Black Wings Linz, Fehervar

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Es war wie ein Schlag ins Gesicht der die LIWEST Black Wings Linz im gestrigen Heimspiel gegen den HC Orli Znojmo traf. Nicht nur weil die Stahlstädter in ihrem System eiskalt ausgespielt wurden, sondern auch weil die 2:6 Niederlage das Abrutschen aus den Top 6 der Erste Bank Eishockey Liga bedeutete. Diesen entscheidenden sechsten Platz in der Tabelle, der mit der direkten Playoff Qualifikation verbunden ist, übernahm ausgerechnet der morgige Gegner Fehervar AV 19.

Die roten Teufel aus Ungarn sind aktuell das formstärkste Team der EBEL und seit Anfang Dezember ungeschlagen. Konkret bedeutet das 7 Siege in Folge und zwar allesamt nach 60 Minuten. Erst gestern schickten die Magyaren den Spitzenreiter spusu Vienna Capitals, mit einem klaren 5:2 Erfolg aus der heimischen Gabor Ocskay Arena.

In der eigenen Heimstätte gewann Fehervar in der laufenden Saison 12 von 14 Heimspielen und erzielte dabei alleine in den letzten beiden Partien 13 Tore. Damit zogen die Ungarn am vergangenen Spieltag in der Tabelle an den LIWEST Black Wings vorbei, die nun auf der Hut sein müssen um den Anschluss an die Playoff Konkurrenz nicht zu verlieren.

Ups & Downs nagen am Selbstvertrauen
Dies gestaltet sich jedoch enorm schwierig, hadern die Linzer aufgrund der vielen Höhen und vor allem Tiefen in den letzten Partien nicht nur mit Verletzungssorgen, sondern auch mit dem Vertrauen in das eigene Spiel. „Ich dachte eigentlich wir kamen gut ins Spiel nach dem wichtigen Erfolg in Wien und nachdem wir auch heute einen frühen Rückstand drehen konnten!“, wirkte Head Coach Troy Ward nach dem Spiel gegen Znaim ratlos und fügte hinzu: „Es ist enttäuschend, gegen Graz haben wir gut gespielt und verloren, aber heute waren wir einfach nicht gut!“

Unmittelbar nach der Niederlage wurde in der Kabine der LIWEST Black Wings deshalb ein internes Mannschaftsmeeting einberufen. Dabei wurde intensiv mit den Führungsspielern gesprochen und das Spiel analysiert. Es wurde klar gemacht, dass die eigene Leistung zu wenig war und gegen Szekesfehervar eine klare Steigerung nötig ist.

Dass die Linzer im Stande sind diese Steigerung herbeizurufen, haben sie trotz der Aufs und Abs mehrmals in dieser Spielzeit bewiesen. Auch im ersten Duell mit den Ungarn lagen die Oberösterreicher auswärts nach 20 Minuten bereits mit 1:3 im Rückstand, holten sich dann aber noch einen 6:5 Sieg in der Overtime.
Auch morgen sind die Stahlstädter in Ungarn gefordert um das Jahr 2018 doch noch mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen und um den Kampf um die Erste Bank Eishockey Liga Playoffs endgültig anzunehmen.

30.12.2018, 17:30 Uhr: Fehervar AV19 – LIWEST Black Wings Linz

Medieninfo Black Wings Linz

29.12.2018