Teresa Stadlober

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Im heutigen Verfolgungsrennen in Oberstdorf (GER) über 10 Kilometer in der freien Technik belegt Teresa Stadlober den neunten Gesamtrang. Stadlober startet mit Startnummer 10 in den Bewerb mit einem Rückstand von drei Minuten, wobei die siebtplatzierte Astrid Jacobsen (NOR) die Tour heute morgen krankheitsbedingt verlässt.

Teresa Stadlober überholt Sadie Bjornsen, die sechs Sekunden vor ihr startet und kann sich von der US-Amerikaner absetzen. Erst am Ende des Rennens holt Kari Slind (NOR), die 26 Sekunden hinter Stadlober ins Rennen geht, die Österreicherin ein und lässt sie im Zielsprint hinter sich. Auf die führende Ingvild Oestberg (NOR) verliert Stadlober heute weitere 36,6 Sekunden.

Tagessiegerin des Verfolgungsrennens Ingvild Oestberg baut ihren Vorsprung gegenüber der zweitplatzierten Natalia Nepryaeva (RUS) weiter aus. Den Kampf um den dritten Platz gewinnt Jessica Diggins im Foto-Finish vor Yulia Belorukova (RUS). Mit drei Athletinnen in den Top sechs dominieren die Russinnen das Feld.

Nach dem erneuten Erfolg von Oestberg vergrößert sie den Abstand auf ihre Verfolgerinnen im Kampf um den Tour-Sieg. Die zweitplatzierte Natalia Napryaeva liegt jetzt 35,4 Sekunden zurück. Jessica Diggins ist mit 1:22 Rückstand die derzeitige Drittplatzierte. Teresa Stadlober befindet sich auf dem neunten Gesamtrang mit einem Rückstand von 3:51.

Heute reisen die Athletinnen und Athleten weiter zur letzten Tour-Station in Val di Fiemme. Nach einem Ruhetag morgen steht am Samstag ein weiteres Massenstart-Rennen in der klassischen Technik am Programm. Am Sonntag fällt im „Final Climb“ die Entscheidung über die diesjährigen Tour-Sieger.

Teresa Stadlober:
„Heute hatte ich schon müde Beine von den vielen Skating Rennen. Anfangs bin ich mit Sadie mitgelaufen, die war aber dann auch nicht mehr so frisch und ist dann abgerissen. Danach bin ich alles alleine gelaufen, was auch viel Kraft gekostet hat. Dafür, dass ich schon müde Beine hatte und eben viel alleine laufen musste, war das Rennen okay. Jetzt bin ich froh, dass morgen ein Ruhetag ist und freue mich auf die Rennen in Val die Fiemme, die mir sehr liegen.“

Medieninfo ÖSV

03.01.2019