Basketball, Bundesliga

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Am Donnerstag startet die ADMIRAL Basketball Bundesliga mit einer kompletten Runde in das Jahr 2019. Sky Sport Austria zeigt ab 18.55 Uhr das Duell zwischen dem Tabellendritten Klosterneuburg Dukes (#3) und dem Tabellenführer Swans Gmunden (#1) live und exklusiv. Die Arkadia Traiskirchen Lions (#5) empfangen wohl ohne den verletzten Nationalteamcenter Jozo Rados die Raiffeisen Flyers Wels (#8). Der UBSC Raiffeisen Graz (#9) will gegen den BC Hallmann Vienna (#7) seinen Sieg aus dem ersten Durchgang des Grunddurchgangs wiederholen und der Niederlagenserie ein Ende setzten. Im großen Steirer-Derby hoffen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (#10) mit Neuzugang Matija Poscic, der Emils Sürums ersetzt, bei den Kapfenberg Bulls (#4) überraschen zu können. Die seit sechs Ligaspielen ungeschlagenen Unger Steel Gunners Oberwart (#2) empfangen Aufsteiger Vienna D.C. Timberwolves (#6).
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Arkadia Traiskirchen Lions – Raiffeisen Flyers Wels
Donnerstag, 3. Jänner, um 18.30 Uhr im Lions Dome, Traiskirchen

Die Arkadia Traiskirchen Lions (#5) und die Raiffeisen Flyers Wels (#8) treffen einander im ersten ADMIRAL Basketball Bundesliga Spiels des Jahres 2019. Nach nur einem Sieg aus den letzten vier Spielen wurde Traiskirchen in der Tabelle bis auf den 5. Rang durchgereicht. Die Niederösterreicher sind vor heimischem Publikum aber dennoch seit zwei Spielen ungeschlagen und haben auch das erste Saisonduell mit den Oberösterreichern klar für sich entschieden. Dank jeweils 26 Punkten von Shawn Ray und Jozo Rados siegten die Lions in Wels mit 84:69. Center Rados wird Traiskirchen in seiner ersten Begegnung 2019 wohl fehlen. Der Nationalteamspieler erlitt im letzten Spiel in Gmunden eine Muskelverletzung in der Fußsohle.Wels hat am letzten Spieltag des alten Jahres seiner Negativserie ein Ende gesetzt. Die Oberösterreicher rangen sich gegen den UBSC Graz zu einem Sieg nach Verlängerung durch und gewannen nach über zwei Monaten (20. Oktober 81:65 vs. Kapfenberg) wieder ein ABL-Spiel. Für Wels gilt es in dieser Begegnung offensiv zu überzeugen. Traiskirchen ist mit 71,2 oppg ligaweit immer noch die Nummer eins und weist zudem durchschnittlich 8 Steals auf (#1).

Stimmen zum Spiel:

Paul Handler, Pressesprecher der Lions: „Die Niederlage in Gmunden ging ohne Rados völlig in Ordnung. Vor allem die zweite Halbzeit hat gezeigt, dass auch unsere jungen Spieler viel Potenzial haben. Ihre Leistungen werden wir auch gegen Wels brauchen.“

Dominic Mühlbacher, Assistant-Coach der Lions: „Falls Rados ausfällt, werden wir ganz anders auftreten müssen und in der Außenseiterrolle sein.“

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Nach dem Sieg gegen Graz wollen wir auch auswärts zeigen, dass wir Spiele gewinnen können.“

Erwin Zulic, Spieler der Flyers: „Wir wissen, dass ein Spiel in Traiskirchen eine sehr schwierige Aufgabe ist, doch wir werden voller Motivation in diese Partie starten und alles versuchen, um die Lions zu fordern.“

Klosterneuburg Dukes – Swans Gmunden
Donnerstag, 3. Jänner, um 19.00 Uhr im FZZ Happyland, Klosterneuburg
ab 18.55 Uhr live auf Sky Sport Austria

Live auf Sky Sport Austria empfangen die Klosterneuburg Dukes (#3) den Tabellenführer Swans Gmunden (#1). Die Niederösterreicher könnten mit einem Sieg erstmals in der laufenden ADMIRAL Basketball Bundesliga Saison auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken. Die Oberösterreicher würden mit einem Sieg ihre Spitzenposition verteidigen und ihr Pick-Recht für das Cup-Viertelfinale nach Ablauf der Hälfte aller Spiele im Grunddurchgang (18. Runde am 17. Jänner) nahezu fixieren. Dafür müssen die „Schwäne“ aber die Heimstärke der Dukes durchbrechen. Die „Herzöge“ sind nun schon seit vier Spielen in eigener Halle ungeschlagen. Sie haben vor heimischem Publikum überhaupt erst eine von sieben Begegnungen verloren. Im Vergleich zu ihren Auswärtsspielen gelingen den Dukes daheim durchschnittlich 8,1 Punkte mehr und sie müssen 10 Punkte weniger hinnehmen. Die Swans – sie haben das erste Saisonduell mit 89:74 klar gewonnen, obwohl die Dukes in diesem Spiel mit 11 Turnovern ihren niedrigsten Saisonwert erzielten – weisen mit acht Siegen aus den letzten zehn Duellen eine starke Bilanz gegen Dukes auf. Weiters treffen einander in diesem Spiel die beiden besten Mannschaften am Rebound (39,0 rpg KNB bzw. 38,9 rpg GMU). Klosterneuburg hat in den letzten drei Saisonen jeweils das erste Spiel nach dem Jahreswechsel verloren.

Stimmen zum Spiel:

Werner Sallomon, Headcoach der Dukes: „Gmunden wird ein schwieriges Spiel, aber wir haben gesehen, dass zu Hause alles möglich ist. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel.“

Max Hopfgartner, Spieler der Dukes: „Wir müssen schauen, dass wir an die energiereiche Partie gegen die Timberwolves anschließen. Gmunden ist ein schwieriger Gegner, aber wir werden unser Bestes geben.“

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Zu Jahresbeginn erwartet uns im Sky Live Spiel ein sehr schwieriger Gegner. In Ihrer Heimhalle und besonders in den letzten Spielen haben sie bewiesen, was für ein Potenzial in Ihnen steckt. Es wird eine sehr konzentrierte Leistung brauchen, um den ersten Sieg 2019 einzufahren.“

Richard Poiger, sportlicher Leiter der Swans: „Wir haben gegen Traiskirchen in der ersten Halbzeit gesehen, was wir zu leisten im Stande sind. Der Knackpunkt bei uns ist jedoch das Konzentrationslevel, welches wir nie über ein gesamtes Spiel hochhalten können. Dadurch stellen wir uns selber immer wieder vor unnötige Herausforderungen.“

Personelles Swans: Tilo Klette ist wegen Knieproblemen fraglich.

BC Hallmann Vienna – UBSC Raiffeisen Graz
Donnerstag, 3. Jänner, um 19.00 Uhr im Hallmann Dome, Wien 10.

Das Duell zwischen dem BC Hallmann Vienna (#7) und dem UBSC Raiffeisen Graz (#9) ist wohl für beide Mannschaften von hoher Bedeutung. Die Wiener, die zuletzt zwei Spiele in Serie gewonnen haben, wollen sich mit einem weiteren Heimsieg – es wäre ihr vierter in der laufenden Saison – endgültig in der oberen Tabellenhälfte etablieren. Die Grazer, sie sind seit sieben ABL-Spielen sieglos, wollen sich vom Tabellenende absetzen und den Playoff-Plätzen näherrücken. Der UBSC agierte in den letzten Wochen nicht glücklich, verlor drei seiner letzten fünf Spiele mit drei oder weniger Punkten Differenz. Für beide Teams geht es darum, die jeweiligen Schwächen am Rebound auszumerzen. Wien hadert unter dem eigenen Brett (21,3 DR #10), Graz unter den gegnerischen Brettern (9,4 OR #10). Im ersten Saisonduell entführten die Steirer einen starken 100:75-Sieg aus Wien. Mit einer starken Offensivleistung in der ersten Halbzeit legten sie damals den Grundstein zum Sieg (59:29). Wien hat jedoch in den letzten fünf Spielen vor dem Jahreswechsel gehörig Fahrt aufgenommen und vier Siege errungen.

Stimmen zum Spiel:

Luigi Gresta, Headcoach vom BCV: „Wie jedes Spiel in dieser Saison müssen wir alles geben. Wenn wir uns erinnern, dann sehen wir, dass wir gegen Graz unsere größte Niederlage eingesteckt haben. Daher müssen wir, um dieses Spiel zu gewinnen, von Beginn an unser bestes Spiel zeigen.“

Mustafa Hassan-Zadeh, Spieler vom BCV: „Ein sehr wichtiges Spiel für beide Seiten. Wir wollen weiterhin den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten und den Schwung aus dem Kapfenberg-Spiel mitnehmen.“

Milos Sporar, Headcoach vom UBSC: „Wir haben die letzte Begegnung in Wien gewonnen – das ist auch das Ziel für diesen Donnerstag.“

Michael Fuchs, Manager vom UBSC: „Wien hat sich seit dem letzten Aufeinandertreffen verstärkt und gegen die Bulls zuletzt groß aufgezeigt. Wir wollen natürlich unser Erfolgserlebnis vom November wiederholen.“

Kapfenberg Bulls – Raiffeisen Fürstenfeld Panthers
Donnerstag, 3. Jänner, um 19.00 Uhr in der SPH Walfersam, Kapfenberg

Im großen Steirer-Derby treffen einander die Kapfenberg Bulls (#4) und die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers (#10). Der amtierende Meister aus der Obersteiermark hat am letzten Spieltag eine Niederlage beim BC Vienna hinnehmen müssen, ist aber in der Heimhalle seit vier Spielen ungeschlagen. Die Panthers liegen weiterhin am Tabellenende, haben aber in ihrem letzten Auswärtsspiel ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Für das zweite Derby in dieser Saison, im Ersten setzten sich die Bulls 87:60 durch, hat Fürstenfeld noch eine Veränderung im Kader vorgenommen. Aufgrund der „Problematik im Insidespiel“, wie es in einer Aussendung der Panthers heißt, wurde der kroatische Center/Power Forward Matija Poscic verpflichtet. Zuletzt stand der 2,06m große Spieler bei GKK Sibenik unter Vertrag (7,2 PPG | 4 RPG). Ob Posic ist bereits einsatzberechtigt. Für ihn wurde Emils Sürums abgemeldet, dessen Vertrag nur bis Jahresende gelaufen war. Kapfenberg, das die letzten drei Spiele gegen Fürstenfeld gewonnen hat, tritt komplett an.

Stimmen zum Spiel:

Elijah Wilson, Spieler der Bulls: „Die Niederlage in Wien war sehr ärgerlich. Uns ist es dort nicht gelungen, unseren Gameplan durchzuziehen und wir haben viel zu viele Turnover begangen. Das müssen wir schleunigst ändern. Wir lassen uns nicht davon blenden, dass Fürstenfeld auf dem letzten Platz liegt und wissen, dass wir mit voller Konzentration in das Spiel gehen und uns steigern müssen.“

Clemens Ludwar, Klub-Manager der Bulls: „Nach der Niederlage in Wien heißt es jetzt volle Konzentration auf Fürstenfeld. Die Panthers haben im letzten Auswärtsspiel ihren ersten Saisonsieg gefeiert und werden definitiv sehr motiviert in das Spiel gegen uns gehen. Für uns heißt es, die richtigen Lehren aus dem Spiel gegen die Vienna zu ziehen und alles daran zu setzen, um unseren Fans im ersten Spiel des neuen Jahres gleich einen Derbysieg zu schenken.“

Adnan Bajramovic, Headcoach der Panthers: “Kapfenberg ist eine Top-Mannschaft in Österreich und hat sich nochmals auf zwei Positionen verstärkt. Wir müssen hellwach sein, um in Kapfenberg zu bestehen.”

Erich Feiertag, Manager der Panthers: „Das Spiel gegen Kapfenberg ist sicherlich eine Standortbestimmung für die Panthers Mannschaft! Joshua Davis hat sich schon gut in die Mannschaft integriert. Wenn wir das Spiel möglichst lange offenhalten können, ist eine Überraschung möglich.“

Unger Steel Gunners Oberwart – Vienna D.C. Timberwolves
Donnerstag, 3. Jänner, um 19.30 Uhr in der SPH Oberwart

Der Tabellenzweite Unger Steel Gunners Oberwart (#2) empfängt im letzten Spiel der 15. Runde in der ADMIRAL Basketball Bundesliga die Vienna D.C. Timberwolves (#6). Die Burgenländer sind aktuell das Team mit der längsten Siegesserie. Inklusive Cup sind die Gunners nun schon seit sieben Spielen ungeschlagen. Vor heimischem Publikum feierten sie zuletzt drei Siege in Folge. Sie mussten sich in dieser Saison daheim erst einmal geschlagen geben. Die Timberwolves haben ihre letzten beiden Spiele verloren, weisen aber eine imposante Auswärtsbilanz auf. Der Aufsteiger hält in der Fremde aktuell bei fünf Siegen und nur zwei Niederlagen. Im ersten Saisonduell waren die Kräfteverhältnisse rasch geklärt. Oberwart gewann souverän mit 86:65. Die Gunners nahmen die Schützen der Wiener aus dem Spiel und dominierten „inside“ (47:32 Rebounds). In den letzten vier Spielen haben die Burgenländer vor allem defensiv überzeugt und in drei Duellen nur maximal 65 Punkte zugelassen.

Stimmen zum Spiel:

Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Wir haben zwar das erste Spiel gewonnen, das heißt aber nichts für die zweite Begegnung. Vor allem wird es darauf ankommen, wie die Teams mit den Belastungen durch die Doppelrunde zurechtkommen. Da ist mein Team sicher sehr gut aufgestellt.“

Jakob Szkutta, Spieler der Gunners: „Unsere Siegesserie gibt uns viel Selbstvertrauen. So soll es auch gegen die Timberwolves weiter gehen.“

Hubert Schmidt, Headcoach der Timberwolves: „Nach den letzten Spielen und auch dem ersten Duell gegen die Gunners sind wir in Oberwart natürlich krasser Außenseiter. Für uns zählt in dieser Phase gegen viele starke Gegner in Folge, dass wir kleine Schritte nach vorne machen und nach dem Spiel das Gefühl haben, das Maximum herausgeholt zu haben.“

Philipp D’Angelo, Kapitän der Timberwolves: „Oberwart hat in den letzten Wochen starke Ergebnisse abgeliefert und ist derzeit das heißeste Team der Liga. Wir müssen gegen die Athletik der Gunners gute Lösungen finden, um das Spiel knapper gestalten zu können als die erste Partie in Wien.“

Personelles Timberwolves: Jonas John trainiert bereits mit der Mannschaft, ist aber noch nicht einsatzbereit. Laurence Müller und Vince Polakovic fallen aus.

Medieninfo Basketball Bundesliga

02.01.2019