Der BC Vienna knackte immer wieder die Defensive der Panthers und eroberte sich die schnelle Führung. Die Panthers hielten allerdings in der Offensive stark dagegen und ließen sich nicht abschütteln. Im dritten Viertel konnten die Steirer auf vier Punkte verkürzen und lieferten den Wienern einen harten Kampf. Florian Trmal (30 Punkte) und die Wiener blieben aber auch in der Crunch-Time treffsicher und sicherten sich schließlich einen 98:90 Erfolg. An diesem Abend griffen die Wiener auch immer wieder erfolgreich am Rebound zu und entschieden auch das Duell unter den Brettern mit 35:28 für sich. In der Defensive bereitete aber vor allem Mario Spaletta den Wienern Kopfzerbrechen. Der Kroate verbuchte mit 29 Punkten sein ABL-career-high. Mustafa Hassan Zadeh verteilte aber für die Wiener geschickt die Bälle (12 Assists) und wurde auch selbst immer wieder gefährlich (16 Punkte).“

Fakten zum Spiel:

Die Teams lieferten sich ein Offensivfeuerwerk. Es war das Spiel mit den zweitmeisten Punkten in dieser Saison (188 Punkte).
Die Wiener gewannen das Rebound Duell mit 35:28
Der BCV verbuchte den dritten Sieg in den vergangenen vier ABL-Spielen.

Paul Radakovic, Spieler BCV: „Es war das erwartet schwierige Spiel für uns. Fürstenfeld hat gut gespielt und dagegengehalten. Wir haben am Ende die Big-Plays gemacht und verdient gewonnen.“

Roland Reinelt, Spieler der Panthers: „Im ersten Viertel haben wir leider am Rebound versagt. Das konnten wir im zweiten Viertel besser machen. Wir dürfen keine 30 Punkte in einem Viertel zulassen.“

Oberwart Gunners – Klosterneuburg Dukes 75:61 (21:25, 34:35, 51:51, 75:61)
Beste Werfer Gunners: Lescault 16, Tawiah 16, Poljak 8
Beste Werfer Dukes: Miletic 17, Bavcic 13, Burgemeister 11

Die Oberwart Gunners bleiben das heißeste Team der Liga und verbuchen ihren sechsten ABL-Sieg in Serie. Doch auch die Dukes reisten mit einer breiten Brust ins Südburgenland, gewannen sie doch die letzten vier Spiele. Die Niederösterreicher starteten erfolgreicher in die Begegnung und erspielten sich schnell einen kleinen Polster. Doch die Gunners konnten noch im ersten Abschnitt verkürzen und im zweiten Viertel gar die Führung übernehmen. Die Herzöge legten aber noch im selben Abschnitt einen Run hin und gingen mit einer hauchdünnen Führung in die Halbzeit. Im dritten Viertel lieferten sich beide Teams einen harten Kampf, ehe die Gunners im finalen Abschnitt einen Gang zulegten. Durch eine starke Defensivleistung und ein schnelles Offensivspiel zog Oberwart schließlich davon und sicherte sich den 75:61 Erfolg. Die Gunners konnten vor allem unter dem Korb ihre Vorteile ausspielen – ihnen gelangen mehr als doppelt so viele Punkte in der Zone als ihrem Gegner. Bei einem Spiel mehr als die Konkurrenz, liegen die Gunners aktuell mit dem Tabellenführer aus Gmunden gleichauf.

Fakten zum Spiel:

Oberwart feierte den sechsten ABL-Sieg in Serie und bleib das heißeste Team der Liga.
Die Gunners zündeten im letzten Abschnitt den Turbo und kamen durch eine starke Defensivleistung zum Erfolg.
Den Gunners gelangen mehr als doppelt so viele Punkte in der Zone als den Dukes.

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Gratulation an Oberwart. Eine halbwegs vernünftige Halbzeit ist zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen.“

Jurica Blazevic, Spieler der Dukes: „In der ersten Halbzeit waren wir noch das bessere Team. Die zweite Halbzeit haben wir verschlafen. In der Offensive haben wir zu schlampig gespielt.“

Hayden Lescault, Spieler der Gunners: „Klosterneuburg hat ein starkes Team. Sie haben uns einen toughen Fight geliefert. Wir haben probiert das Spiel schnell zu machen und das hat uns schließlich den Erfolg gebracht. Im letzten Viertel haben wir eine sehr gute Defensive auf das Parkett gebracht.“

Kristijan Nikolic, Assistant Coach der Gunners: „Wir haben das Spiel über die Defensive gewonnen. Nach dem ersten Viertel konnten wir das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben und konnten den Rebound kontrollieren.“

Die Siegessträhne der BK Dukes reißt gegen die Oberwart Gunners
Nach drei hart umkämpften Vierteln geht den BK Dukes die Luft aus und sie verlieren am Ende deutlich mit 75:61.

Im Duell der beiden Mannschaften mit den aktuell längsten Siegessträhnen waren die Dukes bei den Oberwart Gunners zu Gast. Die Klosterneuburger begannen stürmisch und ließen den Ball in der Offensive gut zirkulieren. Offene Drei-Punkte-Würfe von Miletic und Hopfgartner in den ersten 60 Sekunden waren das Ergebnis. Die Gunners zeigten sich zu Beginn sehr kämpferisch unter dem Korb und trafen vor allem aus der Nahdistanz. So gestaltete sich in den ersten Minuten ein ausgeglichenes Spiel mit starken Wurfquoten (Klosterneuburg 2PT 2/3, 3PT 4/7 und Oberwart 2PT 7/8) und einem Zwischenstand von 16:15 für die Dukes nach etwas mehr als 4 Minuten.

Danach konnten sich die Klosterneuburger mit einem 9:0-Lauf Luft verschaffen. Die war auch notwendig, denn die letzten Minuten des ersten Viertel waren sehr umkämpft und offensiv funktionierte wenig auf beiden Seiten. So gab es in den letzten 3 ½ Minuten nur noch Punkte aus Freiwürfen. Die Dukes gingen schlussendlich mit einer 25:21-Führung in das zweite Viertel.
Dort funktionierte zu Beginn weiterhin wenig auf beiden Seiten. Das Spiel war geprägt von Turnover und Fehlwürfen. Nach drei Minuten erzielte Miletic die ersten Punkte aus dem Spiel heraus. Allerdings statt Aufschwung für die Dukes zu sorgen, wurden dadurch die Gunners wachgerüttelt. Sie spielten dynamisch auf und sorgten so für einen 10-Punkte-Lauf. Gegen Ende der ersten Halbzeit kamen aber dann doch auch die Klosterneuburger zurück in die Spur und konnten durch zwei erfolgreiche Dreier durch Blazevic und Miletic noch mit einer 35:34-Führung in die Halbzeit gehen.

Halbzeit 2 startete ähnlich der Ersten. Bavcic traf für die Dukes innerhalb weniger Sekunden zwei Drei-Punkte-Würfe, die Gunners kämpften sich immer wieder gut unter den Korb und trafen von dort. Die Partie blieb sehr verbissen und hart umkämpft. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in der Phase absetzen – mit 51:51 ging es in den letzten Spielabschnitt.

Die Gunners begonnen die letzten 10 Minuten mit einem 5:0-Lauf bis Hopfgartner nach knapp drei Minuten für die Klosterneuburger punkten konnte. Danach war das Spiel wieder sehr ausgeglichen. Beim Spielstand von 62:56 für die Oberwarter nahmen die Dukes noch einmal ein Time-Out um sich auf die letzten 4 Minuten des Spiels vorzubereiten. Doch in denen ließen die Gunners nichts mehr anbrennen und spielten in den letzten Minuten locker auf. Schlussendlich konnten sie den letzten Spielabschnitt klar dominieren und mit 75:61 gewinnen.

Oberwart Gunners vs. BK Dukes Klosterneuburg 75:61 (21:25, 13:10, 17:16, 24:10)

Werfer Dukes: Miletic 17, Bavcic 13, Burgemeister 11, Greimeister 7, Hopfgartner 6, Lanegger 4, Blazevic 3

Werfer Gunners: Lescault 16, Tawiah 16, Poljak 8, Mikutis 7, Coleman 7, Ochsenhofer 6, Käferle 5, Wolf 5, Szkutta 5

Swans Gmunden – UBSC Graz 81:74 (24:17, 40:39, 56:56)
Beste Werfer Swans: Blazan 22, White 17, Friedrich 16
Beste Werfer UBSC: Maresch 16, Richter 15, Nikolic 14, Turman 14

Der UBSC Graz lieferte dem Tabellenführer aus Gmunden ein spannendes Duell. Nach zwei Heimniederlagen Serie, starteten die Swans besser in die Begegnung. Ab dem zweiten Abschnitt hatten die Swans allerdings Probleme mit der Grazer Zonendefense und verloren ihren Rhythmus. Die Steirer nützten dies geschickt aus und kämpften sich zurück in die Begegnung. Angeführt von Anton Maresch (16 Punkte, 7 Assists) erspielten sich die Grazer im finalen Abschnitt gar eine Führung um bis zu sechs Punkte. Wie schon so oft in dieser Saison, zeigten das Team von Headcoach Milos Sporar in der Crunch-Time Nerven. Die Swans verwandelten ihre Big-Shots und stoppen den UBSC hinten erfolgreich. Vor allem die Österreicher Toni Blazan (22 Punkte) und Daniel Friedrich (16 Punkte) übernahmen viel Verantwortung und sicherten schließlich den Erfolg für die Swans. Damit verteidigen die Oberösterreicher die Tabellenführung in der Basketball Bundesliga.

Fakten zum Spiel:

Swans verteidigen Tabellenführung.
Graz brachte sich zum wiederholten Mal erst in den letzten Minuten um den Erfolg.
Graz musste die sechste Niederlage in Serie hinnehmen.

Stimmen zur Begegnung:
Enis Murati, Spieler der Swans: „Es war ein harterkämpfter Sieg für uns. Wir haben lange gebraucht, um unseren Rhythmus zu finden. Zum Schluss haben wir die Big-Shots versenkt und durch unsere Defensive Graz gestoppt.“

Daniel Friedrich, Spieler der Swans:„Das war ein harter Arbeitssieg. Wir haben gut gestartet, hatten dann aber Probleme gegen die Zonendefense. Dadurch haben wir auch vorne den Rhythmus verloren. Am Ende gelangen uns die wichtigen Würfe und wir konnten das Spiel drehen.“

Milos Sporar, Headcoach UBSC: „Wir haben heute sehr guten Basketball gezeigt. Aber einmal mehr konnten wir ein knappes Spiel nicht für uns entscheiden. Es beginnt für uns etwas frustrierend zu werden, so viele Spiele in der Schlussphase zu verlieren. Wir müssen vor allem mentalstark bleiben. Ich kann heute niemanden einen Vorwurf machen. Wir befinden und schon die ganze Saison auf einem guten Weg – es fehlt uns nur ein kleines Puzzlestück, um am Ende auch erfolgreich zu sein. Ich bin davon überzeugt, dass der so wichtige Sieg für uns bald kommen wird.“

Nick Turner, Spieler UBSC: „Es war ein hartes Auswärtsspiel. Wir waren bis kurz vor Schluss gut dabei, ehe wir einen kleinen Einbruch hatten. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive haben in der entscheidenden Phase Kleinigkeiten nicht mehr gepasst. Wir haben gut gekämpft und einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.“

Kapfenberg Bulls – Flyers Wels 91:76 (18:25, 38:46, 64:57)
Beste Werfer Bulls: Vujosevic 33, Wilson 18, Nelson-Henry 14
Beste Werfer Flyers: Spruill 30, Csebits 16, Jonsson 12, Zulic 12

Mit einem stark geschwächten Kader – der Vertrag mit Demonte Flannigan wurde aufgelöst, Davor Lamesic fehlte verletzungsbedingt – starteten die Flyers mit viel Intensität in die Begegnung. Die Oberösterreicher trafen hochprozentig und eroberten schnell eine zweistellige Führung. Die Kapfenberg Bulls, die mit Marino Sarlija den dritten Neuzugang der letzten Wochen präsentierten, kamen in der ersten Halbzeit noch nicht ins Spiel. Nach der Pause schalteten die Bullen aber vor allem defensiv einen Gang höher und drehten die Begegnung. Die Flyers, die beinahe die ganze Spielzeit mit zumindest einem U-19 Spieler auftrat, konnte sich von diesem Rückschlag nicht mehr erholen. Angeführt von Bogic Vujosevic (33 Punkte, 7 Assists) fuhren die Steirer schließlich doch noch einen klaren Erfolg ein und bleiben damit der Tabellenspitze an den Fersen.

Fakten zum Spiel:

Die Flyers lösten vor der Begegnung den Vertrag mit Demonte Flannigan auf. Die Bulls präsentierten mit Marino Sarlija den dritten Neuzugang in den vergangenen Wochen.
Die Oberösterreicher starteten mit viel Intensität in die Begegnung und eroberten schnell eine zweistellige Führung.
Die Bulls drehten die Begegnung mit einem 11:0 Run im dritten Viertel.

Bogic Vujosevic, Spieler der Bulls: „Es war nicht unser bestes Spiel. Wir waren zu Beginn zu unfokussiert. Es ist mental nie einfach, wenn man sieht, dass einige Schlüsselspieler des Gegners fehlen. Wels hat zu Beginn viel Energie aufs Parkett gebracht und gut getroffen. Wir haben in der zweiten Halbzeit aber unseren Rhythmus gefunden und uns durch gute Defense zurückgekämpft. Das wichtigste ist, dass wir das Spiel gewinnen konnten. Es braucht nun Zeit, bis wir unsere neuen Spieler integrieren können.“

Mike Coffin, Headcoach Flyers: „Nach einer schlechten Defensivleistung in der ersten Halbzeit, haben wir ein solides drittes Viertel gespielt. Dadurch konnten wir das Spiel drehen. Wir haben zwar im vierten Viertel noch ein paar kleinere Probleme gehabt, konnten aber dann verdient gewinnen.“

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers:„Gratulation an Kapfenberg. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben stark gekämpft und dagegengehalten, obwohl wir gerade mit mindestens einem U-19 Spieler auf dem Parkett spielen müssen.“

Addison Spruill, Spieler der Flyers: „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit trafen wir noch die Würfe, die in der zweiten Halbzeit nicht mehr gefallen sind. Die Bulls haben dann einen Run hingelegt, von dem wir uns nicht mehr erholen konnten.“

Presseinfo ABL/ÖBL/Profs Media

26.12.2018