Red BUll Salzburg, HCB Südtirol, #HCBRBS

© Sportreport

Am Sonntag gastiert der EC Red Bull Salzburg in der Erste Bank Eishockey Liga beim HCB Südtirol Alperia und bestreitet dort das letzte Spiel vor dem ersten Halbfinalauftritt in der Champions Hockey League am darauffolgenden Dienstag in München. Dennoch gilt das Augenmerk im Moment allein dem Spiel in der heimischen Liga.

Die Red Bulls wollten die letzten zwei Liga-Spiele – gestern zuhause gegen Dornbirn und morgen in Bozen – auch zur intensiven Vorbereitung auf das CHL-Spiel am Dienstag in München nutzen und sich dabei in die richtige Form bringen. Gestern allerdings mussten sich die Salzburger gegen die Dornbirn Bulldogs mit 1:2 geschlagen geben und fanden trotz teilweise drückender Offensive keinen richtigen Leitfaden. Nach diesem punktelosen Spiel bleiben die Red Bulls auf dem fünften Tabellenplatz, halten diesen aber vor den sechstplatzierten punktegleichen Linzern nur aufgrund des besseren Torverhältnisses.

Umso mehr ist der Fokus im Moment nur auf das Spiel gegen den HCB Südtirol Alperia gerichtet, denn auch in Bozen erwartet die Salzburger wieder ein Gegner auf Augenhöhe. Den letzten Vergleich mit den Südtirolern hatten die Red Bulls am 28. Dezember in Salzburg mit 4:2 für sich entschieden, was vorerst auch der letzte Erfolg war. Dennoch hatten sie auch bei den anschließenden drei Niederlagen – inklusive der gestrigen gegen Dornbirn – gute Chancen, die Spiele jeweils für sich zu entscheiden, alle drei Spiele endeten nur mit einem Tor Unterschied.

Gegen Bozen wollen sich die Red Bulls endlich aus ihrer augenblicklichen Misere befreien, mit einem Sieg in regulärer Spielzeit könnten sie mit den viertplatzierten Südtirolern nach Punkten gleichziehen und sie damit von dieser Tabellenposition (aufgrund des besseren Torverhältnisses) sogar verdrängen. Auch die Bozener agierten zuletzt glücklos, haben aus den letzten fünf Begegnungen nur eine gewonnen. Gestern unterlagen sie in Innsbruck mit 2:3 nach Verlängerung.

Salzburgs Stürmer John Hughes wirkte nachdenklich nach dem gestrigen Spiel: „Das nagt natürlich auch an uns, dass wir aus so vielen Torchancen nur wenig Tore machen. Wir müssen irgendwie unsere Köpfe davon freikriegen und wollen wieder wie im November spielen.“

Raphael Herburger sieht das ähnlich und glaubt an die Mannschaft: „Die Chancen sind ja da und wir laufen das ganze Spiel über auf das gegnerische Tor, aber es fehlt der letzte Druck, dass wir das Tor auch machen. Ich denke trotzdem, dass wir daraus stärker zurückkommen werden. Wir haben die Qualität in der Mannschaft und werden zusammenhalten. Wir werden etwas ändern müssen und wollen das morgen gegen Bozen gleich umsetzen, auch wenn es wieder sehr schwer wird. Bozen spielt defensiv sehr stark, wir wollen die Scheibe dennoch vors Tor bekommen, hoffentlich wieder gewinnen und uns Selbstvertrauen zurückholen.“

Die Red Bulls können weiterhin bis auf den verletzten Dustin Gazley den gesamten Kader aufbieten und fahren heute Nachmittag nach dem Training nach Bozen. Von dort wird es am Montag dann direkt nach München weitergehen.

Erste Bank Eishockey Liga
HCB Südtirol Alperia – EC Red Bull Salzburg
So, 06.01.2019; Bozen, 18:00 Uhr

Die nächsten Spiele

Erste Bank Eishockey Liga
So, 06.01.19 | 18:00 | HCB Südtirol Alperia – EC Red Bull Salzburg

Champions Hockey League | Halbfinale
Di, 08.01.19 | 19:30 | EHC Red Bull München – EC Red Bull Salzburg | ORF Sport+

Medieninfo Red Bull Salzburg

05.01.2019